Wir suchen noch Spieler für die Ü40 Mannschaft beim Fussball. Ich spiele mit, wenn wir ein Team zusammen bekommen 🙂
Ich möchte mich bei allen Spendern aus dem Pfahl Leipzig bedanken, die unsere Hilfsaktion für notleidende Jesiden im Nordirak durch Sach- und Geldspenden so großzügig unterstützt haben. Vielen Dank auch an alle Organisatoren der Aktion.
Wir hatten heute die Gelegenheit, die Spenden in Halle an den Verein JhH – Jugend humanitärer Hilfe zu übergeben. Wir haben äußerst engagierte und sympathische junge Leute kennengelernt, die jegliche Unterstützung für die gute Sache, für die sie ihre Zeit und Mittel opfern, verdienen.
Als wir unsere Autos entladen haben, kamen noch andere Menschen vorbei, die sich engagieren. Es war ein schönes Gefühl. Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die Opfer von sinnlosem Hass und Gewalt geworden sind und deren Not hoffentlich etwas gelindert werden kann.
Wir wünschen diesen jungen Leuten Gottes Segen und Erfolg in ihrer Arbeit.
P.S. Der Bericht von der Herbst-Pfahlkonferenz steht zum Download unter www.pfahl-leipzig.de bereit.
Wir wünschen allen unseren Freunden, Bekannten und Kollegen ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Herzlichen Dank allen, die uns dieses Jahr unterstützt haben, vor allem bei unserem Bauprojekt und den vielen anderen großen und kleinen Aufgaben.
Vielen Dank an alle meine Mitarbeiter in der Organisation des Pfahles Leipzig der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Es ist toll, mit euch zusammenzuarbeiten.

(Gestern in einem kleinen Laden in Seiffen gefunden)
Weihnachtsbotschaft der Präsidentschaft des Pfahles Leipzig
Liebe Schwestern, Brüder und Freunde,
im Namen der Präsidentschaft des Pfahles Leipzig der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage möchte ich Ihnen ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest wünschen.
Jedes Jahr erleben wir das Paradoxon, dass sich viele Menschen mehr Ruhe und Besinnlichkeit in der Weihnachtszeit wünschen, aber dennoch kommt es in der Regel anders. Der Stress im Berufsleben spitzt sich zum Jahresende zu, Verpflichtungen häufen sich und es gibt jede Menge Dinge für das Fest zu erledigen. Oft sind es zu viele Dinge.
Uns ist bewusst, dass wir einige dieser Stressfaktoren nicht ohne weiteres ändern können. Wir müssen mit ihnen leben und können zumindest versuchen, aus solchen Situationen das Beste zu machen. Es gibt aber eine ganze Reihe Dinge, die wir sehr wohl beeinflussen können. Zu einigen wenigen möchte ich Sie einladen.
1. Entdecken Sie das Geschenk, das Jesus Christus für Sie persönlich bedeutet.
In den Heiligen Schriften finden wir eindrucksvolle Beschreibungen, die zum Nachdenken anregen. Im Buch Mormon, im 3. Nephi Kapitel 1 wird beschrieben, wie diejenigen, die die Zeichen der Geburt Jesu herbeisehnten und daran glaubten, mit dem Tod bedroht wurden. Ab Vers 10 lesen wir folgendes:
„10 Nun begab es sich: Als Nephi, der Sohn Nephis, diese Schlechtigkeit seines Volkes sah, war sein Herz überaus bekümmert.
11 Und es begab sich: Er ging hinaus und beugte sich auf der Erde nieder und schrie mächtig zu seinem Gott für sein Volk, ja, für die, die nahe daran waren, wegen ihres Glaubens an die Überlieferung ihrer Väter vernichtet zu werden.
12 Und es begab sich: Er schrie mächtig zum Herrn, den ganzen Tag lang; und siehe, die Stimme des Herrn erging an ihn, nämlich:
13 Hebe dein Haupt empor und sei guten Mutes; denn siehe, die Zeit ist nahe und in dieser Nacht wird das Zeichen gegeben werden, und morgen komme ich in die Welt, um der Welt zu zeigen, dass ich alles erfüllen werde, was ich durch den Mund meiner heiligen Propheten habe sprechen lassen.
14 Siehe, ich komme zu den Meinen, um alles zu erfüllen, was ich den Menschenkindern von der Grundlegung der Welt an kundgetan habe, und um den Willen sowohl des Vaters als auch des Sohnen zu tun … Und siehe, die Zeit ist nahe, und diese Nacht wird das Zeichen gegeben werden.“
In diesen wenigen Versen liegen einige der großen Wahrheiten des Erlösungsplanes, der uns erklärt, woher wir kommen, welchen tiefen Sinn unser Leben hat und wohin wir danach gehen werden. Ich lade Sie ein, sich ein tieferes Verständnis dieser Wahrheiten zu erarbeiten.
