Am Mittwoch dieser Woche hatte ich die Ehre, Elder Samuel Jakobi als Missionar einzusetzen. Er wird zwei Wochen im Missionary Training Center (MTC) in Chorley, England verbringen und danach in der Alpenländischen Mission dienen.
Während ich den Segen bei Einsetzung ausgesprochen habe, kamen mir eine Reihe Dinge in den Sinn.
Zuerst habe ich mich an die besondere Atmosphäre erinnert, die ich verspürt habe, als ich mit meiner Frau den Tempelplatz in Chorley besucht habe. Auf dem Gelände befindet sich auch das MTC. Es ist ein guter Ort an dem man auf einzigartige Weise vorbereitet und gestärkt wird.
Der zweite Punkt war die Herausforderungen, die Elder Jakobi in einem Gebiet mit hohem Wohlstand und hohen Ansprüchen erwarten werden. Diese Herausforderungen wird er meistern. Da bin ich mir sehr sicher.
Schließlich musste ich an seine Urgroßeltern denken, echte Pioniere der Kirche in Ostdeutschland. Ich habe sie persönlich gekannt und war enorm beeindruckt von ihnen. Ihr Beispiel hat mich als Jugendlicher stark beeinflusst.
Einladungen
Da etliche Leser meines Blogs auch nach Kirchenveranstaltungen auf Pfahlebene schauen, mache ich das jetzt ein bisschen anders, damit es aktueller wird.
Vom 5.-7.9. fahren wir als Pfahlpräsidentschaft wieder mit unseren Jugendlichen zum Zelten. Hier ist die Einladung.
Am 9. September 2014 wird für alle Jungen Damen (ab 12 Jahre) und die Schwestern eine Schwesternversammlung mit Elder Russell M. Ballard, Elder David A. Bednar (beide vom Rat der Zwölf Apostel) und Elder Donald L. Hallstrom (Präsidentschaft der Siebziger) live über das Internet aus Offenbach übertragen. Details siehe Einladung:
Am 14.9.2014 findet um 10:00 eine Sonder-Pfahlkonferenz mit Elder Bednar vom Kollegium der Zwölf Apostel statt. Ort: Kulturhaus Böhlen:
Pfahlball am 20.9.2014 in Wilkau-Hasslau:
David A. Bednar´s Buch „Increase in Learning“
Genau dies ist auch der Zweck dieses Buches sowie des zusätzlichen Materials (DVD, Website).
Siehe auch: http://seek.deseretbook.com/david-bednar/a
Man braucht keinen akademischen Grad, um das Buch zu verstehen. Man muss aber systematisch mit dem Buch arbeiten, mit einer Einstellung der Belehrbarkeit, ohne die gewöhnlichen Filter, mit denen wir unliebsame Wahrheiten manchmal ausblenden.
Am meisten begeistert mich die Verbindung von Geistigkeit mit intellektueller Herausforderung, die Elder Bednar auf gut verständliche Weise herstellt.
Ein zweiter Punkt ist die Analyse wie Wissen, Verstehen und Intelligenz aufeinander aufbauen und sich gegenseitig bedingen. Dabei habe ich eine Reihe von Punkten besser verstanden, obwohl sie mir nicht neu waren.
Während Wissen sich also primär auf den Intellekt bezieht, wird der Begriff des Verstehens in den Heiligen Schriften hauptsächlich in Bezug auf unser Herz verwendet. Es geht also nicht nur um das intellektuelle und kognitive Begreifen von Zusammenhängen (was natürlich sehr wichtig ist), speziell dann, wenn es um Wahrheiten geht, die die Ewigkeit betreffen. Vielmehr erklären uns die Heiligen Schriften, dass das Verstehen ewig gültiger Lehren dann eintritt, wenn deren Wahrheit durch den Heiligen Geist bestätigt wird. Die Heiligen Schriften erklären auch wie das geschieht.
