Sisters und Elders Part 16

Ich freue mich, dass das Fernsehmagazin „Galileo“ diese Woche einen sehr objektiven Bericht über uns Mormonen gezeigt hat, (http://www.galileo.tv/videos/zu-besuch-bei-einer-mormonenfamilie/) auch wenn viele Dinge zwangsläufig verkürzt dargestellt wurden. Danke an Familie Gerke, dass sie einfach so sind, wie sie sind.

Sehr schön, dass die Missionare auch erwähnt wurden. Dabei wünsche ich allen Lesern die Erfahrungen, die ich mache, wenn Missionare ihre Mission beendet haben und ich sie aus dieser Berufung entlassen darf.

So wie diese Woche Sophie Schmidt aus der Gemeinde Leipzig 1, die in den letzten 18 Monaten einen hervorragenden Dienst in der London South, England Mission geleistet und dort nachhaltig ihre Spuren hinterlassen hat. Wir haben uns eine lange Zeit unterhalten bevor ich ihr das Zertifikat für eine ehrenvolle Mission überreicht habe. Selten habe ich soviel Energie, Begeisterung und inneres Feuer bei einer oder einem 20-jährigen jungen Erwachsenen erlebt wie am Mittwochabend bei den Schmidts.

Sophie und ich im Treppenhaus bei den Schmidts vor einer liebevoll gemachten Collage, die ihre Mama angefertigt hat
Sophie und ich im Treppenhaus bei den Schmidts vor einer liebevoll gemachten Collage, die ihre Mama angefertigt hat

Sophie hatte schon sehr viel Power als sie auf Mission gegangen ist. Jetzt hat sich das vervielfacht und wurde verstärkt durch unzählige Erfahrungen, die sie geprägt und reifer gemacht haben. Es war so toll zu hören, was ihr die Menschen bedeuten, die sie getroffen, belehrt und denen sie geholfen hat.

Besonders beeindruckt hat mich (und das erlebe ich ständig, wenn unsere jungen Leute von Mission zurück kommen), wie ihre Liebe zu unserem Himmlischen Vater und Jesus Christus gewachsen ist und die Dankbarkeit für diesen großartigen Plan.

Ich kann allen Lesern, die nichts oder nur halbe Sachen über uns wissen, nur empfehlen, sich genau mit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und dem Evangelium Jesu Christi zu beschäftigen, das Leuten wie Sophie und ihrer Familie, uns und zahllosen anderen alles bedeutet und zwar aus absolut wichtigen Gründen.

Sophie, auch dir wünschen wir alles Gute und den Segen Gottes für die Zukunft. Bewahre dir diese Begeisterung für das Leben.

Treffen der Frauen im Pfahl Leipzig

Am 26. September findet das diesjährige Treffen der Frauen des Pfahles Leipzig in Leipzig statt. Beginn ist um 10:00 im Gemeindehaus in der Oeserstraße 39.

Wir laden alle interessierten Frauen herzlich ein. Wie die Jahre zuvor werden viele Aktivitäten und Workshops angeboten.

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Mehr zum Zweck der Frauenhilfsorganisation:

https://www.lds.org/callings/relief-society/purposes?lang=deu

 

Breitachklamm

Wir waren mit der ganzen Familie für ein paar Tage im Allgäu. Für mich war es eine gute Reha und dem Rest der Familie hat es auch so gut gefallen, dass sie wieder hin wollen.
An einem Vormittag sind wir in die Breitachklamm bei Oberstdorf gewandert. Wir waren vor 20 Jahren zum letzten Mal dort, aber es ist immer wieder beeindruckend.

Auf dem Rückweg zur Talstation war der Tunnel durch drei neugierige Kühe verstopft, denen es offensichtlich auf der Weide zu langweilig geworden war, genau in dem Moment als ich in den Tunnel rein bzw. sofort wieder heraus gegangen bin.
Der Anführer war etwas mürrisch drauf, da haben alle lieber etwas Abstand gehalten, so gut es auf dem engen Pfad ging.  🙂

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Als wir unten waren, kam der Bauer gerannt, um sie wieder einzufangen.

Hier noch ein paar Schnappschüsse aus der Klamm.

