Warum ich einen Blog schreibe

Warum ich mich entschlossen habe, über meine Erfahrungen als Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage oder wie es die meisten sagen, als Mormone,  zu schreiben, hat für mich eine Reihe guter Gründe.

Einmal tue ich es für meine Familie und unsere Freunde, egal ob sie der Kirche angehören oder nicht, zum anderen auch für alle, die mich kennen und sich wahrscheinlich manchmal fragen, warum ich bestimmte Dinge tue und andere nicht und die sich nicht trauen zu fragen.

Ich schreibe auch für alle Neugierigen, die diese Seiten eher zufällig finden oder bei ihrer Suche nach Informationen über Mormonen darauf stoßen werden.

Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen, die suchen, ihre Informationen nicht mehr vorwiegend aus Quellen beziehen, die unrichtig oder voreingenommen sind oder die religiösen Gefühle und Gewohnheiten von Familien oder Einzelpersonen, die in der Gesellschaft geachtet sind und dafür durchaus Überdurchschnittliches leisten, in den Schmutz ziehen.

Ich bin mein ganzes Leben lang Mormone, meine Eltern waren es und meine Großmutter ließ sich vor fast 90 Jahren als erste in unserer Familie taufen. Aus dieser Familiengeschichte sind Erfahrungen gewachsen, die zeigen, was für ein Segen unsere Religion für uns war und ist und wie jede weitere Generation von den Erkenntnissen der vorangegangenen Generationen profitiert, wenn sie denn diese Erfahrungen nutzen möchten.

Ich habe ebenso mein ganzes Leben aktiv in der Kirche mitgearbeitet, Berufungen erfüllt und zum Teil erhebliche Verantwortung getragen. Das hat mir Einsichten gewährt (und tut es immer noch), die mein Leben bereichern und mich maßgeblich beeinflussen. Einen Teil davon möchte ich mit anderen teilen.

Da ich gegenwärtig Präsident eines Pfahles der Kirche bin, werde ich sehr oft von Mitgliedern aus meinem Verantwortungsbereich gefragt, ob ich Botschaften und Gedanken,  die ich bei meinen Besuchen in den verschiedenen Gemeinden unseres Pfahles oder anderen Veranstaltungen gebe, für sie und andere Interessierte zugänglich machen kann. Dies möchte ich hier ebenfalls versuchen. Ich werde irgendwann als Pfahlpräsident entlassen, wie das in der Kirche üblich und auch gut so ist, und deshalb möchte ich betonen, dass ich hier als Privatperson schreibe und meine Gedanken nicht als offizielle Doktrin der Kirche zu betrachten sind.

Ich bin gern bereit, ehrliche Fragen zu beantworten, aber ich werde keine Auseinandersetzungen über religiöse Themen führen. Glauben ist etwas sehr persönliches. Ich schreibe über meinen Glauben und meine Überzeugungen und lade jeden Leser ein, sich eingehender mit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu befassen.

Thomas Hengst

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