Ich habe letztes Jahr die bekannte Schriftstelle aus dem Johannes Evangelium im Neuen Testament zitiert: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ Johannes 3:16
Heute möchte ich Vers 17 hinzufügen: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu richten, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.“
Auch hier finden wir wieder ein weites Feld, geistige Wahrheiten zu entdecken oder zu vertiefen. Wieso ist es viel wichtiger zu retten als zu richten? Inwiefern können wir Retter sein? Wovor werden wir durch Jesus Christus gerettet? Ich bin fasziniert vom Umfang der Dinge, die es zu entdecken und besser zu verstehen gibt.
Wenn Sie mögen, schauen Sie sich die beiden Videoclips an, die uns die Großartigkeit des Geschenks näher bringen.
2. Tun Sie etwas Gutes
Wir haben die Mitglieder unseres Pfahles eingeladen, sich zum Jahresende an einer Hilfsaktion für Menschen zu beteiligen, die verfolgt und bedroht werden, unvorstellbares Leid zu ertragen haben und dadurch zu Flüchtlingen werden mussten, ohne Hoffnung, in absehbarer Zeit in ihre Heimat zurückkehren zu können. Machen Sie mit, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben oder finden Sie andere Gelegenheiten, Gutes zu tun – in Ihrer Familie, der Nachbarschaft, Ihrer Gemeinde oder Ihrem Gemeinwesen. Lassen Sie sich nicht durch weitverbreitete Trends oder Meinungen, die mit den Lehren von Jesus Christus nicht kompatibel sind, davon abhalten, Ihm zu folgen.
3. Halten Sie einen Moment inne und denken Sie darüber nach, wie nachhaltig Sie das Geschenk von Jesus Christus beeinflusst.
Jesus Christus hat uns vor allem ein Vorbild an Nächstenliebe gegeben. Die Art und Weise, wie er den Menschen begegnet ist, welche Prioritäten er für den Umgang untereinander gesetzt hat – all das kommt in unserer Welt zu oft abhanden. Aber jeder von uns kann einen Unterschied machen. Versuchen Sie daran zu denken, wenn Sie versucht sind, hart, aggressiv, lieblos, unwohlwollend oder zynisch zu reagieren und treffen Sie dann bewusst die Entscheidung, anders zu sein. Warum sich das lohnt? Unter anderem deswegen:
Buch Mormon, Moroni 7:41-47
„41 Und was ist es, das ihr erhofft? Siehe, ich sage euch, daß ihr durch das Sühnopfer Christi und die Macht seiner AuferstehungHoffnung haben werdet, zu ewigem Leben erhoben zu werden, und dies wegen eures Glaubens an ihn, gemäß der Verheißung.
42 Darum, wenn der Mensch Glauben hat, muß er notwendigerweise Hoffnung haben; denn ohne Glauben kann es gar keine Hoffnung geben.
43 Und weiter, siehe, ich sage euch: Er kann nicht Glauben und Hoffnung haben, wenn er nicht sanftmütig und von Herzen demütig ist.
44 Denn sonst ist sein Glaube und seine Hoffnung unnütz, denn niemand ist vor Gott annehmbar als nur die Sanftmütigen und die von Herzen Demütigen; und wenn ein Mensch sanftmütig und von Herzen demütig ist und durch die Macht des Heiligen Geistesbekennt, daß Jesus der Christus ist, muß er notwendigerweise Nächstenliebe haben; denn wenn er keine Nächstenliebe hat, ist er nichts; darum muß er notwendigerweise Nächstenliebe haben.
45 Und Nächstenliebe ist langmütig und ist gütig und neidet nicht und ist nicht aufgeblasen, sucht nicht das Ihre, läßt sich nicht leicht zum Zorn reizen, denkt nichts Böses und freut sich nicht am Übeltun, sondern freut sich an der Wahrheit, erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles.
46 Darum, meine geliebten Brüder, wenn ihr nicht Nächstenliebe habt, seid ihr nichts, denn die Nächstenliebe hört niemals auf. Darum haltet an der Nächstenliebe fest, die von allem das Größte ist, denn alles muß aufhören—
47 aber die Nächstenliebe ist die reine Christusliebe, und sie dauert für immer fort; und bei wem am letzten Tag gefunden wird, daß er sie besitzt, mit dem wird es wohl sein.“
Die Früchte des Geschenkes von Jesus Christus sind so vielfältig, dass man damit Bände füllen kann. Lassen Sie uns der Einladung folgen, unser Leben damit zu bereichern.
Frohe Weihnachten,
Thomas Hengst
Präsident des Pfahles Leipzig – Deutschland der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Weihnachtsbotschaft der Ersten Präsidentschaft (deutsch):
https://www.lds.org/broadcasts/archive/christmas-devotional/2014/12?lang=deu
Weihnachtsbotschaft der Ersten Präsidentschaft (englisch):
https://www.lds.org/broadcasts/archive/christmas-devotional/2014/12?lang=eng
Ich war diese Woche auf Dienstreise in Korea. Korea ist immer anstrengend, nicht nur wegen dem Jetlag, sondern auch kulturell ist es speziell und man braucht viel Geduld, bevor man Geschäfte zum Abschluss bringt. Es kann Jahre dauern.
Auf den Rückflügen ist für mich der Airport in Incheon immer eine Art Oase. Es ist sehr angenehm dort, bevor man für 12 Stunden in den Flieger steigt. Gestern gab es wieder Kammermusik (machen sie dort regelmäßig) und da habe ich mal die Handykamera gezückt. War live wirklich gut.
Ich bin von vielen nach dem Manuskript meiner Rede am Sonntag der letzten Pfahlkonferenz am 2. November 2014 gefragt worden. Ich schreibe meine Reden normalerweise nicht auf und verwende nur Stichworte. Bruder Wolfgang Geiler aus der Gemeinde Köthen hat aber wieder in bewährter Weise Transkripte aller Ansprachen angefertigt, die wir in wenigen Tagen auf http://www.pfahl-leipzig.de stellen werden.
Hier also das Transkript meiner Rede vorab. Vielen Dank, Bruder Geiler.
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Der Präsident des Pfahles Leipzig, Präsident Thomas Hengst, wendet sich als Schlusssprecher der Konferenz an die anwesenden Schwestern, Brüder und Gäste.
Zunächst dankt er allen an dieser Versammlung Beteiligten, den Betreibern und Mitarbeitern des Kulturhauses Böhlen, dem Pfahlorchester und seinem Leiter Bruder Ralf Jähnert, dem Pfahlchor unter der Leitung von Bruder Frank Heidler und der Begleitung von Schwester Camilla Heinz, Schwester Sabine Tilgner für den Blumenschmuck, Bruder Andreas Ortlieb für die Begleitung der Lieder, Bruder Thomas Goliasch für die Gesangsleitung, den Kindern der Primarvereinigung und deren Gesangsleiterin Schwester Petra Pabst sowie Bruder Andreas Ortlieb für die Begleitung der PV-Kinder, dem Ordnungsdienst und allen anderen nichtgenannten Helfern.
Präsident Thomas Hengst verweist auf den roten Faden, der sich durch alle Ansprachen gezogen hat: „Der einzelne Mensch“. Das hat damit zu tun, dass wir unwesentliche Dinge mit Entschlossenheit aus unserem Leben verbannen und uns auf das konzentrieren, was wirklich elementar wichtig ist.
Er zitiert Alma 34:15: „Und so bringt er die Errettung all denen, die an seinen Namen glauben; und das ist der Zweck dieses letzten Opfers, jenes herzliche Erbarmen zuwege zu bringen, das die Gerechtigkeit überwältigt und für den Menschen Mittel zuwege bringt, damit er Glauben zur Umkehr haben kann.“ und fordert uns auf: „Bei allem, was ich jetzt sagen werde: Behalten Sie diese Schriftstelle im Sinn!“
Jesus Christus hat dieses herzliche Erbarmen zuwege gebracht.
Wir wollen mehr vom Charakter Christi kennenlernen, wollen mehr daraus lernen.
Präsident Hengst kündigt an, dass er einige wichtige Punkte ansprechen wird, die unangenehm sind für den einen oder anderen von uns. Aber sie müssen angesprochen werden im Hinblick auf das Wesentliche.
Die gesellschaftliche Entwicklung macht Sorgen. In dieser Zeit werden Menschen radikalisiert, wird die Definition von Ehe und Familie und Rechtschaffenheit zum Negativen hin verändert. Aber es geht um viel mehr! Es geht darum, wie sich jeder Einzelne von uns gegen die Versuchungen und Angriffe des Widersachers schützen kann! Das sind Angriffe auf unsere ewige Existenz!
Viele Mitglieder ziehen sich zurück aus den Versammlungen und Zusammenkünften, die den Zweck haben, uns zu stärken. Viele ziehen es vor, sich während der Versammlungen im Foyer aufzuhalten. An den Versammlungen der Frauenhilfsvereinigung und der Kollegien nehmen weniger Mitglieder teil. Auch bei den Pfahlkonferenzen ist das zu spüren.
Präsident Thomas Hengst will helfen, die Prioritäten etwas zurecht zu rücken und weist auf eine Aussage des letzten Präsidenten des Freiberg-Tempels, Präsident Ernst Husz, hin: „Wenn Sie wollen, dass Sie erfolgreicher in Ihrem Leben sind, dann kommen Sie in dem Maße, wie Sie das möchten, zum Tempel!“ – Wir haben die Verheißung des Herrn, dass, wenn wir das Evangelium in eine hervorragende Position in unserem Leben bringen, sich die Probleme in unserem Leben in leichterem Maße lösen lassen.
Er spricht dazu 4 Schwerpunkte an,
Auf der Internetseite der Kirche „Komm und folge mir nach“ (https://www.lds.org/youth/learn?lang=deu) ist ein Programm für die Jugendlichen zusammengefasst, das uns helfen soll, wie wir heute leben wollen.
Elder David A. Bednar sagte dazu: Wir haben es mit den Jugendlichen angefangen, denn die Erwachsenen tun sich damit schwerer – deshalb sollen wir den Begriff „Jugendliche“ auf uns alle beziehen.
Der Zweck dieses Programm ist folgendermaßen wiedergegeben: „Die Erste Präsidentschaft hat erklärt, dass Ihr Ziel als Lehrer von Jugendlichen darin besteht, ihnen zu helfen, sich zum Evangelium Jesu Christi zu bekehren. Den Weg, der zur Bekehrung führt, muss jeder selbst beschreiten. Bekehrung vollzieht sich nicht allein in einer Versammlung, im Unterricht oder in einer Aktivität. Letztlich bekehren sich die Jugendlichen, indem sie jeden Tag eifrig das Evangelium leben – also beten, die heiligen Schriften studieren, die Gebote halten, ihre Priestertumspflichten und andere Aufgaben erfüllen, in den Tempel gehen, ihrer Familie und anderen Menschen dienen und anderen vom Evangelium erzählen. Dadurch bringen sie ihre Wünsche, ihre Einstellung und ihre Taten mehr und mehr mit dem Willen des himmlischen Vaters in Einklang. Sie werden glücklich und zuversichtlich und handeln lieber „für sich selbst [statt] auf sich einwirken [zu] lassen“ (2 Nephi 2:26). Sie bemühen sich, die Eingebungen des Heiligen Geistes zu beachten, Versuchung zu widerstehen und viel Gutes „aus ihrem eigenen, freien Willen“ zu tun (LuB 58:27). Sie werden „durch das Sühnopfer Christi“ Heilige (Mosia 3:19).“
Der Pfahlpräsident lädt uns ein, unsere Einstellungen zu überdenken und aktiv zu werden, damit unsere Diskussionen und unsere Klassen fruchtbarer werden.
Präsident Thomas Hengst ist ehemaliger Organist und hat sich immer darüber geärgert, wenn Geschwister in das Vorspiel geplatzt sind und die Andacht stören. Anstoß nehmen an anderen Menschen kann dazu führen, dass wir uns selbst schaden.
Er sieht das als eine Befindlichkeit und will daran arbeiten, dass seine Empfindungen besser werden und spricht über einen Beitrag von Apostel David A. Bednar: Er hat mit einigen Geschwistern gesprochen, die sich darüber beschwert haben, dass sie in ihren Gemeinden nicht so behandelt worden sind, wie sie es sich vorgestellt haben, sie haben Bischöfe kritisiert, eine Pfahlpräsidentschaft kritisiert, einen Tempelpräsidenten kritisiert. Sie haben gesagt: „Solange diese Brüder ihr Amt ausüben werde ich nicht mitarbeiten, werde ich den Tempel nicht besuchen, werde ich dies und jenes nicht machen!“ Apostel David A. Bednar gab ihnen folgende Antwort: „Lassen Sie mich sicherstellen, dass ich genau verstehe, was Ihnen passiert ist. Weil jemand Sie in der Kirche vielleicht ungerecht behandelt hat, haben Sie sich von der Verordnung des Abendmahls zurückgezogen. Sie haben zugelassen, dass Sie sich selbst die dauernde Anwesenheit des Heiligen Geistes in Ihrem Leben nicht mehr gestatten. Sie haben sich selbst abgeschnitten von den Priestertumsverordnungen und vom heiligen Tempel. Sie haben aufgehört, Möglichkeiten wahrzunehmen, kontinuierlich zu lernen und zu wachsen. Sie hinterlassen Barrieren, die den geistigen Fortschritt von Ihnen selbst, Ihren Kindern, Ihren Enkeln und den Generationen, die folgen, beeinflussen können.“
Viele der Menschen, denen Apostel Bednar antwortet, sagten dass sie dies noch nie aus dieser Perspektive betrachtet hätten.
Präsident Hengst lädt uns ein, dass wir – wenn wir an irgendetwas oder irgendjemandem Anstoß nehmen, zu überdenken: Was kann ich tun, um ein Problem zu lösen, welchen geistigen Schaden nehme ich sonst?
Er fordert alle die, die Verantwortung tragen auf: „Konzentrieren wir uns mehr auf den Einzelnen, errichten wir keine künstlichen Barrieren!“
Dieser Schwerpunkt hat mit den Familien und Ehen zu tun. Jede Ehe ist Herausforderungen ausgesetzt, die Liebe füreinander mag Schwankungen unterworfen sein sie ist nicht immer konstant. Manche leben mehr nebeneinander als Miteinander. Das ist eine harte Tatsache!
Apostel Dallin H. Oaks sagt uns: „Wenn wir uns krank fühlen, wenn wir eine Krankheit haben, werden wir alles tun, um wieder gesund zu werden. Wir werden zum Arzt gehen. Wir werden solange ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen, bis wir wieder gesund sind oder zumindest soweit wiederhergestellt, dass wir ein vernünftiges Leben führen können. Es gibt lebenserhaltene Maßnahmen und wir werden nichts unversucht lassen, um wieder gesund zu werden. Und warum tun wir das? Weil unser Leben kostbar ist!“
Präsident Hengst sagt: „Betrachten Sie Ihre Familie und ihre Ehe unter diesem ewigen Gesichtspunkt! Werden Sie wieder gesund! Überwinden Sie Ihren Egoismus! Wenn Ihre Familie oder Ihre Ehe krankt, handeln Sie genauso, als wären Sie körperlich krank! Nutzen Sie alle Möglichkeiten, treffen Sie alle Maßnahmen, um wieder gesund zu werden! Nutzen Sie alle Hilfen, die das Evangelium bietet. Der erste Schritt ist die Überwindung des Egoismus. In dem Maße, wie es uns gelingt, Selbstlosigkeit zu verstärken und zu verbessern, werden viele Probleme eine Lösung erfahren.“
Der Sprecher ermahnt uns: „Schützen Sie sich vor falschen Lehren. Die Kluft zwischen uns und der Welt wird größer werden. Das gilt für die Jugendlichen und auch die Erwachsenen! Lassen Sie nicht zu, dass auf eine schleichende Art und Weise Meinungen Platz bekommen, die den Zweck unseres Erdenlebens nicht unterstützen!“
Fragen sind gut. Zweifel sind möglich. Aber es gibt Wege, Klarheit zu erlangen durch die Lehren unserer Kirche. Ziel ist, zu erkennen, welcher Evangeliums-Grundsatz für mich richtig beantwortet wird. Der Pfahlpräsident gibt sein Zeugnis: „Wenn ich die Wahl habe, zu entscheiden, ob die Meinung eines Kolumnisten eines großen Magazins oder die Meinung der Ersten Präsidentschaft der Kirche wichtiger ist, werde ich mich für die Meinung der Ersten Präsidentschaft entscheiden!“
Elder David A. Bednar hat gesagt, dass es für uns interessant sein kann, herauszufinden, welche Evangeliumsgrundsätze wir besser verstehen können und wie uns das helfen würde, den Willen des Himmlischen Vaters besser zu verstehen. Präsident Thomas Hengst fordert uns auf: „Denken Sie darüber nach, welchen Evangeliumsgrundsatz Sie besser verstehen möchten, um Fragen in Ihrem Leben persönlich besser beantworten zu können, endgültig beantworten zu können.“
Präsident Hengst hat kürzlich den Schluss des Buches Mormon gelesen. Mormon, Ether, Moroni – das sind für uns Blaupausen!
In dem Maße, wie das Volk die Rechtschaffenheit abgelegt hat – Schritt für Schritt – , das Maß an Rechtschaffenheit verringert wurde, in dem Maße ist die Freiheit dieses Volkes geringer geworden. Am Ende ist der Besitz der Menschen nicht mehr sicher gewesen. Die Antwort auf diese Situation war nicht etwa, umzukehren, sondern in ihrer Unrechtschaffenheit noch schlimmer zu werden.
Diese Völker haben sich selbst ausgerottet. Es ist keiner übriggeblieben, keiner, der rechtschaffen war!
