Schlagwort-Archive: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Gemeinde Erfurt

Am 26.4.2015 wurde der Distrikt Erfurt der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage mit dem Pfahl Leipzig vereinigt. Damit wurde unser Pfahl um über 25% vergrößert und durch wunderbare Mitglieder bereichert.

(Ein Pfahl ist vergleichbar mit einem Kirchenbezirk. Ein Distrikt ist eine kleinere Verwaltungseinheit in Gebieten mit einer geringeren Mitgliederdichte.)

Damit besteht der Pfahl Leipzig und mein Verantwortungsbereich zur Zeit aus 14 Gemeinden und Zweigen, sowie einer Gruppe in Nordhausen.

Karte Pfahl Leipzig
Karte Pfahl Leipzig

 

Gemeinde Erfurt

Die erste der neuen Gemeinden im Pfahl, die ich nach der Pfahlkonferenz und der Hochzeit unseres Sohnes in Graz besucht habe, war Erfurt. Es war ein sehr schönes Erlebnis und ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern, teilweise nach vielen Jahren. Ich war von der Atmosphäre berührt. Wir haben die Gemeinde Erfurt neu aus den vormaligen Zweigen Erfurt, Gotha und Weimar gebildet. Das bedeutet natürlich für die Mitglieder und Freunde einige Veränderungen, aber eine Menge neuer und großartiger Möglichkeiten.
Bischof Steffen Möller und seine beiden Ratgeber Ruben Schumann und Torsten Kriwolat bilden die Bischofschaft. Ich fühle mich ihnen herzlich verbunden und schätze ihre Arbeit sehr.
Unser jüngster Sohn lebt mit seiner Frau in Erfurt. Sie fühlen sich in der Stadt und der Gemeinde sehr wohl und arbeiten aktiv mit.

Erfurt hat ein schönes Gemeindehaus in der Hochheimer Straße 14 im Südwesten der Stadt. Der Gottesdienst beginnt sonntags um 9:30 Uhr.

Es lohnt sich hinzugehen. Herzlich willkommen.

Gemeindehaus Erfurt, Hochheimer Straße 14
Gemeindehaus Erfurt, Hochheimer Straße 14
Kapelle im Gemeindehaus Erfurt
Kapelle im Gemeindehaus Erfurt
Seitenansicht Gemeindehaus Erfurt
Seitenansicht Gemeindehaus Erfurt

Jesus Christus und Ereignisse im Buch Mormon Part 03

Part 2 habe ich schneller gepublished als ich eigentlich wollte. Die Gedanken waren noch nicht abgeschlossen. Also gibt es noch einen Teil 3.  Diesen widme ich meiner verstorbenen Großmutter Clara Böhme, deren Geburtstag sich am 5. Mai zum 125. Mal jährte und die 1925 als erste in unserer Familie ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde.

Hier nochmal die Links zu Part 1 und 2:
https://thomashengst.com/2015/01/24/jesus-christus-und-ereignisse-im-buch-mormon-part-01/

https://thomashengst.com/2015/02/15/jesus-christus-und-ereignisse-im-buch-mormon-part-02/

Ich finde es so wichtig, dass man sich mit diesem Thema beschäftigt, um das, was zur Zeit in der Welt geschieht, besser zu verstehen und für sich persönlich Schlussfolgerungen zu finden. Aber auch um zu begreifen, was daraus in Zukunft entstehen wird, wenn es keine Rückbesinnung auf die Lehre von Jesus Christus gibt.

In Alma Kapitel 30 (https://www.lds.org/scriptures/bofm/alma/30?lang=deu) wird von einem Mann namens Korihor berichtet. Korihor sorgte unter den Nephiten, die sich nach einigen verheerenden Kriegen in einer Phase der Rechtschaffenheit befanden (siehe Vers 3: „Ja, und das Volk war darauf bedacht, die Gebote des Herrn zu befolgen; und sie beachteten streng dieVerordnungen Gottes gemäß dem Gesetz des Mose; denn sie waren gelehrt worden, das Gesetz des Mose zu befolgen, bis es erfüllt sein würde.“), für große Unruhe.

Er verbreitete eine Lehre, die ich als Satan´s Roadmap bezeichne und die großen Anklang fand. Der Grund dafür überrascht nicht. Die Roadmap ist leicht zu akzeptieren, verspricht kurzfristig Vorteile und Erfolge und kümmert sich nicht um langfristige Folgen.

Im einzelnen behauptete Korihor die folgenden Dinge:

– Es gibt keinen Christus und seine Existenz ist auch nicht notwendig. (Vers 12 und 15)
– Menschen, die an Christus und sein Sühnopfer oder Profezeiungen glauben, hängen an törrichten Traditionen und geben ihre Freiheiten wegen vergeblicher Hoffnungen auf. (Vers 13 und 14)
– Niemand kann wissen, was in Zukunft geschieht. (Vers 13)
– Es gibt keine Vergebung von Sünden, weil es so etwas wie Sünde nicht gibt und es jedem gemäß seinen Fähigkeiten ergeht. (Vers 16 und 17)
– Wenn der Mensch stirbt ist alles zu Ende und deshalb ist es ohne Belang, was jemand tut. (Vers 18).