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30. Hochzeitstag

Heute hatten Esther und ich unseren 30. Hochzeitstag und morgen jährt es sich zum 30. Mal, dass wir im Freiberg-Tempel für Zeit und Ewigkeit gesiegelt wurden.
 In meinem Geschäftsumfeld sind wir damit schon fast Dinosaurier. Wir waren noch sehr jung, als wir geheiratet haben, aber wir waren nicht unvorbereitet. Wir hatten konkrete Vorstellungen. Die wichtigsten waren, eine Ehe für Zeit und Ewigkeit in einem Tempel des Herrn zu schließen, uns an die im Tempel geschlossenen Bündnisse zu halten und Kinder zu haben. Diese Ziele haben wir über alles andere gestellt. Nach 30 Jahren ist es interessant und sehr schön, zurück zu schauen, auf alles, was wir gelernt und erreicht haben. Wir sind dankbar für unsere Kinder, Schwiegerkinder und Enkel. Kinder groß zu ziehen war oft mit dem Verzicht auf materielle Annehmlichkeiten verbunden. Es hat uns Bescheidenheit und Realismus gelehrt und wie wichtig es ist, dass man sich selbst vergessen kann. Wir haben gelernt (und manchmal mussten wir lernen), Konflikte zu lösen und die Auslöser für Probleme zu erkennen. Wir haben erfahren, wie wichtig es für Kinder ist, dass Eltern harmonieren und welche emotionale Sicherheit es den Kindern gibt, wenn Eltern es schaffen, Egoismus zu überwinden. Wir haben auch gelernt, wie wichtig Bildung und Verantwortungsbewusstsein, unabhängig von Karrieredenken, für die Familie sind.
Wir mussten auch schmerzliche Verluste überstehen, besonders unsere Zwillinge, die leider ihre Geburt nicht überstanden haben. Sie sind für uns ein Teil unserer Familie. Heute wären sie erwachsen, wir haben aber damals im Tempel den Trost und die Gewissheit erhalten, die wir brauchten. Wir wissen, dass sie zu uns gehören.
War unsere Ehe manchmal in Gefahr? Wir hatten ganz sicher Situationen, in denen wir uns bewähren mussten, sind manchmal gestolpert, aber immer wieder aufgestanden. Der Zeitgeist unterstützt es nicht, für eine Ehe zu kämpfen, wenn es Schwierigkeiten gibt, oder überhaupt eine zu schließen. Niemand sollte so vermessen sein, Herausforderungen, die zum Scheitern führen können, zu unterschätzen. Sie tauchten in der Regel dann auf, wenn das Leben aus einer gesunden Balance geraten war. Aber es ist möglich, sich über diese destruktiven Einflüsse erfolgreich hinwegzusetzen und die Balance wieder herzustellen. Manchmal muss man dafür auch Opfer bringen. Es hat uns sehr geholfen, dass wir immer Vorbilder hatten und den Halt in einer Kirche, in der die Familie eine überragende Bedeutung hat.
Liebe Esther, ich danke dir, dass du immer der stärkste Rückhalt in meinem Leben gewesen bist. Ohne dich wäre ich nicht der, der ich heute bin. Ich liebe dich von ganzem Herzen.
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Familien sind ewig.

Sisters und Elders Part 15

Am Sonntagnachmittag habe ich Bastian Staiger aus dem Zweig Köthen als Vollzeitmissionar eingesetzt. Er wird nach einigen Wochen Training im MTC in Provo, Utah, in der Vladivostok Russia Mission der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage dienen.
Die Umstände der Einsetzung werden uns, denke ich, immer in Erinnerung bleiben.  😉
Wir hatten eine sehr schöne Fireside im vollbesetzten Gemeindehaus in Köthen. Bastian, das zeigt die Wertschätzung, die du dir verdient hast.

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Erst vor einigen Wochen haben wir als Pfahlpräsidentschaft Bastian und seine Schwester Prisca in Leipzig zum Essen eingeladen – als Lohn für 1000 Tage Studium in den Heiligen Schriften ohne Unterbrechung. Die beiden sind nicht nur exzellente Fussballer, sondern auch Vorbilder in Bezug auf die Anwendung des Evangeliums im täglichen Leben in jeglicher Hinsicht.
Bastian ist hervorragend auf seine Mission vorbereitet. Er hat den Rückhalt einer großartigen Familie, die zu den tragenden Säulen der Kirche in unserem Pfahl gehört. Als ich den Segen für ihn ausgesprochen habe, hatte ich das Gefühl zu verheißen, dass er das Evangelium machtvoll und glaubwürdig verkündigen wird. Er wird es verkörpern, weil er schon viele Erfahrungen gemacht hat, wie der Vater im Himmel praktizierten Glauben honoriert. Davon kann Bastian Zeugnis geben.