Der Pfahlpräsident zitiert aus dem zweiten Brief an Timotheus 3:1-9: „Das sollst du wissen: In den letzten Tagen werden schwere Zeiten anbrechen. Die Menschen werden selbstsüchtig sein, habgierig, prahlerisch, überheblich, bösartig, ungehorsam gegen die Eltern, undankbar, ohne Ehrfurcht, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, rücksichtslos, roh, heimtückisch, verwegen, hochmütig, mehr dem Vergnügen als Gott zugewandt. Den Schein der Frömmigkeit werden sie wahren, doch die Kraft der Frömmigkeit werden sie verleugnen. Wende dich von diesen Menschen ab. Zu ihnen gehören die Leute, die sich in die Häuser einschleichen und dort gewisse Frauen auf ihre Seite ziehen, die von Sünden beherrscht und von Begierden aller Art umgetrieben werden, Frauen, die immer lernen und die doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen können. Wie sich Jannes und Jambres dem Mose widersetzt haben, so widersetzen sich auch diese Leute der Wahrheit; ihr Denken ist verdorben, ihr Glaube bewährt sich nicht. Doch sie werden wenig Erfolg haben, denn ihr Unverstand wird allen offenkundig werden, wie es auch bei jenen geschehen ist.“
Identifizieren wir falsche Lehren und Dinge, die falsch sind, auch als solche. Diese Lehren und Dinge werden nicht gut! Dinge, die falsch sind, werden nicht richtig und gut dadurch, dass viele Menschen sie lieben!
Apostel M. Russell Ballard sagte während der Herbst-Generalkonferenz 2014: „Ich habe erlebt, wie Menschen in Prüfungen und Bedrängnissen oder aber in vergleichsweise ruhigen Zeiten nicht im Boot geblieben sind und sich nicht mit beiden Händen festgehalten haben. Dabei habe ich beobachtet, dass viele von ihnen den Blick von den elementaren Lehren des Evangeliums abgewendet haben – die doch einmal der Grund dafür waren, weshalb sie sich der Kirche überhaupt anschlossen, weshalb sie eifrig und sehr bewusst nach den Grundsätzen des Evangeliums lebten und anderen durch ihren hingebungsvollen Dienst ein Segen waren. Aufgrund dieser elementaren Lehren empfanden sie die Kirche als einen Ort, wo man geistig genährt wird und wächst.“
Unsere Kirche ist dieser Ort, wo man geistig genährt wird und wächst, und wird es immer bleiben!
Der Pfahlpräsident fordert uns auf, dazu in Lehre und Bündnisse 45 zu lesen.
Er will uns helfen, zu erkennen, dass wir keine Angst vor der Zukunft haben müssen! Dort, wo Du bist, ist ein heiliger Ort!
In seinem Patriarchalischen Segen steht: „Bruder, du wirst die Zeit erleben, wo große Dinge über die Welt kommen werden, wegen der Gottlosigkeit. Dann sollst du an heiligen Stätten stehen! Lebe so, dass dort, wo du bist, ein heiliger Ort sein möge! Das bedenke ernsthaft!“
Der Präsident des Pfahles Leipzig ermahnt uns: „Bleiben Sie im Boot! Entfremden Sie sich nicht von der Kirche und ihren Lehren! Lernen Sie den Charakter von Jesus Christus kennen! Und machen Sie die Erfahrung, wie Sie nicht den Lehren zustimmen können, die populär sind. Jeder kann das nur selbst tun! Jeder von uns lernt selbst. Durch diesen Erkenntnisprozess können wir Fortschritt machen!“
Er fährt fort: Ich möchte Ihnen eine Schriftstelle vorlesen, die mir persönlich die Antwort gibt, warum ich dies alles tue, weshalb ich versuche, schlechte Neigungen, die sich in mir befinden, zu überwinden, weshalb ich versuche, damit aufzuhören, Anstoß an jemandem von Ihnen zu finden, weshalb ich meinen Dienst und meine Berufung noch ernster nehmen möchte, weshalb ich mich von falschen Lehren fernhalte, weshalb ich meine Familie und meine Ehe stärker pflegen möchte, weshalb ich keine Angst vor der Zukunft habe. Diese Antwort hat der Herr gegeben, als er den Nephiten erschienen ist: „Und siehe, beim dritten Mal verstanden sie die Stimme, die sie vernahmen, und sie sprach zu ihnen: Seht meinen geliebten Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe, in dem ich meinen Namen verherrlicht habe – ihn höret. Und es begab sich: Als sie verstanden, ließen sie ihre Augen abermals zum Himmel hinaufschweifen; und siehe, sie sahen einen Mann aus dem Himmel herabkommen; und er war in ein weißes Gewand gekleidet; und er kam herab und stand in ihrer Mitte; und die Augen der ganzen Menge waren auf ihn gerichtet, und sie wagten nicht, den Mund aufzutun, nicht einmal einer zum anderen, und wussten nicht, was es bedeutete, denn sie dachten, es sei ein Engel, der ihnen erschienen war. Und es begab sich: Er streckte seine Hand aus und sprach zum Volk, nämlich: Siehe, ich bin Jesus Christus, von