Zitat Vers 17:
Und noch viel Derartiges mehr sprach er zu ihnen; er sagte ihnen, daß kein Sühnopfer für die Sünden der Menschen vollbracht werden könne, sondern daß es jedermann in diesem Leben so ergehe, wie es dem Verhalten jedes Geschöpfes entspreche; darum gedeihe jeder Mensch, wie es seiner Begabung entspreche, und jeder Mensch gewinne, wie es seiner Kraft entspreche; und was auch immer jemand tue, sei kein Verbrechen.

Vers 18 schildert die unmittelbaren Auswirkungen dieser Roadmap:
Und so predigte er ihnen und verführte vielen das Herz; er veranlaßte sie, in ihrer Schlechtigkeit das Haupt emporzuheben, ja, er verführte viele Frauen und auch Männer, Hurerei zu begehen—denn er sagte ihnen, wenn der Mensch tot sei, dann sei dies das Ende.

Stolz und Unmoral sind also zwei der Hauptsäulen von Satan´s Roadmap. Korihor selbst nahm ein tragisches Ende. Vers 60 erklärt die Verlogenheit dieser Roadmap:
Und so sehen wir, wie jemand endet, der die Wege des Herrn verkehrt; und so sehen wir, daß der Teufel seinen Kindern am letzten Tag nicht beistehen wird, sondern sie schnell zur Hölle hinabzerrt.

Mein verstorbener Onkel pflegte früher immer zu sagen: „Satan benutzt 99 Wahrheiten, aber am Ende kommt immer eine Lüge heraus.“ Das gravierendste an Satan´s Roadmap ist seine vollkommene Gleichgültigkeit gegenüber den Konsequenzen seines Planes und dem Schicksal deren, die ihm folgen.

2 Nephi 2:27 fasst es noch einmal zusammen:

„Darum sind die Menschen gemäß dem Fleische frei; und alles ist ihnen gegeben, was für den Menschen notwendig ist. Und sie sind frei, um Freiheit und ewiges Leben zu wählen durch den großen Mittler für alle Menschen oder um Gefangenschaft und Tod zu wählen gemäß der Gefangenschaft und Macht des Teufels; denn er trachtet danach, daß alle Menschen so elend seien wie er selbst.“

Im Kontrast dazu steht der Plan von Jesus Christus, der ein unbegrenztes Opfer gebracht hat, damit es a) eine buchstäbliche Auferstehung vom Tod geben kann – als ein Geschenk an alle Menschen und b) die vollständigen Segnungen des Planes der Erlösung allen offen stehen, die sich dafür entscheiden, das Sühnopfer Christi anzunehmen.

In Teil 1 (https://thomashengst.com/2015/01/24/jesus-christus-und-ereignisse-im-buch-mormon-part-01/) habe ich darüber geschrieben.

Mit Verweis auf Sein Sühnopfer sagt Jesus Christus in Lehre und Bündnisse 19:16-19:

„Denn siehe, ich, Gott, habe das für alle gelitten, damit sie nicht leiden müssen, sofern sie umkehren;
aber sofern sie nicht umkehren, müssen sie leiden so wie ich,
und dieses Leiden ließ mich, selbst Gott, den Größten von allen, der Schmerzen wegen zittern und aus jeder Pore bluten und an Leib und Geist leiden—und ich wollte den bitteren Kelch nicht trinken und zurückschrecken—,
doch Ehre sei dem Vater, und ich trank davon und vollendete meine Vorbereitungen für die Menschenkinder.“

Das Ende des Buches Mormon zeigt, dass die Missachtung der Werte des Evangeliums ein unvorstellbares Leid hervorgerufen hat. Es zeigt auch, dass Moroni´s Aussage, die ich in Teil 2 (https://thomashengst.com/2015/02/15/jesus-christus-und-ereignisse-im-buch-mormon-part-02/) zitiert habe, mit gutem Grund in das Buch Mormon aufgenommen wurde.

Was geschah und warum geschah es ? Es fing scheinbar mit Kleinigkeiten an, aber Habgier war der Auslöser.

  1. Einige wurden stolz und überheblich und veränderten Prioritäten.

Siehe 4 Nephi Vers 24: „Und nun, in diesem zweihundertundersten Jahr fing es an, daß es unter ihnen welche gab, die im Stolz überheblich wurden, so daß sie kostbare Gewänder und allerart feine Perlen und feine Dinge der Welt trugen.“

  1. Die Solidarität, die Menschen in verschiedensten Umständen verbunden hatte, begann zu erodieren.

Vers 25: „Und von der Zeit an hatten sie ihre Güter und ihre Habe untereinander nicht mehr gemeinsam.“

  1. Die entstehenden sozialen Unterschiede führten zu Spaltungen im Volk.

Vers 26: „Und sie fingen an, sich in Klassen zu teilen;“

  1. Diejenigen, die wichtige Evangeliumsgrundsätze nicht mehr akzeptierten, organisierten sich und untersetzten ihr Verhalten mit einer Lehre, die die Lehre von Christus verwässerte und grundlegend veränderte. Die neuen Organisationen waren materiell und gewinnorientiert ausgerichtet. Sie leugneten die wahre Lehre Christi. Das war eine logische Folge der neuen Lehre, denn diese konnte aufgrund ihrer Ausrichtung keine spirituelle Kraft mehr haben.

Vers 26, 27: „und sie fingen an, für sich selbst Kirchen zu errichten, um Gewinn zu erlangen, und fingen an, die wahre Kirche Christi zu leugnen.
Und es begab sich: Als zweihundertundzehn Jahre vergangen waren, gab es viele Kirchen im Land; ja, es gab viele Kirchen, die vorgaben, den Christus zu kennen, und doch leugneten sie den größeren Teil seines Evangeliums, so daß sie allerart Schlechtigkeit annahmen und das, was heilig war, dem zuteil werden ließen, dem es wegen Unwürdigkeit verboten war.“

  1. Die neuen Organisationen wurden sehr populär.

Vers 28: „Und wegen des Übeltuns und wegen der Macht des Satans, der Einfluß auf ihr Herz erlangte, mehrte sich diese Kirche über die Maßen.“

  1. Ihre Anhänger übten Druck und Gewalt auf die verbliebenen Rechtschaffenen aus.

Vers 29, 30: „Und weiter, es gab noch eine weitere Kirche, die den Christus leugnete; und sie verfolgten die wahre Kirche Christi wegen ihrer Demut und ihres Glaubens an Christus; und sie verachteten sie wegen der vielen Wundertaten, die unter ihnen gewirkt wurden.
Darum übten sie Macht und Gewalt über die Jünger Jesu aus,“

  1. Sie waren für geistige Zeugnisse nicht mehr empfänglich und sahen Mord als legitimes Mittel an, um unerwünschte Personen zu beseitigen.

Vers 30, 31: „und sie warfen sie ins Gefängnis; aber durch die Macht des Wortes Gottes, die in ihnen war, brachen die Gefängnisse entzwei, und sie gingen hinaus und vollbrachten mächtige Wundertaten unter ihnen.
Und doch, ungeachtet all dieser Wundertaten, verhärtete das Volk sein Herz und trachtete danach, sie umzubringen, ja, wie die Juden zu Jerusalem getrachtet hatten, Jesus umzubringen, gemäß seinem Wort.“

  1. Der Einfluss schlechter Führer nahm zu und führte zu einem dramatischen moralischen Verfall in großen Teilen des Volkes.

Vers 34: „Doch verhärtete das Volk sein Herz, denn sie wurden von vielen Priestern und falschen Propheten angeleitet, viele Kirchen zu errichten und allerart Übles zu tun. Und sie schlugen auf das Volk Jesu ein, aber das Volk Jesu schlug nicht zurück. Und so verfielen sie in Unglauben und Schlechtigkeit, von Jahr zu Jahr,“

  1. Es kam zu einem Bruch in der Gesellschaft und Hass wurde zur Doktrin auf der Seite der Mehrheit.

Vers 35, 39, 40: „Und nun begab es sich: In diesem Jahr, ja, im zweihundertundeinunddreißigsten Jahr, gab es eine große Spaltung unter dem Volk. …
Und es wurde ihnen beigebracht, die Kinder Gottes zu hassen, ja, wie es den Lamaniten von Anfang an beigebracht worden war, die Kinder Nephi zu hassen. …
Und der schlechtere Teil des Volkes wurde stark und wurde überaus zahlreicher, als es das Volk Gottes war.“

  1. Die Abwendung vom Glauben war keine Frage von Unwissenheit, sondern die bewusste Entscheidung, nicht mehr nach wichtigen Geboten Gottes leben zu wollen. Die nächste Generation wurde entsprechend indoktriniert.

Vers 38: „Und es begab sich: Diejenigen, die das Evangelium verwarfen, wurden Lamaniten und Lemueliten und Ischmaeliten genannt; und sie verfielen nicht in Unglauben, sondern sie lehnten sich vorsätzlich gegen das Evangelium Christi auf; und sie lehrten ihre Kinder, sie sollten nicht glauben, so wie ihre Väter von Anfang an verfielen.“

  1. Eine besonders hässliche und fatale Konsequenz war, dass dem organisierten Verbrechen Raum und Akzeptanz gegeben und dem Streben nach Reichtum jegliche Moral geopfert wurde. Es wurde nicht mehr gegen die sogenannten Gadianton-Räuber vorgegangen, mit fürchterlichen Folgen.

Vers 42, 46: „Und es begab sich: Der schlechte Teil des Volkes fing abermals an, die geheimen Eide und Verbindungen Gadiantons zu errichten. …
Und es begab sich: Die Gadiantonräuber breiteten sich über das ganze Antlitz des Landes aus; und es gab niemand, der rechtschaffen war, außer die Jünger Jesu. Und Gold und Silber lagerten sie in reichem Maße ein und handelten in allerart Handel.“

Mit diesem düsteren Bild endet das Buch 4. Nephi. Innerhalb von etwas mehr als 100 Jahren degenerierte eine moralisch intakte Gesellschaft vollständig, in dem sie der oben beschriebenen Roadmap Satan´s folgte und die Voraussetzungen für eine vollständige Eskalation von Unmoral, Hass und Gewalt schuf.

Es ist aber nur ein kleiner Vorgeschmack von dem, was im folgenden Bericht Mormon´s beschrieben wird. Es lohnt, sich diesen genau zu lesen und dabei über die Worte Moroni´s aus Mormon 8:35 nachzudenken, die ich hier noch einmal zitieren möchte:

„Siehe, ich spreche zu euch, als seiet ihr gegenwärtig, und doch seid ihr es nicht. Aber siehe, Jesus Christus hat euch mir gezeigt, und ich weiß, was ihr tut.“

In Kapitel 1 beginnen die ersten kriegerischen Auseinandersetzungen mit allen Konsequenzen für Familien, die Ökonomie und die Sicherheit.

– Der Einfluss des Heiligen Geistes und die Verbindung zu Gott ging vollständig verloren und damit die wichtigste moralische Instanz.

Mormon 1, Vers 14: „Und es gab keine Gaben vom Herrn, und der Heilige Geist kam wegen ihrer Schlechtigkeit und ihres Unglaubens über niemanden.“

– Es war sinnlos zu versuchen, Glaube und Rechtschaffenheit zu predigen, da niemand dafür mehr empfänglich war.

Vers 16, 17: „Und ich ging daran, diesem Volk zu predigen, aber der Mund wurde mir verschlossen, und es wurde mir verboten, ihnen zu predigen; denn siehe, sie hatten sich vorsätzlich gegen ihren Gott aufgelehnt; und wegen ihres Übeltuns wurden die geliebten Jünger aus dem Land hinweggenommen.
Doch ich verblieb unter ihnen, aber wegen ihrer Herzenshärte wurde es mir verboten, ihnen zu predigen; und das Land wurde wegen ihrer Herzenshärte um ihretwillen verflucht.“

– Stattdessen wandten sich die Menschen allen möglichen bizarren Alternativlehren zu, die attraktiv erschienen aber ohne Kraft sind.

Vers 19: „Und es begab sich: Es gab Zauberei und Hexenkunst und Magie; und die Macht des Bösen wirkte sich auf dem ganzen Antlitz des Landes aus, ja, so daß sich alle Worte Abinadis und auch Samuels des Lamaniten erfüllten.“

– Von dieser Zeit an, gab es keine existentielle Sicherheit mehr im Land.

Vers 18: „Und diese Gadiantonräuber, die sich unter den Lamaniten befanden, machten das Land unsicher, so sehr, daß dessen Bewohner anfingen, ihre Schätze in der Erde zu verbergen; und sie wurden schlüpfrig, weil der Herr das Land verflucht hatte, so daß sie sie weder halten, noch abermals festhalten konnten.“

– Eine weitere Folge waren Hoffnungslosigkeit und Fatalismus.

Mormon 2:11-14:  „Und so fing wegen diesem allen im ganzen Land ein Trauern und ein Wehklagen an, besonders aber unter dem Volk Nephi.
Und es begab sich: Als ich, Mormon, ihr Wehklagen und ihr Trauern und ihren Kummer vor dem Herrn sah, fing mein Herz an, sich in mir zu freuen, denn ich kannte die große Barmherzigkeit und die Langmut des Herrn; darum meinte ich, er werde zu ihnen barmherzig sein, so daß sie wieder ein rechtschaffenes Volk würden.
Aber siehe, diese meine Freude war vergeblich, denn ihr Trauern diente nicht der Umkehr wegen der Güte Gottes, sondern es war vielmehr das Trauern der Verdammten, weil der Herr es ihnen nicht immer zuließ, in der Sünde Glücklichsein zu finden.
Und sie kamen nicht mit reuigem Herzen und zerknirschtem Geist zu Jesus, sondern sie fluchten Gott und wünschten zu sterben. Und doch wollten sie mit dem Schwert um ihr Leben kämpfen.“

– Der Krieg entartete und führte zu unbeschreiblichen Greueltaten.