In diesem Sinne geht das Erwerben von Wissen dem Verstehen selbstverständlich voraus – ein leeres Gehirn kann schlecht inspiriert werden 🙂
Verstehen ist aber wiederum die Basis für Intelligenz, die wir in diesem Kontext anders definieren als allgemein üblich.
Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich damit, wie man Gott gebetserfüllt um Erkenntnis bittet. Er hat dafür ein Muster gegeben, welches die Voraussetzung für das Erhalten von Antworten auf unsere Fragen, Inspiration und Offenbarung ist.
7 Bittet, und es wird euch gegeben werden; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan werden.
8 Denn ein jeder, der bittet, empfängt; und wer da sucht, der findet; und dem, der anklopft, wird aufgetan werden.
Sisters und Elders – Part 03
Vor drei Wochen hatte ich das Vorrecht, Sophie Merkel aus dem Zweig Hof als Missionarin in der Honolulu Hawaii Mission der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu berufen. Die Einsetzung eines Missionars oder einer Missionarin gehört zu meinen schönsten Aufgaben als Pfahlpräsident. Auch diesmal war es ein ganz besonderer Moment.
Sophie hat sich sehr gut auf ihre Mission vorbereitet und wird die nächsten 18 Monate dem Herrn dienen. Es ist für mich faszinierend und beeindruckend, mit den jungen Leuten zu arbeiten und zu sehen, wie sie mit ihrem Entschluss, eine Mission zu erfüllen, ihrer Vorbereitung darauf und dann ihrer Arbeit auf einzigartige Weise wachsen.
Wir wünschen ihr und ihrer Familie alles Gute und freuen uns auf das Wiedersehen.
Noch was zu Demografie und Familie
Mein letzter Post zum demografischen Wandel ist offensichtlich auf umfangreiches Interesse gestoßen. Mich hat das Thema auch weiter beschäftigt. Letzte Woche bin ich mit einer koreanischen Airline von Istanbul über Seoul-Incheon nach Taipei geflogen und habe dabei in einer koreanischen Zeitung (Korea Joongang Daily – ein Ableger der International New York Times) einen Artikel mit der Überschrift „Discouraging marriage“ (Für die Ehe nicht ermutigend) gefunden. Er beschäftigt sich damit, wie sich die Rahmenbedingungen aus einem Mix aus Berufsumfeld, finanziellen Zwängen und Traditionen für junge Leute, die Familien gründen wollen, in China und Korea als sehr schwierig gestalten. Ich sehe das bei meinen Dienstreisen in China bei den jungen Leuten, die ich dort treffe.
Am Schluss des Artikels schreibt der Autor sinngemäß übersetzt in etwa folgendes:
„In Korea ist die junge Generation dazu gezwungen, drei Dinge im Leben aufzugeben: eine Beziehung zu haben, zu heiraten und Kinder zu haben. Er kann nicht sagen, ob nun China oder Korea das größere Problem hat, aber beide Gesellschaften unterstützen offensichtlich die Ehe nicht. Eine Nation, die nicht dazu ermutigt, eine Gemeinschaft von Familien zu formen, liegt ernstlich falsch. Denken Sie an ein Land, in dem es eine Minderheit von verheirateten Gewinnern und eine Mehrheit von alleinstehenden Verlierern gibt. Es wäre desaströs.“
(siehe englischsprachiges Original)
Man kann es auch noch etwas krasser ausdrücken: Jegliche Organisation, Regierung, Religion oder auch Ersatzreligion, die die Rolle der Familie nicht versteht, ihre Perspektiven und Bedeutung nicht erklären kann und nichts dafür tut, sie zu fördern oder wiederherzustellen, ist unfähig oder unqualifiziert, zur Sicherheit und langfristigen, nachhaltigen Entwicklung einer Gesellschaft beizutragen.
Als Mormonen nehmen wir für uns in Anspruch, zu denen zu gehören, die die Bedeutung der Familie und ihre ewigen Perspektiven genau kennen. Wir haben Zugang zu allen dafür notwendigen Lehren, Prinzipien und Anwendungen. Die Aussage oben trifft aber genauso für uns zu, wenn wir das, was wir wissen, nicht ernst nehmen oder nicht in dem Maße umsetzen, wie wir es eigentlich könnten.
Auf der anderen Seite, braucht jeder von uns regelmäßig Zuspruch und Motivation. Eine glückliche Familie ist ja kein Selbstläufer und auch kein kurzfristiges Unterfangen. Sie ist eigentlich ständig Herausforderungen ausgesetzt. Manchmal ist es wirklich so, dass nach einem gelösten Problem, schon wieder das nächste wartet oder – noch schlimmer – gleichzeitig. Ich glaube, da bleibt niemand verschont.
Die Motivation und Hilfe, die wir gebraucht haben und brauchen, ziehen wir sehr stark aus unserer Arbeit in der Kirche. Wenn man konsequent und ausdauernd gute Ratschläge befolgt, kann man mit den Herausforderungen viel besser umgehen und man wird erhoffte Ergebnisse sehen, die wir als Segnungen bezeichnen. Manches dauert seine Zeit, vielleicht ein ganzes Leben lang, aber das ist kein Grund, die Familie in Frage zu stellen.
(Familientreffen Juni 2014)
Sisters und Elders – Part 02
Gestern habe ich Elder Marvin Vogel, der zwei Jahre großartig in der London England Mission gedient, als Missionar entlassen. Es war toll, Marvin wiederzusehen und mit ihm über seine Mission zu sprechen – er in akzentfreiem Englisch. Wer hätte das vor zwei Jahren gedacht. 🙂 Amazing development. Ich freue mich schon auf seinen Bericht. 
Sisters und Elders – Part 01
Ich bin heute von einer Dienstreise aus Taiwan zurückgekommen und sofort nach der Landung in Dresden nach Leipzig gefahren, um eine schöne Aufgabe zu erledigen.
Sister Elisabeth Schmidt, die für 18 Monate in der Leeds England Mission unserer Kirche gedient hat, hat ihre Mission ehrenhaft beendet und ist wieder nach Hause zurückgekehrt.
Es ist meine Aufgabe als Pfahlpräsident, Missionare in ihre Berufung einzusetzen und nach ihrer Rückkehr wieder zu entlassen. Es sind jedes Mal besondere Erlebnisse, die mich sehr bewegen.
Auch heute war es so. Ich kann mich sehr gut an meine Gespräche mit Sister Schmidt vor ihrer Mission und den Segen, den ich ihr bei ihrer Einsetzung gegeben habe, erinnern. Heute habe ich eine selbstbewusste junge Frau wieder gesehen, die begeistert von ihrer Mission und den Menschen, die sie in England kennengelernt und mit den sie gearbeitet hat, erzählte; die in ihrer geistigen Reife gewachsen ist und eine große Liebe für das Land und die Menschen dort entwickelt hat. Ich dachte, wie gut würden solche Erfahrungen vielen jungen Menschen tun. Einfach mal 1-2 Jahre den Fokus von sich selbst wegnehmen und einer guten Sache dienen und dabei automatisch zu wachsen, wie man es eigentlich nicht kann, wenn man hauptsächlich auf sich selbst fixiert ist.
Ich musste an eine Ansprache von Elder Bednar vom Rat der Zwölf denken, die ich diese Woche gelesen habe:
„… Es genügt auch nicht, dass wir vom Evangelium überzeugt sind, sondern wir müssen so handeln und denken, dass wir uns bekehren. Im Gegensatz zu den weltlichen Institutionen, die uns lehren, etwas zu wissen, fordert uns das Evangelium Jesu Christi dazu auf, etwas zu werden. …
Es genügt nicht, alles nur pro forma zu tun. Die Gebote, Verordnungen und Bündnisse des Evangeliums sind keine Liste von Beträgen, die in irgendein himmlisches Konto eingezahlt werden müssen. Das Evangelium Jesu Christi ist ein Plan, der uns zeigt, wie wir das werden können, was der himmlische Vater für uns vorgesehen hat. …“
(David A. Bednar, „Ein Missionar werden“, Generalkonferenz Oktober 2010)
Hier ist der Link zu dieser Ansprache:
https://www.lds.org/general-conference/2005/10/becoming-a-missionary?lang=deu
Sister Schmidt blieb nach ihrer Rückkehr aus England noch knapp zwei Tage länger Vollzeitmissionarin, um zu warten, bis meine Dienstreise beendet ist und ich sie persönlich entlassen konnte.
Vielen Dank, liebe Elisabeth, für deine Geduld. Alles Gute für deine Zukunft. Du hättest dich nicht besser darauf vorbereiten können.
Demografischer Wandel
Die Vorlesung bestand aus der üblichen Bestandsaufnahme mit Zahlen und Fakten und den absehbaren gesellschaftlichen Folgen. Allerdings, so berichtete unser Sohn, hatten weder Dozentin noch Kommilitonen brauchbare Ideen, wie dieses Dilemma überwunden werden kann.
Damit sind sie leider nicht allein. Unsere moderne Gesellschaft möchte auf eine Art und Weise leben, die einer Lösung dieses Problems diametral entgegensteht. Das wird nicht funktionieren. Der sogenannte demografische Wandel ist eine der Folgen, die aus der Lebensweise großer Teile der Gesellschaft zwangsläufig entstehen und ohne grundlegende Veränderungen in den Einstellungen der Menschen nicht abgestellt werden können.
Es gibt keine Lösung des Problems, das ausschließlich durch Subventionen und Regularien von Regierungen, Veränderungen der Arbeitswelt und eine weitere Vergesellschaftung der Kindererziehung bewirkt werden kann. Eine ganze Reihe sinnvoller Maßnahmen würden sicherlich helfen, aber das wird im großen Maßstab nicht reichen. Ohne die Rückbesinnung auf den Wert der Familie und die damit verbundenen Verpflichtungen, entstehen keine Bedingungen, die einer nachhaltigen Lösung dieses Problems förderlich sind.
Fund
Wir sind diese Woche umgezogen. Das ist jedes Mal, abgesehen vom normalen Chaos, ein interessantes Erlebnis, denn man findet immer einige Dinge wieder, die verschollen oder vergessen waren. So auch diesmal.
Auf irgendeinem Schrank lag ein Stapel alter Zeichnungen aus meiner Grafikzeit vor 30 Jahren. Darunter habe ich diese Skizze gefunden, die ich 1984 als Entwurf für einen Linolschnitt gemacht habe. Es ist die Einladung für die Jugendtagung unserer Kirche in Dresden im Sommer 1984.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich mit einer uralten Handwringmaschine mehr als 120 Drucke angefertigt habe. Das war reine Handarbeit, hat aber viel Spaß gemacht. Jeder Teilnehmer hat also damals einen originalen Linolschnittdruck erhalten 😉
Leider kann ich die Druckvorlage nicht mehr finden, auch keinen Druck. Es wäre deshalb interessant, ob irgendjemand diese Einladung noch im Fundus aufbewahrt hat. Über ein Foto würde ich mich sehr freuen. 😀
Matthäus 7
Ich habe schon vor einigen Wochen über dieses Thema geschrieben, aber es lässt mich nicht los, weil ich sehe, wie Menschen krank werden und leiden, die jahrelang ungelösten Konflikten ausgesetzt sind – egal wer oder was die vermeintliche Schuld daran tragen.
Im Vergleich zu vielen, mir bekannten anderen Organisationen, Einrichtungen, Arbeitsumfeldern und auch sicher Familien haben wir innerhalb der Kirche in Bezug auf Zusammenhalt und Nächstenliebe in der Regel sehr gute Verhältnisse. Unseren Mitgliedern ist das häufig gar nicht richtig bewusst.