Bastian, wir wünschen dir alles Gute sowie den Schutz und Segen des Himmlischen Vaters während deiner Mission in Vladivostok. Diese zwei Jahre werden eine sehr gute Vorbereitung für deine zukünftigen beruflichen und persönlichen Ziele. Wir stehen hinter dir.

Sisters und Elders Part 14

Gestern Abend habe ich Elder Pascal Bauerfeind von seiner Vollzeitmission entlassen. Er hat zwei Jahre ehrenvoll in der Alpenländischen Mission gedient.

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Die Bauerfeinds sind direkt von München zu uns nach Hause gekommen. Das war gut, denn durch meine Operation letzte Woche bin ich noch etwas eingeschränkt.
Als ich Pascal vor zwei Jahren eingesetzt habe, machte er sich auf den Weg, in die Fußstapfen seines Bruders Eric zu treten, der damals gerade von seiner Mission zurück gekommen war. Eric hatte ebenfalls hervorragend in der Alpenländischen Mission gedient.
Ich habe selten zwei Brüder gesehen, die so miteinander harmonieren, wie Pascal und Eric.
Wenn ich einen Missionar entlasse, achte ich auf die Körpersprache und bekomme ein Gefühl, ob jemand seine Pflicht erfüllt oder die besten zwei Jahre seines Lebens hatte. Pascal hatte die besten zwei Jahre seines Lebens.
Wahnsinn, wie er sich entwickelt hat.

Pascal, wir wünschen dir alles Gute und Gottes Segen für deine Zukunft. Du bist sehr gut vorbereitet. Halte an deinen Zielen fest.

Herz OP/heart surgery

Am Montagfrüh bin ich zu einer Routineuntersuchung ins Herzzentrum nach Leipzig gefahren. Ich nahm an, dass ich nach den Untersuchungen wieder gemütlich nach Hause fahren und am Mittwoch auf Dienstreise in die Türkei fliegen würde.

Monday morning, I drove to the heart clinic in Leipzig for some routine tests. I supposed to return home the same day and go on a business trip to Turkey on Wednesday.

Es kam aber alles ein bisschen anders. Da ich nicht allen, die sich diese Woche bei mir gemeldet, mir Nachrichten geschickt, mich angerufen oder im Krankenhaus besucht haben, persönlich antworten kann, möchte ich euch nochmal auf diese Weise herzlich danken und ein Update geben. Ihr wart eine große Unterstützung.

However, things turned out completely different. I’m not able to get back to everyone personally who called me, wrote me messages or visited me in the hospital. I just want to thank you all and give you an update. I appreciate your support very much.

Ich wusste schon seit vielen Jahren, dass ich einen kleinen Atrium Septum Defekt im Herzen habe, also ein Loch in der Vorhof Scheidewand. Da ich aber weder Schmerzen noch Beeinträchtigungen gespürt habe, habe ich dem wenig Aufmerksamkeit gewidmet.
Die Ärzte fanden nun heraus, dass das Loch über 2cm groß ist und rieten mir dringendst zu einer Operation. Zum Glück kann das mit einem Herzkatheter gemacht werden und da ich nun einmal da war, haben sie es am Dienstag gleich gemacht.

I already knew that I have a so-called ASD  (atrial septal defect) in my heart for many years. I didn’t pay much attention to it as I never felt any pain or other problems. Now, the doctors found out that the hole had grown to almost 1 inch. With some alarm in their voices they urged me to agree to a surgery. Fortunately, it can be done with a heart catheter, and since I was there anyway they did it on Tuesday.

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Jetzt habe ich einen Hightech Schirm im Herzen und hoffe, dass er lange funktionieren wird.  🙂

I have a high tech umbrella in my heart now, and hope it’ll work for a long time.

Ich fühle mich den Umständen entsprechend recht gut, habe nur noch Schmerzen in der Wunde, da einen Tag später noch ein Pseudoaneurysma verschlossen werden musste, was eine ziemliche Tortur ist. Ich hoffe, es bleibt geschlossen.

I feel reasonably well given the circumstances. I still have some pain in the wound as a Pseudoaneurysm had to be closed the next day which is quite painful. I hope it remains closed.

