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Offenes Haus und Weihung Pfahlzentrum Leipzig vom 4. – 9. September 2018

Unser rekonstruiertes Pfahlzentrum in Leipzig ist fertiggestellt, dass wir eine Weihung durchführen können.  (https://thomashengst.com/2018/06/24/pfahlzentrum-leipzig/)
Die Gebietspräsidentschaft der Kirche in Europa hat mich beauftragt, die Weihung durchzuführen. Dies wird im Rahmen eines gemeinsamen Abendmahlsgottesdienstes der beiden Leipziger Gemeinden am 9. September geschehen.

An den Tagen vorher öffnen wir das Haus für jeden, den es interessiert, einen Blick hineinzuwerfen und es gibt mehrere Veranstaltungen, die in der Einladung unten aufgeführt werden.

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Hier noch das Plakat für das Chorkonzert am Samstag, den 8. September:

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HERZLICH WILLKOMMEN !

Utah Baroque Ensemble in Leipzig

Hier nur noch einmal zur Erinnerung:

das Utah Baroque Ensemble gastiert zur Zeit in Deutschland und wird morgen und am Dienstag in Leipzig folgende Konzerte geben:

Sonntag, 8.7. um 9:30 – Thomaskirche Leipzig
Sonntag, 8.7. um 17:00 – Nikolaikirche Leipzig
Dienstag, 10.7. um 20:00 – Pfahlzentrum Leipzig, Oeserstraße 39

Dazu lade ich noch einmal herzlich ein.

UBE

Das ist die Website des Ensembles: https://utahbaroque.org/

Das Abendkonzert am Dienstag ist die erste Veranstaltung im neu rekonstruierten Pfahlzentrum in Leipzig. Herzlich willkommen.

 

Flug nach Hause – Flight home

Gestern Abend habe ich dieses Foto auf dem Flughafen Shanghai Pudong gemacht. Der A340 stand auf einer Außenposition und wir würden mit Bussen hinverfrachtet. Dadurch bemerkten zumindest die fußballinteressierten Leute das Paradoxon zwischen Name und Gestaltung des Flugzeuges. 

Ich fand es sehr aufmerksam von der Lufthansa, dass sie passend zu meiner Kirchenberufung, den Flieger „Leipzig“ bereitgestellt hatten. 😀

Man kann sicher geteilter Meinung darüber sein, dass die Maschine mit den Bayern verziert ist, was mit dem Namen jetzt nicht so korreliert, aber da es erstens nach München ging und mich die üblichen Diskussionen über Rivalitäten nicht tangieren, war ich ganz entspannt. 🙂

I took this picture at the Shanghai Pudong airport last night. The A340 stood at an outside position and we were taken there with busses. This way, at least the passengers interested in football realized the contraction between name and graphical design of the aircraft.

I liked it that Lufthansa provided the „Leipzig“ for the flight, which was a good match with my Church calling. 😀

It’s certainly arguable that they painted the Bayern on the plane but I was relaxed as the destination was Munich anyway and the common discussions about rivalries in football don’t impress me at all. 🙂

Ein Projekt

Zur Zeit wird das Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Leipzig in der Oeserstraße rekonstruiert. Das Gebäude ist Heimat von zwei Gemeinden mit mehr als 500 Mitgliedern und dient als Zentrum des Pfahles (Kirchenbezirkes)  Leipzig. Es wurde Anfang der achtziger Jahre errichtet und ist mit den Jahren bei vielen Veranstaltungen an die Grenzen seiner Kapazität gestoßen.

Inzwischen geht es auf der Baustelle sichtbar voran. Ich dachte, dass ich mal kurz erzähle, wie es zu diesem Projekt gekommen ist.
Ende Dezember 2014, zwischen den Feiertagen, schwirrten mir viele Gedanken durch den Kopf, wie wir einige der Probleme im Gemeindehaus Leipzig lösen und das Gebäude für die nächsten 20-30 Jahre fit machen könnten. (Als Teil meiner Kirchenberufung trage ich auch Verantwortung für die Kirchengebäude innerhalb unseres Pfahles.)
Bei den limitierten Rahmenbedingungen fiel mir anfangs nicht wirklich etwas ein. Aber irgendwann kam mir plötzlich der Gedanke: „Baut in Richtung Straße. Kommt näher zu den Leuten.“ Mit diesem Gedanke formten sich plötzlich Bilder und Ideen aneinander und ich machte auf meinem Tablet zwei Skizzen. Nicht sehr professionell 🙂 aber es war ein Anfang. Das sind sie:

Pfahlhaus Leipzig Skizze 02Pfahlhaus Leipzig Skizze 01

Von da an ließen mich die Ideen und vor allem die Gefühle, die ich dabei hatte, nicht mehr los.

Ziele waren eine Erweiterungsmöglichkeit für die Kapelle, eine völlige Umgestaltung des Eingangsbereiches, neue Sanitäranlagen auf beiden Ebenen, Räume für das Religionsinstitut und die Möglichkeit, dass zwei Gemeinden ihre Versammlungen unter besseren Bedingungen parallel durchführen können und so Kapazitäten für weitere Gemeinden entstehen.

Anfang 2015 habe ich meine Ideen mit meinem alten Freund Michael Lehmann, unserem zuständigen Facility Manager, besprochen. Wir sind zu einem Architekten, der Erfahrung mit modernen Kirchengebäuden hat, gegangen und daraus ist dann in monatelanger Arbeit und vielen Diskussionen ein Projekt entstanden. Es sieht ein wenig anders aus, als meine alte Zeichnung, aber die ursprünglichen Ideen sind enthalten, und es berücksichtigt viele weitere Dinge. Es bietet für die Zukunft einige Erweiterungsmöglichkeiten, die wir jetzt nicht im Budget unterbringen konnten.

Bis zum Baubeginn vergingen noch zwei Jahre, aber jetzt ist alles voll in Aktion. Ich bin dankbar für alle, die auf irgendeine Weise dabei mitgewirkt haben und es immer noch tun.

Die Bauzeit ist für die beiden Gemeinden nicht leicht zu überbrücken. Ich bin froh, dass die Gemeindemitglieder sich darauf sehr gut eingestellt haben und dafür auch beträchtliche Opfer auf sich nehmen.  Ich glaube, dass viele  die Erfahrungen, die sie jetzt unter erschwerten Bedingungen machen, später nicht mehr missen möchten.
Ich freue mich auf die Fertigstellung und bete darum, dass das neue Haus gut angenommen werden wird.

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