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Karfreitag 2018 – Impressionen

Ich habe nächsten Dienstag beruflich in Barcelona zu tun. Esther und ich haben die Gelegenheit genutzt, sind schon gestern Abend geflogen und verbringen das Osterwochenende gemeinsam hier. Wir haben ein kleines, preisgünstiges aber trotzdem gutes Hotel, abseits vom Trubel der Innenstadt gefunden und genießen die Zeit zusammen, von der es dieses Jahr noch nicht viel gab.

Unsere erste Station heute morgen war die Sagrada Familia – ein sehr passender Ort am Karfreitag und für das Gedenken an das Sühnopfer Jesu Christi.

Für mich gehört diese seit über 120 Jahren im Bau befindliche Kirche zu den großartigsten Bauwerken auf der gesamten Welt. (Eigentlich ist es meine Nummer 1.) Ich habe heute zum dritten Mal davorgestanden und jedes Mal packt es mich wieder mit voller Wucht. Antoni Gaudi, du Genius, hätten doch mehr Menschen deine Ehrfurcht vor dem Erretter und deinen Weitblick. Wie hat er so schön gesagt, auf die Frage, wann denn sein Bauwerk einmal fertiggestellt sein wird und wohlwissend, dass er es bei weitem nicht erleben würde: Mein Auftraggeber da oben hat alle Zeit und Geduld der Welt …

Seine Nachfolger leisten exzellente Arbeit. Es wird noch Jahre brauchen, bevor alle 18 Türme stehen werden, die Jesus Christus, seine Mutter Maria, die vier Evangelisten und die zwölf Apostel symbolisieren. Ich hoffe, wir können von Zeit zu Zeit zurück kommen und uns wieder inspirieren lassen.

Danke, Antoni Gaudi.

Hier sind noch ein paar Impressionen. Viel Freude damit.

Ostern 2018

Wann war Christus für mich da? Die Kirche regt an, jetzt vor Ostern, über diese Frage nachzudenken und andere zum Nachdenken einzuladen.

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http://www.kirche-jesu-christi.org/eine-botschaft-zu-ostern-jesus-christus-ist-immer-fur-dich-da?lang=deu-de

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Ich habe darüber nachgedacht und fühle mich ihm deshalb umso näher. Wann war er für mich und meine Frau und unsere Familie da?

Als wir um unsere Väter getrauert haben. Als zwei unserer Kinder nicht lebend geboren wurden. Als wir uns gefunden haben. Als wir entschieden haben, unser Leben gemeinsam zu gestalten. Als wir Bündnisse eingegangen sind. Bei unzähligen wichtigen Entscheidungen. Wenn wir für unsere Kinder und Enkel beten. Wenn wir für viele andere beten, an die wir denken und für die wir etwas tun möchten. Wenn wir es dann auch tun. Wenn es uns nicht gut geht. Wenn es uns gut geht. Wenn wir uns freuen. Wenn wir traurig sind. Wenn wir ihn spüren. Wenn es Probleme zu lösen gibt. Wenn wir versuchen, seinem Beispiel zu folgen. Wenn wir Fehler korrigieren und umkehren wollen. Wenn wir unseren Gott verehren und Ihm dienen. Wenn wir uns bemühen, Liebe zu geben.

Ich bin dankbar für mein Verständnis vom Sühnopfer Jesu Christi und dass es darüber noch viel zu lernen gibt.

https://www.mormon.org/deu/ostern

Ich lade alle Leser und Freunde ein, diese Botschaft zu teilen. Heute im Radio habe ich jemanden darüber reden hören, wie sehr unsere, aus den Fugen geratene, Welt die wahre Bedeutung von Ostern braucht. Er thematisierte das Paradoxon, dass sich viele Menschen von dem abwenden, was ihnen eigentlich helfen kann, ein ausgeglicheneres Leben mit mehr Hoffnung und weniger Zynismus zu führen.

Ein frohes Osterfest und am Osterwochenende eine gute Generalkonferenz.

Einem lieben Freund: Gott sei mit dir, bis wir uns wieder sehen

Letzten Samstag haben wir Abschied genommen von einem besonderen Mann, einem Freund und Vorbild – Sanitätsrat Dr. Heinz-Jürgen Sickel aus Wulfen in Anhalt, ein Mitglied der Gemeinde Köthen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und Patriarch des Pfahles Leipzig.