Mormon sagt dazu in Vers 18: „Und auf den Platten Nephis schrieb ich einen vollen Bericht von all der Schlechtigkeit und den Greueln; aber auf diesen Platten nahm ich davon Abstand, einen vollen Bericht von ihrer Schlechtigkeit und ihren Greueln zu geben, denn siehe, ein beständiges Bild von Schlechtigkeit und Greueln ist mir immer vor Augen, seitdem ich imstande bin, die Wege der Menschen zu betrachten.“

– Die rechtschaffenen, fähigen und integeren Personen lehtnen es ab, das Volk zu führen, weil die Zustände so verkommen waren, dass eine Verbesserung nicht mehr realistisch war.

Mormon 3:11, 12: „Und es begab sich: Ich, Mormon, lehnte es von jener Zeit an völlig ab, Befehlshaber und Führer dieses Volkes zu sein, und zwar wegen ihrer Schlechtigkeit und ihres Greuels.
Siehe, ich hatte sie geführt; ungeachtet ihrer Schlechtigkeit hatte ich sie viele Male zum Kampf geführt und hatte sie gemäß der Gottesliebe, die in mir war, mit meinem ganzen Herzen geliebt; und meine Seele hatte sich den ganzen Tag lang vor meinem Gott im Gebet für sie ergossen; doch war es, wegen ihrer Herzenshärte, ohne Glauben.“

– In Mormon Kapitel 6 wird die vollständige Vernichtung des Volkes Nephi berichtet. Die Sieger fahren fort, sich untereinander niederzumetzeln.

Mormon schrieb einen Brief an seinen Sohn Moroni, der im Buch Moroni Kapitel 9 wiedergegeben wird. Mormon fasst die gesamte Tragödie noch einmal zusammen:

