Eine Beerdigung und Gedanken zu Ostern

Vor einigen Wochen hatte ich die Ehre das Schlussgebet im Trauergottesdienst für ein verdientes Mitglied unseres Pfahles sprechen zu dürfen. Es war ein sehr schöner Gottesdienst, der mich sehr beeindruckt hat. Ich habe viel über den Verstorbenen gelernt und viel nachgedacht. Ich fühle mich der Familie sehr verbunden. Es war bewegend, wie viel Liebe zum Ausdruck gebracht wurde, nicht nur weil der Verstorbene ein bemerkenswerter Mann war und in seinem Leben viel Gutes getan hat. Die Gefühle waren tief, der Verlust ist groß und die Zuversicht auf ein Wiedersehen ebenso.

Die Familie hatte folgendes Zitat von Annette von Droste-Hülshoff ins Programm geschrieben:

„Tot ist überhaupt nichts:
Ich glitt lediglich über in den nächsten Raum.
Ich bin ich, und ihr seid ihr.
Warum sollte ich aus dem Sinn sein,
nur weil ich aus dem Blick bin?
Was auch immer wir füreinander waren,
sind wir auch jetzt noch.
Spielt, lächelt, denkt an mich.
Leben bedeutet auch jetzt all das,
was es auch sonst bedeutet hat.
Es hat sich nichts verändert,
ich warte auf euch, irgendwo sehr nah bei euch.
Alles ist gut.“

Dieser Vers fasst einige Aspekte unseres Glaubens recht gut zusammen. Aber es gibt noch viele mehr, die während des Gottesdienstes auch zum Ausdruck gebracht wurden.

Wenn jemand stirbt, der uns besonders nahe steht, werden wir unwillkürlich daran erinnert, dass wir alle diesen Moment erleben werden. Spätestens dann erhalten die folgenden Fragen eine ultimative Bedeutung.  Wo bin ich hergekommen? Warum habe ich gelebt?  Wohin werde ich gehen?

Dieses Wochenende feiern wir das Osterfest und gedenken an das wohl bedeutendste Ereignis der Weltgeschichte, nämlich das Sühnopfer von Jesus Christus – vom  Gebet in Gethsemane, den Verrat des Judas, Gefangenahme, Folter, die Farce eines Prozesses, die Kreuzigung und dann schließlich das bedeutsamste – die Auferstehung, einen Vorgang, den wir alle einmal erleben werden, ob wir daran glauben oder nicht.

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(
Jerusalem, Ölberg und Gethsemane)

Ich mag die Beschreibung des Erlebnisses von Maria in Johannes 20 im Neuen Testament:

„1 Am ersten Tag der Woche kam Maria Magdalena früh, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.
2 Da lief sie und kam zu Simon Petrus und zum andern Jünger, den Jesus lieb hatte, und sagte zu ihnen: ´Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.´
3 Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und sie kamen zum Grab. …
6 und (Petrus) sah die leinenen Tücher daliegen
7 und sah das Schweißtuch, das um seinen Kopf gebunden war, nicht bei den leinenen Tüchern liegen, sondern für sich zusammengewickelt an einem besonderen Ort. …“

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(
Jerusalem, Gartengrab)

Es steht in den Versen nichts davon geschrieben, was sie sagten, aber Vers 9 sagt:

„9 Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er von den Toten auferstehen müsse.
10 Dann gingen die Jünger wieder heim.“

Wer kann es ihnen verdenken. Obwohl Jesus viel über die Auferstehung gesprochen hatte, konnten sie noch nicht verstehen, dass es wirklich eine buchstäbliche Auferstehung gibt.