dem die Propheten bezeugt haben, er werde in die Welt kommen. Und siehe, ich bin das Licht und das Leben der Welt; und ich habe aus jenem bitteren Kelch getrunken, den der Vater mir gegeben hat, und habe den Vater verherrlicht, indem ich die Sünden der Welt auf mich genommen habe; und darin habe ich den Willen des Vaters in allem von Anfang an gelitten. Und es begab sich: Als Jesus diese Worte gesprochen hatte, fiel die ganze Menge zur Erde; denn sie erinnerten sich, dass es unter ihnen prophezeit worden war, Christus werde sich ihnen nach seiner Auffahrt in den Himmel zeigen. Und es begab sich: Der Herr sprach zu ihnen, nämlich: Erhebt euch, und kommt her zu mir, dass ihr eure Hände in meine Seite legen und auch, dass ihr die Nägelmale in meinen Händen und in meinen Füßen fühlen könnt, damit ihr wisst, dass ich der Gott Israels und der Gott der ganzen Erde bin und für die Sünden der Welt getötet worden bin. Und es begab sich: Die Menge ging hin und legte ihre Hände in seine Seite und fühlte die Nägelmale in seinen Händen und in seinen Füßen; und dies taten sie und gingen einer nach dem anderen hin, bis sie alle hingegangen waren und mit eigenen Augen sahen und mit eigenen Händen fühlten und mit Gewissheit wussten und Zeugnis gaben, dass er es war, von dem die Propheten geschrieben hatten, er werde kommen. Und als sie alle hingegangen waren und sich selbst überzeugt hatten, riefen sie einmütig aus, nämlich: Hosanna! Gesegnet sei der Name des Allerhöchsten Gottes! Und sie fielen nieder zu Jesu Füßen und beteten ihn an.“ (3 Nephi 11:6-17)
Ist es das nicht wert, dass wir die Dinge, die in unserem Leben nichts zu suchen haben, entfernen, dass wir die Kraft versuchen zu finden und zu sammeln und hier mitzunehmen, um Christus näher zu kommen, seinen Charakter besser kennenzulernen?
Der Präsident des Pfahles Leipzig, Präsident Thomas Hengst, schließt mit seinem Zeugnis.
Gestern Abend habe ich in Ellefeld im Vogtland Pascal Jähn als Missionar in die Alpenländische Mission berufen. Toller junger Mann. Er ist heute für zwei Wochen in das Missionary Training Center in Chorley, England gereist und wird danach zwei Jahre in seinem Missionsgebiet in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz dienen.
Es war schön, fast die gesamte erweiterte Familie zu treffen, die ich sehr mag und für die ich mich sehr freue.
Ich habe die Entwicklung von Pascal in den letzten Jahren eng verfolgt und bin beeindruckt, mit welcher Entschlossenheit er sich auf seine Mission vorbereitet und dabei enorm an Selbstvertrauen und Gottvertrauen gewonnen hat. Er strahlt Anstand und Ruhe aus, Eigenschaften, die ihm als Missionar sehr helfen werden.
Alles Gute für dich, Pascal und natürlich auch deiner Familie. 🙂
Damit sind die Berufungen und Entlassungen von Missionaren für mich in diesem Jahr wahrscheinlich abgeschlossen. 2015 warten dann die nächsten Missionare auf ihre Berufung bzw. kommen nach Hause zurück.
Letzten Sonntag war es wieder soweit, einen unserer jungen Leute auf Vollzeitmission zu schicken. Ich hatte das Vorrecht, Alexander Plettig aus meiner Heimatgemeinde Hohenstein-Ernstthal in die Russland Samara Mission zu berufen.
Alex´ Entscheidung auf Mission zu gehen, ist bemerkenswert. Er hat gerade seinen Bachelor in Maschinenbau abgeschlossen und normalerweise würden junge Leute jetzt den Master anhängen oder sich einen Job suchen. Alex wird die nächsten zwei Jahre in Russland verbringen und dabei durch seinen Dienst eine besondere Beziehung zu den Menschen dort aufbauen. Bis Jahresende wird er aber erst einmal seine Sprachkenntnisse im Missionary Training Center in Provo, Utah vertiefen und dann nach Samara reisen.
Alex, das was du zur Fireside über deine Entscheidungsfindung gesagt und was du über deine verstorbene Mutter erzählt hast, hat uns alle stark berührt.
Wir wünschen dir eine gute Missionszeit und den Schutz des Himmlischen Vaters.
Vorgestern Abend hatte ich das Vorrecht, meinen Bruder Dietmar und meine Schwägerin Marion von ihrer 18-monatigen Mission, die sie in Berlin und Neubrandenburg geleistet haben, zu entlassen. Ich glaube, für die beiden war diese Mission für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ein echter Meilenstein und Höhepunkt in ihrer langjährigen Ehe. Ich bin stolz auf sie und kann sie mir nur als Vorbild nehmen. Die Erfahrungen, die sie gemacht und von denen sie berichtet haben, sind beeindruckend. Aber sie wären nicht ohne Opfer und Hingabe möglich gewesen.
