Am Montagmorgen um 6:00 habe ich Elder Christoph Freitag aus der Gemeinde Erfurt als Vollzeitmissionar entlassen. Elder Freitag begann seine Mission vor 2 Jahren in der Ogden Utah Mission. Diese wurde geteilt und so beendete seinen Dienst in der Logan Utah Mission.
Elder Freitag hat eine vorbildliche Mission erfüllt. Da ihn seine Eltern in Logan abgeholt haben und noch etwas mit ihm in Utah reisen, hatten wir unser Gespräch online. Ich freue mich darauf, ihn nächste Woche persönlich kennen zu lernen und mehr von seinen Erfahrungen zu hören. Zum Zeitpunkt seiner Berufung gehörte er noch zum Distrikt Erfurt, so dass ich ihn nicht eingesetzt habe,
Lieber Christoph, vielen Dank für deinen aufopferungsvollen Dienst. Ich gratuliere dir auch zur Wahl deines Studienfaches. Sehr gut. Alles Gute und den Segen des Himmlischen Vaters für deine Zukunft.
Ich freue mich, dass das Fernsehmagazin „Galileo“ diese Woche einen sehr objektiven Bericht über uns Mormonen gezeigt hat, (http://www.galileo.tv/videos/zu-besuch-bei-einer-mormonenfamilie/) auch wenn viele Dinge zwangsläufig verkürzt dargestellt wurden. Danke an Familie Gerke, dass sie einfach so sind, wie sie sind.
Sehr schön, dass die Missionare auch erwähnt wurden. Dabei wünsche ich allen Lesern die Erfahrungen, die ich mache, wenn Missionare ihre Mission beendet haben und ich sie aus dieser Berufung entlassen darf.
So wie diese Woche Sophie Schmidt aus der Gemeinde Leipzig 1, die in den letzten 18 Monaten einen hervorragenden Dienst in der London South, England Mission geleistet und dort nachhaltig ihre Spuren hinterlassen hat. Wir haben uns eine lange Zeit unterhalten bevor ich ihr das Zertifikat für eine ehrenvolle Mission überreicht habe. Selten habe ich soviel Energie, Begeisterung und inneres Feuer bei einer oder einem 20-jährigen jungen Erwachsenen erlebt wie am Mittwochabend bei den Schmidts.
Sophie und ich im Treppenhaus bei den Schmidts vor einer liebevoll gemachten Collage, die ihre Mama angefertigt hat
Sophie hatte schon sehr viel Power als sie auf Mission gegangen ist. Jetzt hat sich das vervielfacht und wurde verstärkt durch unzählige Erfahrungen, die sie geprägt und reifer gemacht haben. Es war so toll zu hören, was ihr die Menschen bedeuten, die sie getroffen, belehrt und denen sie geholfen hat.
Besonders beeindruckt hat mich (und das erlebe ich ständig, wenn unsere jungen Leute von Mission zurück kommen), wie ihre Liebe zu unserem Himmlischen Vater und Jesus Christus gewachsen ist und die Dankbarkeit für diesen großartigen Plan.
Ich kann allen Lesern, die nichts oder nur halbe Sachen über uns wissen, nur empfehlen, sich genau mit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und dem Evangelium Jesu Christi zu beschäftigen, das Leuten wie Sophie und ihrer Familie, uns und zahllosen anderen alles bedeutet und zwar aus absolut wichtigen Gründen.
Sophie, auch dir wünschen wir alles Gute und den Segen Gottes für die Zukunft. Bewahre dir diese Begeisterung für das Leben.
Am 26. September findet das diesjährige Treffen der Frauen des Pfahles Leipzig in Leipzig statt. Beginn ist um 10:00 im Gemeindehaus in der Oeserstraße 39.
Wir laden alle interessierten Frauen herzlich ein. Wie die Jahre zuvor werden viele Aktivitäten und Workshops angeboten.