Liebe Freunde, herzlichen Dank für eure Gebete und die Segen, die ich erhalten habe.
Vielen Dank auch an die behandelnden Ärzte und Krankenschwestern und -pfleger im Herzzentrum Leipzig. Ich habe mich in guten Händen gefühlt.

Dear friends, thank you very much for your prayers and the blessings I have received.
Many thanks also to the doctors and nurses in Leipzig. I was in good hands.

Sisters und Elders Part 13

Gestern Abend habe ich Elisa Jakobi aus der Gemeinde Leipzig 2 auf ihre Vollzeitmission in die Calgary Canada Mission der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage berufen.
Elisa kommt aus einer großen und tollen Familie. Ihr Bruder dient bereits seit fast einem Jahr in der Alpenländischen Mission. Sie wird die nächsten 18 Monate in Kanada verbringen.
Elisa ist auf diese große Aufgabe sehr gut vorbereitet. Zuletzt hat sie im Studentenrat unseres Pfahles mitgearbeitet und vorher ein Schuljahr in Mexiko verbracht.
Sie wird in Calgary mit Menschen aus vielen Kulturkreisen zusammen treffen, ihre Probleme kennen lernen, und sie wird machtvoll vom Evangelium Jesu Christi Zeugnis geben.

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Für einen Missionar sind die leider zunehmenden Übel in unserer Gesellschaft wie Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden absolute No-Go’s. Sie erfahren diese Dinge höchsten ab und zu am eigenen Leib.
Dafür entwickeln sie eine Liebe zu den Menschen in ihrem Missionsgebiet, die mich immer wieder beeindruckt.

Elisa, wir wünschen dir für deine Mission den Segen des Himmlischen Vaters.

Sisters und Elders Part 12

Am Mittwoch habe ich wieder einen Missionar auf ungewöhnliche Weise entlassen. Elder Ammon Jentzsch aus der Gemeinde Halle hat seinen 2-jährigen Dienst in der London England Mission ehrenvoll beendet. Ein großartiger junger Mann.
Da ich zur Zeit auf Dienstreise in Korea bin, haben wir uns per Skype unterhalten. Bei mir war es 2 Uhr nachts, aber es war ein sehr schönes Erlebnis, Ammon nach 2 Jahren wiederzusehen und von seinen Erfahrungen in England zu hören. Da war die Müdigkeit wie weggeblasen.

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Ammon war schon hervorragend vorbereitet, bevor er vor zwei Jahren auf Mission gegangen ist. Jetzt ist er gereift und angefüllt mit intensiven Erfahrungen zurückgekommen. Er hat erlebt, welche großen Dinge man bewirken kann, wenn man vom Heiligen Geist geführt wird und in Rechtschaffenheit machtvoll dient. Ich bin sehr beeindruckt.
Ich gaube, es wäre gut, wenn sich alle ehemaligen Missionare öfter an diese Erfahrungen erinnern und davon leiten lassen würden.
Wie gut würde es unserer Gesellschaft tun, wenn es mehr von solchen jungen Leute, die die Power haben, einen positiven Unterschied zu machen, gäbe.

Alles Gute und den Segen Gottes für deine Zukunft, Ammon.

 

 

Gemeinde Jena

Heute war ich zum zweiten Mal in unserer kleinen und äußerst sympathischen Gemeinde in Jena. Normalerweise treffen sich dort ca. 25 Mitglieder, viele davon Studenten. Heute war das Haus aber durch viele Besucher bis auf den letzten Platz voll.

Wir haben für die Gemeinde Räume mitten im Zentrum von Jena gemietet, am Teichgraben 1 über der Targo Bank, sehr gut erreichbar mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Jena empfinde ich als eine sehr angenehme Stadt. Jedenfalls fühle ich mich in unserer Gemeinde dort sehr wohl.

Die Gottesdienste beginnen sonntags um 9:30 Uhr.

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Die Gemeinde wird geführt von Elder Rodwicke Ybarra. Elder und Sister Ybarra sind ein pensioniertes Ehepaar aus Utah, die eine Vollzeitmission erfüllen. Wir sind sehr dankbar für ihren Dienst in unserem Pfahl.

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In Jena gibt es auch eine Religionsinstituts-Klasse, ein Teil des Bildungswesens der Kirche für junge Erwachsene. Die Klasse findet donnerstags um 19 Uhr statt.

Wie in allen unseren Gemeinden sind Besucher herzlich willkommen.