Er war am Ostersonntag, den 16. April 2017, völlig unerwartet im Alter von 76 Jahren verstorben. Ein großer Mann, einer zu dem wir immer aufschauen werden – in allen Bereichen des Lebens – in seiner Familie, als Arzt, Sportsmann und in seinen vielen kirchlichen Berufungen, die er im Laufe seines Lebens erfüllt hat.

Wir trauern um ihn und fühlen uns mit der gesamten Familie eng verbunden.

Jürgen´s Familie hatte mich gebeten, auf seiner Trauerfeier zu sprechen. Ich bin der Bitte sehr gern nachgekommen. Es war eine schwere Aufgabe, da mich sein Tod sehr stark berührt hat. Es war aber auch eine schöne Aufgabe, über und für einen Mann zu sprechen, für den ich Achtung, Bewunderung und Liebe verspüre. Es war mir eine große Ehre, dass zu tun.

Einige Tage vor seinem Tod hatte ich ein interessantes Erlebnis. Meine beruflichen Reisepläne sahen vor, dass ich in der Woche nach Ostern an einer Messe in China teilnehme, dann das Wochenende in China bleibe und anschließend nach Japan weiterreise, um an Kundenmeetings teilzunehmen. Der Plan sah vor, dass ich vom 17.4. bis 27.4. nicht in Deutschland sein würde.

Am Mittwoch vor Ostern hatte ich das Gefühl, dass ich meine Flüge umbuchen sollte. Ich rief das Reisebüro an und buchte einen Rückflug von Shanghai nach Hause für den 20.4./21.4. und einen neuen Flug von Deutschland nach Japan für den 23.4. bis 27.4.

Es machte zu diesem Zeitpunkt gar keinen Sinn, bedeutete lediglich zusätzlichen Aufwand und Stress. Ich sagte meinen chinesischen Freunden ab, die mich für das Wochenende nach Wuyishan, einer tollen Sehenswürdigkeit in der Provinz Fujian, eingeladen hatten. Sie waren etwas enttäuscht aber sehr verständnisvoll.

Am Ostersonntag, nachmittags, erreichte mich die traurige Nachricht und die Information, dass die Beerdigung am 22.4. stattfinden wird. Ich wusste jetzt, warum ich alles geändert hatte.

Der Trauergottesdienst am Samstag war eines der bewegendsten Ereignisse, die ich miterlebt habe. Ich war stark beeindruckt, von den Botschaften seiner Kinder und unseres gemeinsamen Freundes Manfred Schütze, ebenso von der schönen Musik und den inspirierten Gebeten. Wir haben alle die Macht des Evangeliums Jesu Christi gespürt und den Einfluss des Heiligen Geistes.
Ich hatte die ganze Woche nachgedacht, was ich der Familie und den Hunderten von Trauergästen sagen könnte. Der Schlüssel kam, als ich ein Lied anhörte, dass in der Schwesternversammlung der Generalkonferenz im Oktober 2015 von einem Chor aller Altersgruppen gesungen wurde. Ich fand die Texte der in diesem Medley verwendeten Lieder so treffend und das Arrangement hat mich sehr berührt. Von da an wusste ich, was sagen werde.

Ich habe mir einige Schwerpunkte ausgesucht:

Was habe ich von Jürgen gelernt? Was nehme ich mit? Was wird sich durch sein Vermächtnis in meinem Leben ändern? Er ist den Dingen auf den Grund gegangen, hat mit Entschlossenheit  und Kompetenz Konsequenzen gezogen und eingefordert. Das hat er mit einer bestimmten, natürlichen und liebevollen Autorität getan. Als ich mich auf seinen Rat hin vor zwei Jahren in die Herzklinik nach Leipzig begeben habe, musste ich eine Entscheidung treffen, einem Eingriff an meinem Herzen zuzustimmen oder nicht. Als ich Jürgen anrief, um mir einen finalen Rat zu holen, war es für mich ausreichend, seine Stimme am Telefon zu hören. Er musste nichts erklären. Ich ließ den Eingriff vornehmen und verspürte während der Zeit in der Klinik einen großen Frieden.

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Jürgen wird weiterhin für seine Familie und alle, deren Leben er berührt hat, ein Segen sein – wie ein alter, mächtiger Baum, der stirbt, aber trotzdem seine Nachkommen und seine Umgebung mit seinen Nährstoffen versorgt. Er macht den Boden fruchtbar, in dem jüngere Bäume und Samen heranwachsen. Mir gefällt dieser Vergleich sehr. Er gibt uns Trost, besonders seiner Familie.