„MEIN geliebter Sohn, ich schreibe dir abermals, damit du weißt, daß ich noch lebe; aber ich schreibe einiges über das, was schmerzlich ist.
Denn siehe, ich habe einen schweren Kampf mit den Lamaniten gehabt, bei dem wir nicht gesiegt haben; und Archeantus ist durch das Schwert gefallen und auch Luram und Emron; ja, und wir haben eine große Anzahl unserer erwählten Männer verloren.
Und nun siehe, mein Sohn, ich fürchte, die Lamaniten werden dieses Volk vernichten; denn sie kehren nicht um, und der Satan stachelt sie beständig zum Zorn gegeneinander auf.
Siehe, ich arbeite beständig mit ihnen; und wenn ich das Wort Gottes voll Deutlichkeit spreche, dann zittern sie und sind zornig auf mich; wenn ich es aber nicht mit Deutlichkeit tue, dann verhärten sie ihr Herz dagegen; darum fürchte ich, der Geist des Herrn hat aufgehört, sich mit ihnen abzumühen.
Denn so überaus zornig sind sie, daß es mir scheint, als hätten sie keine Furcht vor dem Tod; und sie haben ihre Liebe füreinander verloren; und sie dürsten beständig nach Blut und Rache.
Und nun, mein geliebter Sohn, laß uns ungeachtet ihrer Verstocktheit eifrig arbeiten; denn wenn wir aufhören zu arbeiten, setzen wir uns der Schuldigsprechung aus; denn wir haben eine Arbeit zu verrichten, solange wir in dieser irdischen Hülle weilen, damit wir den Feind aller Rechtschaffenheit besiegen und unsere Seele im Reich Gottes ausruhen kann.
Und nun schreibe ich einiges über die Leiden dieses Volkes. Denn gemäß der Kenntnis, die ich von Amoron empfangen habe, siehe, da haben die Lamaniten viele Gefangene, die sie vom Turm von Scherriza genommen haben; und es waren Männer, Frauen und Kinder.
Und die Männer und Väter dieser Frauen und Kinder haben sie getötet; und sie geben den Frauen das Fleisch ihrer Männer zu essen und den Kindern das Fleisch ihrer Väter; und Wasser geben sie ihnen keines, außer ganz wenig.
Und ungeachtet dieses großen Greuels der Lamaniten übertrifft er doch nicht denjenigen unseres Volkes in Moriantum. Denn siehe, viele der Töchter der Lamaniten haben sie gefangengenommen; und nachdem sie sie dessen beraubt haben, was vor allem anderen höchst teuer und kostbar ist, nämlich Keuschheit und Tugend—
und nachdem sie das getan haben, haben sie sie auf höchst grausame Weise gemordet, denn sie haben ihren Leib zu Tode gefoltert; und nachdem sie das getan haben, verschlingen sie ihr Fleisch wie wilde Tiere, wegen ihrer Herzenshärte, und sie tun dies als Zeichen des Mutes.
O mein geliebter Sohn, wie kann ein solches Volk, das ohne jede Gesittung ist—
(und nur ein paar Jahre sind vergangen, seit sie ein gesittetes und ein angenehmes Volk waren),
doch, o mein Sohn, wie kann ein solches Volk, das an soviel Greuel Freude hat—
wie können wir erwarten, daß Gott seine Hand im Gericht gegen uns zurückhalten wird?
Siehe, mein Herz schreit: Weh diesem Volk! Tritt hervor in Rechtsprechung, o Gott, und verbirg ihre Sünden und Schlechtigkeit und Greuel vor deinem Angesicht!
Und weiter, mein Sohn, es gibt viele Witwen und ihre Töchter, die in Scherriza geblieben sind; und jener Teil der Vorräte, den die Lamaniten nicht weggeführt haben, siehe, den hat das Heer Zenephis weggeführt und überläßt es ihnen, umherzustreifen, wohin auch immer sie können, um Nahrung zu suchen; und viele alte Frauen werden unterwegs schwach und sterben.
Und das Heer, das bei mir ist, ist schwach; und die Heere der Lamaniten stehen zwischen Scherriza und mir; und alle, die zum Heer Aarons geflohen sind, die sind ihrer furchtbaren Roheit zum Opfer gefallen.
O welche Verworfenheit meines Volkes! Sie sind ohne Ordnung und ohne Barmherzigkeit. Siehe, ich bin nur ein Mensch, und ich habe nur die Stärke eines Menschen, und ich kann meine Befehle nicht länger durchsetzen.
Und sie sind in ihrer Verderbtheit stark geworden; und sie sind alle gleichermaßen roh und verschonen niemand, weder alt noch jung; und sie freuen sich an allem, außer an dem, was gut ist; und das Leiden unserer Frauen und unserer Kinder auf dem ganzen Antlitz dieses Landes übersteigt alles; ja, die Zunge kann es nicht sagen, es läßt sich auch nicht niederschreiben.
Und nun, mein Sohn, verweile ich nicht länger bei diesem schrecklichen Bild. Siehe, du kennst die Schlechtigkeit dieses Volkes; du weißt, daß sie ohne Grundsatz sind und kein Gefühl mehr haben; und ihre Schlechtigkeit übersteigt die der Lamaniten.
Siehe, mein Sohn, ich kann sie Gott nicht anempfehlen, weil er mich sonst schlägt.
Aber siehe, mein Sohn, ich anempfehle dich Gott, und ich vertraue auf Christus, daß du errettet werden wirst; und ich bete zu Gott, er möge dein Leben schonen, damit du Zeuge der Rückkehr seines Volkes zu ihm bist oder aber ihrer völligen Vernichtung; denn ich weiß, sie müssen zugrunde gehen, wenn sie nicht umkehren und zu ihm zurückkehren.
Und wenn sie zugrunde gehen, wird es wie bei den Jarediten sein—wegen des Eigensinns ihres Herzens und weil sie nach Blut und Rache trachten.
Und wenn es so ist, daß sie zugrunde gehen, wissen wir, daß viele unserer Brüder zu den Lamaniten übergelaufen sind, und viele weitere werden noch zu ihnen überlaufen; darum schreibe einiges weniges nieder, falls du verschont bleibst und ich zugrunde gehe und dich nicht sehe; aber ich vertraue darauf, daß ich dich bald sehe; denn ich habe heilige Aufzeichnungen, die ich dir übergeben möchte.
Mein Sohn, sei in Christus treu; und möge das, was ich geschrieben habe, dich nicht so bekümmern, daß es dich zu Tode bedrückt; sondern möge Christus dich erheben, und mögen seine Leiden und sein Tod und daß er unseren Vätern seinen Leib gezeigt hat, und seine Barmherzigkeit und Langmut und die Hoffnung auf seine Herrlichkeit und auf ewiges Leben immerdar in deinem Sinn verbleiben.
Und möge die Gnade Gottes, des Vaters, dessen Thron hoch in den Himmeln ist, und unseres Herrn Jesus Christus, der zur rechten Hand seiner Macht sitzt, bis ihm alles unterworfen ist, immerdar mit dir sein und verbleiben. Amen.“

Aus diesem Bericht können wir eine Menge lernen. Es ist nicht schwierig, die Parallelen zu unserer Zeit zu erkennen. Natürlich ist nicht alles so schwarz und weiß, wie in diesem Bericht. Darum geht es auch nicht. Es geht darum, wie sich Befolgen oder Nichtbefolgen von Werten, die universelle und unendliche Gültigkeit haben, kurz-, mittel- und langfristig auf die Menschheit auswirken. Die Berichte in 4. Nephi und Mormon regen zu weiterem Studium an und fordern Konsequenzen im Denken und Handeln.

Mormon´s Sohn Moroni schließt das Buch Mormon ab mit der Aufforderung der Lehre von Jesus Christus zu folgen, seine Roadmap, die wir den Plan der Erlösung nennen anzunehmen (siehe Moroni 10:32, 33).