Dennoch sind wir alle hin und wieder mehr oder weniger versucht, uns die Bewertung und Einschätzung von Menschen oder Ereignissen anzumaßen, ohne das erforderliche Verständnis, Hintergrundwissen oder überhaupt das Recht dazu zu haben. Die Folgen können wie ein Tsunami sein.
Es ist also nicht so einfach, das Prinzip, das Jesus Christus in Matthäus 7 erklärt hat, in die Tat umzusetzen.
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.
Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders und nimmst den Balken in deinem Auge nicht wahr?
Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ´Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen`, und sieh, ein Balken ist in deinem Auge?
Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen!“
(Neues Testament, Matthäus 7:1-5)
Diese Schriftstelle ist selbsterklärend.
Jeder von uns ist wahrscheinlich schon einmal Zielscheibe für Unterstellungen und Spekulationen gewesen. Ich erlebe das regelmäßig – auch aufgrund der Verantwortung die ich trage und der Tatsache, dass es unmöglich ist, es jedem recht zu machen. Damit muss man umgehen können und versuchen, denjenigen zu helfen, die nicht merken, dass sie Schaden anrichten – meistens sicher unbewusst.
Es gibt einige Punkte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), die mir helfen, mich an die Wichtigkeit der Schriftstelle oben zu erinnern:
– Es ist möglich zu lernen, Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten, nicht nur aus der eigenen Interessenslage, bevor man sie bewertet oder gar darüber redet. Es gibt in den meisten Fällen ein bigger picture, dass man leicht übersieht, wenn man nur von seinen eigenen Interessen getrieben wird.
– Es gibt Dinge, die uns schlicht und einfach nichts angehen.
– Es ist nicht leicht, schlechte Gewohnheiten zu besiegen, vor allem auch den Drang, unqualifiziert zu kommentieren, aber auch die Unfähigkeit zu vergeben. Man kann aber in kleinen Schritten Fortschritte machen, wenn man mehr über die Folgen nachdenkt und lernt, ehrlicher zu sich selbst zu sein.
– Zwischenmenschliche Konflikte, üble Nachrede etc. und der Umgang mit den Folgen dieses Verhaltens sind eine gigantische Verschwendung seelischer Energie, die viel besser dafür verwendet werden könnte, sich gegenseitig Mut zu machen, zu motivieren und zu stärken.
– In professionellen Umgebungen ist die Lösung von Konflikten essentiell. Man kann die Qualität einer Firma oder Organisation und des Managements daran messen, wie sie ihren Mitarbeitern hilft, Probleme zu lösen und Menschen aufzubauen. Wenn es aber nur bei der Anwendung von „Problem Solving“ Techniken bleibt, wird der Erfolg ausbleiben, weil sich die Herzen der Menschen nicht ändern und damit auch nicht ihre Herzenswünsche.
– Es zeugt von Größe, großzügig zu vergeben und zu vergessen.
– In dem Maße wie man den Plan der Erlösung und das Sühnopfer Jesu Christi besser versteht, wird die Fähigkeit zu lieben und zu vergeben zunehmen und der Drang ungerecht zu richten abnehmen. Der Grund ist, dass im Plan der Erlösung das Wie und das Warum ganz genau erklärt werden und damit Motivation geschaffen wird, die Wünsche unseres Herzens mehr an den Geboten Gottes auszurichten.
Alma hat im Buch Mormon in diesem Zusammenhang nach Jahren härtester Erfahrungen mit Konflikten sehr deutlich folgenden Wunsch geäußert:
„Ja, ich würde einer jeden Seele wie mit Donnerstimme Umkehr und den Plan der Erlösung verkünden, dass sie umkehren und zu unserem Gott kommen sollen, damit es auf dem Antlitz der ganzen Erde kein Leid mehr gebe.“
(Buch Mormon, Alma 29:2)