Jürgen hat viele Jahre als Patriarch gedient, eine wichtige Berufung, die vom Rat der Zwölf Apostel erteilt wird. Für diese Berufung benötigt man eine große Nähe zu Gott und starken Glauben. Jeder, der von einem Patriarchen seinen persönlichen Segen erhält, wird für ein tieferes Verständnis von diesem großartigen Plan der Erlösung befähigt. Unser Prozess des Verstehens hat im Vorherdasein begonnen und wird in diesem Leben nicht enden. Er geht über dieses Leben hinaus. Wenn wir von einem Menschen Abschied nehmen, können wir große Schritte vorwärts in diesem Prozess machen.

Jürgen ist am Ostersonntag gestorben. Natürlich erinnern wir uns an die besonderen Ereignisse im Zusammenhang mit der buchstäblichen Auferstehung Jesu Christi am dritten Tag nach Seiner Kreuzigung. Ich musste an den Bericht von Maria im Neuen Testament, in Johannes, Kapitel 20 denken. Im Tempel in Freiberg hängt ein Gemälde, das Jesus und Maria in diesem Moment, wo sie Ihn erkennt und begreift, dass die Auferstehung wirklich ist, zeigt.
Ich möchte ab Vers 16 zitieren:
„Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni (das heißt Meister)!
Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.
Maria Magdalena kommt und verkündigt den Jüngern: Ich habe den Herrn gesehen, und solches hat er zu mir gesagt.
Am Abend desselben ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten ein und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!
Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen.“ (Johannes 20:16-20, Hervorhebungen vom Verfasser)

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Hier werden große Fragen der Menschheit beantwortet. Jürgen hatte nicht die Spur eines Zweifels an diesen Wahrheiten. Es gibt mir Frieden und macht mich froh.

Nach einem solchen Erlebnis kann man nicht einfach so wieder zur Tagesordnung übergeben. Da bleiben wichtige Dinge haften, über die man Nachdenken muss und nicht einfach beiseite wischen kann. Die Botschaft der Auferstehung ist viel zu wichtig. Es ist traurig, wie wenig Raum sie in der öffentlichen Wahrnehmung und den Medien einnimmt – und wenn, dann oft mit völlig unklaren Deutungen. Dabei gibt es gar keinen Grund zur Unklarheit. Da jeder Mensch diesen Weg gehen muss, wäre es doch viel vernünftiger, sich angemessen damit zu beschäftigen, den Dingen auf den Grund zu gehen und zu verstehen. Moroni, der letzte Schreiber des Buches Mormon, schließt das Buch mit folgendem Vers:

„Und nun sage ich allen Lebewohl. Ich gehe bald hin, im Paradies Gottes zu ruhen, bis sich mein Geist und Leib wieder vereinigen werden und ich im Triumph durch die Luft hingeführt werde, um euch vor dem angenehmen Gericht des großen Jehova zu treffen, des ewigen Richters der Lebenden und der Toten. Amen.“ (Buch Mormon, Moroni 10:34)

Jürgen hatte nicht die Gelegenheit, Lebewohl zu sagen. Aber er war in diesem Prozess des Verstehens sehr, sehr weit vorangekommen und vorbereitet, auf die andere Seite des Schleiers zu gehen, wo er mit Sicherheit auf die für ihn typische Art weiter wirkt. Wir werden ihn immer in unseren Herzen behalten und freuen uns auf das Wiedersehen.

 

Ostern und der Fürst des Friedens

Mit dem Palmsonntag beginnt die Osterwoche, die letzte Woche im irdischen Lebens von Jesus Christus, die vor fast 2000 Jahren in Jerusalem in seinem Sühnopfer und seiner Auferstehung kulminierte.

Zweifellos war dies das wichtigste Ereignis der Weltgeschichte, mit universeller Bedeutung für alle Menschen, egal ob sie glauben oder nicht.

Unter https://www.mormon.org/deu oder #FÜRSTdesFriedens in den sozialen Medien finden wir mehr über die Ereignisse dieser Woche und die Mission Jesu Christi.