Am Sonntagnachmittag habe ich Bastian Staiger aus dem Zweig Köthen als Vollzeitmissionar eingesetzt. Er wird nach einigen Wochen Training im MTC in Provo, Utah, in der Vladivostok Russia Mission der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage dienen.
Die Umstände der Einsetzung werden uns, denke ich, immer in Erinnerung bleiben. 😉
Wir hatten eine sehr schöne Fireside im vollbesetzten Gemeindehaus in Köthen. Bastian, das zeigt die Wertschätzung, die du dir verdient hast.
Erst vor einigen Wochen haben wir als Pfahlpräsidentschaft Bastian und seine Schwester Prisca in Leipzig zum Essen eingeladen – als Lohn für 1000 Tage Studium in den Heiligen Schriften ohne Unterbrechung. Die beiden sind nicht nur exzellente Fussballer, sondern auch Vorbilder in Bezug auf die Anwendung des Evangeliums im täglichen Leben in jeglicher Hinsicht.
Bastian ist hervorragend auf seine Mission vorbereitet. Er hat den Rückhalt einer großartigen Familie, die zu den tragenden Säulen der Kirche in unserem Pfahl gehört. Als ich den Segen für ihn ausgesprochen habe, hatte ich das Gefühl zu verheißen, dass er das Evangelium machtvoll und glaubwürdig verkündigen wird. Er wird es verkörpern, weil er schon viele Erfahrungen gemacht hat, wie der Vater im Himmel praktizierten Glauben honoriert. Davon kann Bastian Zeugnis geben.
Bastian, wir wünschen dir alles Gute sowie den Schutz und Segen des Himmlischen Vaters während deiner Mission in Vladivostok. Diese zwei Jahre werden eine sehr gute Vorbereitung für deine zukünftigen beruflichen und persönlichen Ziele. Wir stehen hinter dir.
Gestern Abend habe ich Elder Pascal Bauerfeind von seiner Vollzeitmission entlassen. Er hat zwei Jahre ehrenvoll in der Alpenländischen Mission gedient.
Die Bauerfeinds sind direkt von München zu uns nach Hause gekommen. Das war gut, denn durch meine Operation letzte Woche bin ich noch etwas eingeschränkt.
Als ich Pascal vor zwei Jahren eingesetzt habe, machte er sich auf den Weg, in die Fußstapfen seines Bruders Eric zu treten, der damals gerade von seiner Mission zurück gekommen war. Eric hatte ebenfalls hervorragend in der Alpenländischen Mission gedient.
Ich habe selten zwei Brüder gesehen, die so miteinander harmonieren, wie Pascal und Eric.
Wenn ich einen Missionar entlasse, achte ich auf die Körpersprache und bekomme ein Gefühl, ob jemand seine Pflicht erfüllt oder die besten zwei Jahre seines Lebens hatte. Pascal hatte die besten zwei Jahre seines Lebens.
Wahnsinn, wie er sich entwickelt hat.
Pascal, wir wünschen dir alles Gute und Gottes Segen für deine Zukunft. Du bist sehr gut vorbereitet. Halte an deinen Zielen fest.
Gestern Abend habe ich Elisa Jakobi aus der Gemeinde Leipzig 2 auf ihre Vollzeitmission in die Calgary Canada Mission der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage berufen.
Elisa kommt aus einer großen und tollen Familie. Ihr Bruder dient bereits seit fast einem Jahr in der Alpenländischen Mission. Sie wird die nächsten 18 Monate in Kanada verbringen.
Elisa ist auf diese große Aufgabe sehr gut vorbereitet. Zuletzt hat sie im Studentenrat unseres Pfahles mitgearbeitet und vorher ein Schuljahr in Mexiko verbracht.
Sie wird in Calgary mit Menschen aus vielen Kulturkreisen zusammen treffen, ihre Probleme kennen lernen, und sie wird machtvoll vom Evangelium Jesu Christi Zeugnis geben.
Für einen Missionar sind die leider zunehmenden Übel in unserer Gesellschaft wie Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden absolute No-Go’s. Sie erfahren diese Dinge höchsten ab und zu am eigenen Leib.