Die Kirche bietet älteren Ehepaaren oder auch älteren Alleinstehenden vielfältige Möglichkeiten, Missionen in den verschiedensten Bereichen zu erfüllen, zum Beispiel im normalen Missionsfeld, humanitäre Missionen in Entwicklungsländern, Zusammenarbeit mit jungen Erwachsenen, Dienst in Tempeln der Kirche, Betreuung von Besucherzentren der Kirche oder die Unterstützung kleiner Gemeinden. Es lässt sich für fast jedes Szenario eine Lösung finden – entsprechend der Gesundheit und den finanziellen Möglichkeiten unserer älteren Mitglieder. Man stelle sich vor, wie viel Gutes mehr in der Welt getan werden könnte und wie viel weniger Pessimismus oder „Nicht-mehr-gebraucht-werden“-Gefühle sich unter der älteren Generation entwickeln würden, würden diese Möglichkeiten mehr genutzt.
Meine Frau und ich haben eine solche Mission in unsere Lebensplanung aufgenommen, wenn wir aus dem Berufsleben ausgeschieden sind. Das wird zwar noch viele Jahre dauern aber wir versuchen uns jetzt schon darauf vorzubereiten und hoffen, dass wir gesund genug bleiben.
Elder Holland vom Rat der Zwölf Apostel hat zur Generalkonferenz im Oktober 2011 folgendes gesagt:
„Um mehr Ehepaare zum Missionsdienst anzuregen, haben die Erste Präsidentschaft und das Kollegium der Zwölf Apostel eine der kühnsten und großzügigsten Regelungen eingeführt, die es in den letzten fünfzig Jahren in der Missionsarbeit gegeben hat. Im Mai dieses Jahres ist den Priestertumsführern überall auf der Welt mitgeteilt worden, dass die Unterkunftskosten (und zwar ausschließlich die Unterkunftskosten) aus den Mitteln der Kirche für die Missionsarbeit mitgetragen werden, sobald sie einen festgesetzten Betrag im Monat überschreiten. Was für ein Segen! Mit dieser Unterstützung vom Himmel wird den Ehepaaren beim größten Kostenpunkt entgegengekommen, den sie auf Mission haben. Die führenden Brüder haben außerdem beschlossen, dass ein Ehepaar jetzt auch für 6 oder 12 Monate auf Mission gehen kann oder aber für die üblichen 18 oder 23 Monate. Eine weitere große Geste ist zudem, dass Ehepaare jetzt auf eigene Kosten anlässlich wichtiger Ereignisse in der Familie kurz nach Hause fahren dürfen. Sie brauchen auch keine Angst mehr davor zu haben, dass Sie an Türen klopfen oder den gleichen Zeitplan einhalten müssen wie die Neunzehnjährigen. Das verlangen wir nicht von Ihnen. Für Sie haben wir aber unzählige andere Aufgaben, bei deren Ausführung Sie großen Spielraum haben.
Brüder, uns ist klar, dass auch einige von Ihnen aus triftigen gesundheitlichen, familiären oder wirtschaftlichen Gründen derzeit nicht auf Mission gehen können und dass dies vielleicht auch so bleibt. Doch mit etwas Planung ist es vielen von Ihnen möglich.
Die Bischöfe und Pfahlpräsidenten bitte ich, dieses Thema in ihren Ratssitzungen und bei Konferenzen aufzugreifen. Wenn Sie in der Versammlung auf dem Podium sitzen, lassen Sie Ihren Blick gebeterfüllt über die Menge schweifen, damit Ihnen eingegeben werden kann, wer eine Missionsberufung bekommen sollte. Beraten Sie sich dann mit den Betreffenden und setzen Sie mit ihnen ein Zieldatum. Brüder, wenn dies geschieht, sagen Sie Ihrer Frau: Wenn Sie Ihren Fernsehsessel und die Fernbedienung für ein paar kurze Monate zurücklassen können, kann sie auch die Enkel zurücklassen. Den kleinen Lieblingen wird es an nichts mangeln. Ich verheiße Ihnen: Im Dienst des Herrn werden Sie für sie manches erreichen – Welten ohne Ende –, was Sie nie erreichen könnten, wenn Sie zu Hause bleiben und ihnen nicht von der Seite weichen. Welch größeres Geschenk könnten Großeltern ihren Nachkommen machen, als in Wort und Tat zum Ausdruck zu bringen: „In dieser Familie ist es üblich, dass man auf Mission geht!““