Präsident Russell M. Nelson vom Kollegium der Zwölf Apostel hat letzte Woche zur Generalkonferenz eine bemerkenswerte Ansprache unter dem Titel „Wie wir die Macht Jesu Christi in unser Leben bringen“, die eine sehr gute Lektüre für die Osterwoche ist. Hier ist der Link.

https://www.lds.org/general-conference/2017/04/drawing-the-power-of-jesus-christ-into-our-lives?lang=deu

Ich möchte aus dem Beginn dieser Ansprache zitieren:

„… Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn sandte, um uns zu helfen. Und sein Sohn, Jesus Christus, gab sein Leben für uns hin. Das alles, damit wir göttliche Macht in Anspruch nehmen können – Macht, die ausreicht, um mit den Lasten, Hindernissen und Versuchungen unserer Zeit fertigzuwerden. Heute möchte ich darüber sprechen, wie wir die Macht unseres Herrn und Meisters Jesus Christus in unser Leben bringen können.

Zunächst einmal müssen wir uns Wissen über ihn aneignen. „Es ist unmöglich, dass man in Unwissenheit errettet werden kann.“ Je mehr wir über das Wirken und die Mission des Erretters wissen, je besser wir seine Lehre verstehen und das, was er für uns getan hat, desto deutlicher ist uns bewusst, dass er uns die Macht verleihen kann, die wir für unser Leben brauchen.

Anfang des Jahres habe ich die jungen Erwachsenen der Kirche aufgefordert, jede Woche einen Teil ihrer Zeit dem Studium aller Worte und Handlungen Jesu zu widmen, die in den heiligen Schriften der Kirche verzeichnet sind. Ich legte ihnen ans Herz, die Schriftstellen, die zu Jesus Christus im Schriftenführer angeführt werden, in den Mittelpunkt ihres persönlichen Studienplans zu stellen.

Ich sprach diese Aufforderung aus, weil ich sie bereits selbst angenommen hatte. Ich las und unterstrich jeden Vers über Jesus Christus, der im Topical Guide unter dem Haupteintrag und den 57 weiteren Stichwörtern zu diesem Begriff angeführt ist. Als ich diese spannende Übung abgeschlossen hatte, fragte mich meine Frau, wie mich das beeinflusst hatte. Ich sagte zu ihr: „Ich bin ein anderer Mensch.“

Ich spürte neue Hingabe an den Erretter, als ich im Buch Mormon erneut las, was er selbst über seine Mission auf der Erde verkündet hatte, nämlich:

„Ich [bin] in die Welt gekommen …, um den Willen meines Vaters zu tun, denn mein Vater hat mich gesandt.

Und mein Vater hat mich gesandt, damit ich auf das Kreuz emporgehoben würde.“

Wir als Heilige der Letzten Tage bezeichnen seine Mission als das Sühnopfer Jesu Christi, das die Auferstehung für alle Wirklichkeit werden ließ und ewiges Leben einem jeden ermöglicht, der von seinen Sünden umkehrt und die notwendigen Verordnungen und Bündnisse annimmt und sich daran hält. …“

Ich habe vor zwei Wochen begonnen, der Aufforderung von Präsident Nelson zu folgen. Bis jetzt war es eine sehr gute Erfahrung und einige Dinge sind mir viel klarer geworden. Ich hoffe, dass es mir helfen wird, ein besserer Mensch zu werden.

Ich bin sehr von dieser Schriftstelle im Buch Mormon, in 2. Nephi 2, Vers 8 und 9 beeindruckt:

„Wie wichtig ist es daher, dass all dies den Bewohnern der Erde verkündet wird, damit sie erkennen mögen, dass kein Fleisch in der Gegenwart Gottes wohnen kann außer durch die Verdienste und die Barmherzigkeit und Gnade des heiligen Messias, der sein Leben niederlegt gemäß dem Fleische und es wieder nimmt durch die Macht des Geistes, auf dass er die Auferstehung der Toten zustande bringe; denn er wird der erste sein, der aufersteht.
Darum ist er die Erstlingsgabe für Gott, so dass er für alle Menschenkinder Fürsprache einlegen wird; und wer an ihn glaubt, der wird errettet werden.“

Ich wünsche allen eine frohe Osterzeit.

Ostern 2016

Vor kurzem hat mich meine Frau auf eine Schrifstelle im Lukas Evangelium aufmerksam gemacht. Jesus Christus sagt dort folgendes:

„Jesus wandte sich an die Volksmenge und sagte: »Wenn im Westen eine Wolke aufsteigt, sagt ihr sofort: ›Es gibt Regen.‹ Und so kommt es dann auch.
Und wenn der Südwind weht, sagt ihr: ›Es wird heiß.‹ Und auch das trifft ein.
Ihr Heuchler! Ihr beobachtet die Erde und den Himmel und könnt so das Wetter beurteilen. Wieso könnt ihr dann nicht die gegenwärtige Zeit beurteilen?
Warum macht ihr euch nicht selbst klar, was ´vor Gott` richtig ist.“ Siehe Lukas 12:54-57

Diese Worte sind wirklich für unsere Zeit geschrieben.

Zu Ostern erinnern wir uns in besonderem Maße an Jesus Christus. Wenn wir die Einzigartigkeit Seines Lebens und Seiner Lehren betrachten, intensiv darüber nachdenken und richtige Schlussfolgerungen daraus ziehen, wird uns klarer werden, was sich in der Welt und in jedem persönlich ändern muss.
Es hat niemand anders in der Weltgeschichte gegeben, der die Sünden und Schmerzen der Menschen auf sich genommen und durch sein Opfer, den Weg für ewiges Leben bereitet hat. Kein anderer hat die Auferstehung vom Tod zustande gebracht. Es wird auch keinen anderen geben. Nur Ihn. Niemand anders ist dazu fähig.
Wie töricht wäre es, das zu ignorieren und sich der Perspektiven zu berauben, die den Blick auf das große Ganze eröffnen.
Dieses kurze Video fast es sehr gut zusammen.

Jesus Christus hat im Matthäus Evangelium eine Einladung an alle Menschen ausgesprochen, eine Einladung, die zu Heilung und der Verringerung von Leid führt, wenn sie angenommen wird.

Jesus sagte:

„Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

Denn das Joch, das ich auferlege, drückt nicht, und die Last, die ich zu tragen gebe, ist leicht.“
Siehe Matthäus 11:28-30

Diese Worte sprechen für sich selbst. Güte und Demut sind der Schlüssel, um innere Ruhe zu finden und Nächstenliebe zu entwickeln. Ich kenne viele, die sagen, dass man damit in der heutigen Zeit nicht erfolgreich sein kann. Diese Annahme ist falsch und die Entwicklungen in unserer Gesellschaft sind der lebendige Beweis dafür.
Wie leicht vergessen wir es jedoch, oft mit dem Resultat, dass wir oder andere darunter zu leiden haben.

Mangel an Liebe, Güte und Demut führen unter anderem dazu, dass Menschen unfähig sind, dass, was in der Welt geschieht, richtig zu beurteilen, einschließlich sich selbst. Es führt dazu, dass mehr Probleme geschaffen, als gelöst werden und dass Hass, Gier und Ungerechtigkeit überhand nehmen – mit allen besorgniserregenden Folgeerscheinungen. Auch dies erleben wir zur Zeit umfassend. Obwohl die Ursachen komplex sind, lassen sie sich alle auf einige grundlegende Prinzipien bzw. deren Missachtung zurückführen.

Liebe, Güte und Demut gehören zu den elementaren Voraussetzungen für Umkehr und die Wirksamkeit des Sühnopfers Jesu Christi für den einzelnen und die Menschheit als Ganzes.

Ostern ist deshalb so wichtig, um uns diese Wahrheiten deutlich vor Augen zu führen.

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Weil Er lebt – Osterwoche 2015

WEIL ER LEBT

Jesus Christus hat wirklich gelebt. Er zog durchs Heilige Land, vollbrachte Wunder und verkündete die Wahrheit. Dann wurde er gekreuzigt. Aber sein Tod war nicht das Ende. Dank seiner Auferstehung werden wir wieder leben. Dank seines Opfers können wir Sünde überwinden und wahre Freude erfahren. Weil er lebt, können wir jeden Tag unseres Lebens Hilfe und Heilung bei ihm finden.
Osterwoche
          
Alle Beiträge zur Osterwoche ansehen:

http://www.mormon.org/deu/ostern

Es gibt einen unbegrenzten Bedarf, das Sühnopfer Jesu Christi zu verstehen und die Rolle, die Vergebung dabei spielt. Vergebung fällt den meisten von uns schwer, wenn sie am dringendsten notwendig ist. Vielleicht kann die Osterwoche jedem von uns helfen, im eigenen Leben das Prinzip der Vergebung anzuwenden.