Dafür entwickeln sie eine Liebe zu den Menschen in ihrem Missionsgebiet, die mich immer wieder beeindruckt.
Elisa, wir wünschen dir für deine Mission den Segen des Himmlischen Vaters.
Am Mittwoch habe ich wieder einen Missionar auf ungewöhnliche Weise entlassen. Elder Ammon Jentzsch aus der Gemeinde Halle hat seinen 2-jährigen Dienst in der London England Mission ehrenvoll beendet. Ein großartiger junger Mann.
Da ich zur Zeit auf Dienstreise in Korea bin, haben wir uns per Skype unterhalten. Bei mir war es 2 Uhr nachts, aber es war ein sehr schönes Erlebnis, Ammon nach 2 Jahren wiederzusehen und von seinen Erfahrungen in England zu hören. Da war die Müdigkeit wie weggeblasen.
Ammon war schon hervorragend vorbereitet, bevor er vor zwei Jahren auf Mission gegangen ist. Jetzt ist er gereift und angefüllt mit intensiven Erfahrungen zurückgekommen. Er hat erlebt, welche großen Dinge man bewirken kann, wenn man vom Heiligen Geist geführt wird und in Rechtschaffenheit machtvoll dient. Ich bin sehr beeindruckt.
Ich gaube, es wäre gut, wenn sich alle ehemaligen Missionare öfter an diese Erfahrungen erinnern und davon leiten lassen würden.
Wie gut würde es unserer Gesellschaft tun, wenn es mehr von solchen jungen Leute, die die Power haben, einen positiven Unterschied zu machen, gäbe.
Alles Gute und den Segen Gottes für deine Zukunft, Ammon.
Heute war ich zum zweiten Mal in unserer kleinen und äußerst sympathischen Gemeinde in Jena. Normalerweise treffen sich dort ca. 25 Mitglieder, viele davon Studenten. Heute war das Haus aber durch viele Besucher bis auf den letzten Platz voll.
Wir haben für die Gemeinde Räume mitten im Zentrum von Jena gemietet, am Teichgraben 1 über der Targo Bank, sehr gut erreichbar mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Jena empfinde ich als eine sehr angenehme Stadt. Jedenfalls fühle ich mich in unserer Gemeinde dort sehr wohl.
Die Gottesdienste beginnen sonntags um 9:30 Uhr.
Die Gemeinde wird geführt von Elder Rodwicke Ybarra. Elder und Sister Ybarra sind ein pensioniertes Ehepaar aus Utah, die eine Vollzeitmission erfüllen. Wir sind sehr dankbar für ihren Dienst in unserem Pfahl.
In Jena gibt es auch eine Religionsinstituts-Klasse, ein Teil des Bildungswesens der Kirche für junge Erwachsene. Die Klasse findet donnerstags um 19 Uhr statt.
Wie in allen unseren Gemeinden sind Besucher herzlich willkommen.
Heute fand wieder unser Pfahl-Familientag statt, wie letztes Jahr in der Gemeinde Köthen. Obwohl der Wetterbericht nicht gut aussah, machte der Regen aber weitestgehend einen Bogen um uns. Am Nachmittag gab es sogar Sonnenschein. Für alle, die das unsichere Wetter abgehalten zu kommen: Ihr habt etwas verpasst 🙂
Vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer. Ihr wart wieder Klasse.
Für jeden war auch dieses Jahr wieder etwas dabei. Das wichtigste war aber, dass wir unsere Freundschaften vertiefen und gemeinsam eine gute Zeit verbringen konnten.
Wir werden diese gute Tradition fortführen.
Gestern bin ich auf dem Rückweg von einem Kundenbesuch an der Baustelle des Freiberg Tempels vorbei gefahren und habe ein paar Bilder gemacht.
Der Tempel wird zur Zeit erweitert und voraussichtlich Mitte nächsten Jahres wieder geöffnet.
Für alle, die nicht wissen, was ein Mormonentempel ist, hier ein Link: