Zum 4. Advent

Diese Woche erhielt ich einen Weihnachtsbrief in dem einige Verse aus dem Buch Mormon zitiert werden:

„Und nun war dies gewiss ein kummervoller Tag, ja, eine Zeit ernster Besinnung und eine Zeit von viel Fasten und Beten. …
Und so sehen wir den großen Ruf an den Fleiß der Menschen, in den Weingärten des Herrn zu arbeiten; und so sehen wir den großen Grund für Leid und auch für Freude – Leid wegen des Todes und der Vernichtung unter den Menschen, und Freude wegen des Lichtes Christi zum Leben.“

(Buch Mormon, Alma 28:6, 14)

Auch in dieser Weihnachtszeit begegnet uns Kummer, nicht nur weit entfernt, sondern auch unter Menschen, die wir kennen und schätzen, mit denen wir uns verbunden fühlen.
Seit einigen Wochen haben wir großen Bedarf und viele Gelegenheiten, anderen geistlich zu dienen, zum Beispiel durch Fasten und Beten.
Wir bangen um Leben und Gesundheit von Menschen, die uns nahe stehen und trauern mit denen, die tragischerweise Angehörige verloren haben. Wir fühlen mit denen, deren Seelen leiden und für die es nicht leicht ist, Licht in dieser Zeit wahrzunehmen.

Unsere Gebete zu Gott und unsere Kommunikation mit ihm sind in den letzten Monaten intensiver geworden. Dadurch haben wir Kraft gewonnen, um Momente zu schaffen, die hoffentlich für andere etwas mehr Licht bringen und uns vor destruktivem Getöse schützen. Nein, wir wollen keine zornigen oder zynischen Menschen werden. Zorn und Zynismus sind die Antithese zu Weitsicht und Nachhaltigkeit.

Wir sind dankbar für unsere Familie und die Liebe, die wir füreinander empfinden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern der Lohn für beständige Bemühungen und eine gelebte Haltung. Leider können wir aufgrund der Pandemie nicht alle an einem Ort zusammen kommen, aber wir fühlen uns sehr miteinander verbunden.

In der Weihnachtszeit, aber nicht nur dann, umgeben wir uns gern mit erhebender Musik, die unsere Gedanken und Gefühle näher zu Gott bringt und geeignet ist, inneren Frieden zu fördern. Wir genießen die Momente, in denen wir gemeinsam in der Familie und mit Freunden musizieren können – Zuhause, zur Gottesverehrung in der Gemeinde und anderswo. Dabei entsteht Licht.

Im oben erwähnten Weihnachtsbrief wurde noch eine Schriftstelle erwähnt – mit einer Aufforderung zum Schulterschluss und zur Entschlossenheit, im Werk des Herrn unbeirrt voran zu gehen.

„Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Lichte des Herrn!“
(Bibel, Jesaja 2:5)

Russell M. Nelson, Prophet und Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, hat diese Woche folgendes gesagt:

„Da so viele unserer Mitmenschen durch Ängste und Unsicherheit belastet sind“, so Präsident Nelson in einem neuen Video, „fordere ich Sie auf, in Ihrem Herzen Platz für diejenigen zu schaffen, die sich vielleicht schwertun, das Licht des Erretters zu sehen und seine Liebe zu spüren. Kein Geschenk ist so bedeutsam wie das, was Sie aus reiner Liebe heraus für die Einsamen, Erschöpften und Müden tun. Ebensolche Geschenke erinnern uns und sie an den wahren Grund für Weihnachten: das Geschenk des Sohnes Gottes, Jesus Christus, der geboren wurde, um alle Furcht zu vertreiben und allen, die ihm nachfolgen, immerwährendes Licht und Freude zu bringen.“

Frohe Weihnachten

Ein Gedanke zu „Zum 4. Advent“

  1. Lieber Thomas, danke für deine aufbauenden Worte 🙏🙏🙏❣️❣️❣️ Euch allen wunderbare Weihnachten 🎄🎅✨💕

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