„Ja, kommt zu Christus, und werdet in ihm vollkommen, und verzichtet auf alles, was ungöttlich ist, und wenn ihr auf alles verzichtet, was ungöttlich ist und Gott mit all eurer Macht, ganzem Sinn und aller Kraft liebt, dann ist seine Gnade ausreichend für euch, damit ihr durch seine Gnade in Christus vollkommen seiet; und wenn ihr durch die Gnade Gottes in Christus vollkommen seid, könnt ihr die Macht Gottes keineswegs leugnen.
Und weiter: Wenn ihr durch die Gnade Gottes in Christus vollkommen seid und seine Macht nicht leugnet, dann werdet ihr durch die Gnade Gottes in Christus geheiligt, nämlich dadurch, daß das Blut Christi vergossen wurde, das im Bund des Vaters der Vergebung eurer Sünden dient, damit ihr heilig werdet, ohne Makel.“

Sisters und Elders Part 11

Nach der großartigen Pfahlkonferenz am vergangenen Wochenende, die mich emotional stark bewegt hat, hatte ich Dienstagabend in Shanghai ein weiteres besonderes, geistiges Erlebnis. Ich musste am Sonntag nur kurz nach der Pfahlkonferenz und 1 1/2 Stunden Einsetzungen und Ordinationen zum Flughafen, um nach China zu reisen.

Nach einem anstrengenden Messetag auf der SNEC in Shanghai hatte ich die Ehre, Sister Judith Röse aus der Gemeinde Zwickau von ihrer Mission für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ehrenvoll zu entlassen. Sister Röse hat 18 Monate in der Lyon France Mission gedient.  Es war für uns ein sehr emotionaler Moment.
Sister_Roese
Normalerweise wird ein Missionar oder eine Missionarin in einem persönlichen Gespräch mit dem Pfahlpräsidenten entlassen. Da ich aber fast 10.000 km entfernt war, haben wir per Skype miteinander gesprochen. Es hat mich tief berührt, Sister Röse wiederzusehen. Der Heilige Geist war deutlich zu spüren und ich war einfach nur dankbar, für das, was sie in den letzten 1 1/2 Jahren vollbracht hat, wie sie sich zu einer wunderbaren jungen Frau entwickelt hat, mit Erfahrungen und einer Ausstrahlung, die man nur auf Mission erwerben kann.
Liebe Judith, wir sind sehr stolz auf dich. Alles Gute für den nun beginnenden neuen Lebensabschnitt. Möge dich der Vater im Himmel in allen deinen rechtschaffenen Wünschen und Unternehmungen segnen.
Nach dem Skype Interview musste ich an den Themensong aus „Meet the Mormons“ denken. Da Youtube in China gesperrt ist, habe ich auf Youku gesucht und ihn dort auch gefunden 🙂
Hier der Youtube-Link zum Fan Supercut:

Frühjahres-Pfahlkonferenz 2015

Die diesjährige Frühjahres-Pfahlkonferenz findet am 25. und 26.4. im Pfahlzentrum in Leipzig bzw. im Kulturhaus Böhlen statt. Der Distrikt Erfurt ist ebenfalls zu dieser Konferenz eingeladen. Elder Detlef Adler, unser Gebietssiebziger, wird über die Konferenz präsidieren.

Jedermann ist herzlich willkommen.

2015-04 Ankündigung Konferenz.pdf

Das detaillierte Programm wird in Kürze veröffentlicht.

Sisters und Elders – Part 10

Gestern hatte ich das Vorrecht, Helga und Manfred Schütze aus dem Zweig Bernburg auf eine Mission in den Helsinki Finnland Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage berufen zu dürfen. Es war für mich aus mehreren Gründen ein emotionaler Moment.

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Die beiden wurden vor ca. 3 Wochen vom Tempel Department gefragt, ob sie bereit wären, diese Mission zu erfüllen, da im Helsinki Tempel Missionare mit russischen Sprachkenntnissen benötigt werden. Innerhalb von wenigen Tagen fassten sie den Entschluss und in knapp einer Woche waren die erforderlichen Papiere ausgefüllt und alle Arzttermine erledigt. Ich konnte bei diesem Tempo kaum mit mit dem Teil, den ich beizutragen hatte, Schritt halten 🙂
Diese Herangehensweise an Herausforderungen macht sie für mich zu großen Vorbildern. Sie sind einfach immer da, wenn sie gebraucht werden –  keine Befindlichkeiten, sondern den Blick immer nach vorn gerichtet.
Diese Form der Hingabe macht diese Kirche aus. Man muss deshalb nicht immer gleich auf Mission gehen, obwohl das vielen älteren Ehepaaren sehr gut tun würde und es viele Wege gibt, es finanziell zu ermöglichen. Es geht um die Entschlossenheit, etwas bewirken zu wollen und zu können. Es gehört auch eine große Portion Glaube und Vertrauen dazu, aber darin liegt der Schlüssel, geistig zu wachsen und bemerkenswerte Erfahrungen zu machen, wodurch sich ein Zeugnis entwickelt, dass nicht einfach oder sogar gar nicht erschüttert werden kann.

Manfred Schütze war der Mann, der mich gefordert hat, als ich ein junger Mann war (siehe „Wie ich ein CES Lehrer wurde“ und „Über mich„). Er war und ist ein Mentor für mich seit meiner Jugend. Seine Meinung ist mir wichtig und seine Bereitschaft zu Dienen ein Role Model für mich.
Helga Schütze sagte gestern in ihrer kurzen Ansprache sinngemäß folgendes: Ich wende mich jeden Tag mehrere Male mit meinen Wünschen an den Vater im Himmel. Wie könnte ich es ihm abschlagen, wenn er einen Wunsch an mich hat.

Alles Gute in den nächsten Monaten in Finnland. Unsere russischsprachigen Geschwister werden euren Dienst besonders schätzen.

 

Gemeinden in Leipzig

Gestern habe ich in der Gemeinde Leipzig 1 einen neuen Bischof berufen. Der Prozess, einen neuen Bischof zu berufen, ist immer eine besondere Erfahrung und der Tag gestern war auch ein schönes Erlebnis. Irgendwann schreibe ich dazu mal etwas. Dem neuen Bischof Attila Heller und seinen beiden Ratgebern Steffen Schmidt und Michael Tilgner wünsche ich ein erfolgreiches Wirken als Bischofschaft und bin mir sicher, dass wir sehr gut zusammen arbeiten werden.
Der alten Bischofschaft unter Bischof Walter Müller und seinen beiden Ratgebern Gero Seidl und Sebastian Müller danke ich von Herzen für die hervorragende Arbeit in den letzten Jahren. Es ist mir schwer gefallen, euch zu abzulösen, aber da wir alle ehrenamtlich arbeiten und diese Berufungen große persönliche Opfer erfordern, ist es wichtig, dass wir von Zeit zu Zeit die Lasten auf andere Schultern legen.

Vor kurzem hat das Leipziger Lokalradio mephisto 97.6 einen Beitrag über unsere beiden Leipziger Gemeinden gesendet. Vielen Dank, Andreas für deine Hilfe dabei. Hier ist für Interessierte der Link:
http://mephisto976.de/news/begegnungen-schleussig-48148

Das Pfahl- und Gemeindezentrum in der Oeserstraße 39 in Leipzig ist in den letzten 6 Jahren eine zweite Heimat für mich geworden, wo ich viel Zeit verbringe, mit Hunderten Menschen gesprochen habe und hoffentlich dem einen oder anderen Hilfe, Motivation oder auch Trost geben konnte.

Am besten man kommt selbst und erlebt. Der Gottesdienst der Gemeinde Leipzig 2 beginnt sonntags um 9:30, die Gemeinde Leipzig 1 hat ihren Gottesdienst sonntags um 14:00.

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Pfahl-Fussball- und Volleyballturnier

Am 24. Januar fand in Langenhessen bei Werdau unser alljährliches Hallen-Fussball- und -Volleyballturnier statt. Das Turnier erfreut sich großer Beliebtheit und hat mittlerweile eine beachtliche Tradition.
Die Organisation war wieder hervorragend und es wurde sehr fair gespielt.

Vormittags kämpften 6 Mannschaften um den Sieg im Fussball, dieses Jahr erstmals mit einer Ü40 Mannschaft (die eigentlich im Schnitt Ü50 war 🙂 ) und der die jungen Kerle den Namen All-Star-Team verpassten. Gewinner war dieses Jahr die Mannschaft aus Köthen, vor Hohenstein-Ernstthal und Leipzig 2. Die alten Herren konnten die jungen zwar nicht besiegen, waren aber in einigen Spielen nah dran und hatten einen grandiosen Torhüter. Wir hatten großen Spaß.

Nachmittags trafen sich die Volleyballer. Ich hatte leider keine Zeit, auch daran teilzunehmen, aber auch hier gab es gute Spiele und mit Bernburg einen überraschenden Sieger.

Hier noch einige Bilder, die ich während des Turniers gemacht habe.

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Leipzig 2 gegen Hohenstein-Ernstthal 2

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Köthen gegen Leipzig 1

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Hohenstein-Ernstthal 1 gegen All-Star-Team

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Die alten Herren 🙂

Vorbereitungen fürs Volleyballturnier:
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Herbst-Pfahlkonferenz Leipzig 2014

Am 1. und 2. November findet unsere diesjährige Herbst-Pfahlkonferenz in Leipzig (Samstag) und Böhlen (Sonntag) statt. Jedermann ist herzlich willkommen.

2014-11 Einladung Pfahlkonferenz.pdf

 

Für alle, die mit dem Begriff Pfahlkonferenz nichts anfangen können. Ein Pfahl in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage entspricht in etwa einem Kirchenbezirk oder einer Diözese. Der Pfahl Leipzig erstreckt sich von Hof bis nach Magdeburg, mit dem Zentrum in Leipzig.
Pfahlkonferenzen finden zweimal im Jahr statt. Alle Mitglieder und Interessenten des Pfahlgebietes sind dazu eingeladen.