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(
Jerusalem, im Gartengrab)

„11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, bückte sie sich ins Grab
12 und sah zwei Engel in weißen Kleidern dasitzen …
13 Und diese sagten zu ihr: ´Frau, was weinst du?´ Sie sagte zu ihnen: ´Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.´
14 Und als sie das sagte, wandte sie sich zurück und sah Jesus dastehen und wusste nicht, dass es Jesus war.
15 Jesus sagte zu ihr: ´Frau, was weinst du? Wen suchst du?´ Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: ´Herr, hast du ihn weggetragen, dann sag mir, wo du ihn hingelegt hast, dann werde ich ihn holen.´
16 Jesus sagte zu ihr: ´Maria!´ Da wandte sie sich um und sagte zu ihm: ´Rabbuni!´, das heißt: ´Meister´.
17 Jesus sagte zu ihr: ´Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.´
18 Maria Magdalena kam und berichtete den Jüngern, dass sie den Herrn gesehen und dass er das zu ihr gesagt hatte.“

Auch für Maria war das Ereignis der Auferstehung im ersten Moment so weit außerhalb des Möglichen oder Erwarteten, dass sie Jesus, mit dem sie zweifellos eng vertraut war, nicht gleich erkannte. Man muss sich den Moment vorstellen, als sie schließlich wusste, was geschehen war.

Dieser Bericht berührt mich sehr. Ich glaube ihn, weil damit alles einen tiefen Sinn ergibt. Das Sühnopfer Jesu Christi einschließlich der Auferstehung ist ein grundlegender Bestandteil des Erlösungsplanes. Aber dieser Plan ist viel umfassender. Er besteht nicht aus einzelnen Fragmenten, sondern beginnt mit der Präexistenz und ist ewig. Er ist schlüssig und lässt uns den Sinn, nicht nur dieses Lebens, sondern auch der Perioden davor und danach besser verstehen. Er erklärt uns das wahre Wesen Gottes und die Notwendigkeit des Sühnopfers sowie dessen Auswirkungen. Die Heiligen Schriften geben uns umfassende Auskunft, was geschieht, wenn wir sterben und warum es so wichtig ist, dass wir uns darauf vorbereiten, Gott zu begegnen. Natürlich gibt es auch viele offene Fragen, aber wir haben die berechtigte Hoffnung, dass es irgendwann dafür Antworten geben wird.
Das Überwältigendste sind für mich die Perspektiven, die wir haben.
Darüber wird noch mehr zu schreiben sein.

Das Buch Mormon gibt ebenfalls Zeugnis von der Auferstehung Jesu Christi. Das ganze Buch ist voller Details über das Sühnopfer. Aber im 3. Nephi, Kapitel 11 wird beschrieben, wie Jesus zu den Nephiten gekommen ist.

„2  Und sie sprachen auch über diesen Jesus Christus, von dessen Tod das Zeichen gegeben worden war.
 Und es begab sich: Während sie so miteinander sprachen, vernahmen sie eine Stimme, als ob sie aus dem Himmel käme; und sie ließen ihre Augen umherschweifen, denn sie verstanden die Stimme, die sie vernahmen, nicht; und es war nicht eine rauhe Stimme, noch war es eine laute Stimme; doch ungeachtet dessen, daß es eine sanfte Stimme war, drang sie denen, die sie vernahmen, bis ins Innerste, so sehr, daß es an ihrem Leib keinen Teil gab, den sie nicht erbeben ließ; ja, sie drang ihnen bis tief in die Seele und ließ ihnen das Herz brennen.
 Und es begab sich: Abermals vernahmen sie die Stimme, und sie verstanden sie nicht. 
 Und abermals, ein drittesmal, vernahmen sie die Stimme und öffneten ihre Ohren, um sie zu vernehmen; und ihre Augen wandten sich zu dem Schall hin, und sie blickten unentwegt zum Himmel, von woher der Schall kam.
 Und siehe, beim drittenmal verstanden sie die Stimme, die sie vernahmen, und sie sprach zu ihnen:
 Seht meinen geliebten Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe, in dem ich meinen Namen verherrlicht habe—ihn höret.
 Und es begab sich: Als sie verstanden, ließen sie ihre Augen abermals zum Himmel hinaufschweifen; und siehe, sie sahen einen Mann aus dem Himmel herabkommen; und er war in ein weißes Gewand gekleidet; und er kam herab und stand in ihrer Mitte; und die Augen der ganzen Menge waren auf ihn gerichtet, und sie wagten nicht, den Mund aufzutun, nicht einmal einer zum anderen, und wußten nicht, was es bedeutete, denn sie dachten, es sei ein Engel, der ihnen erschienen war.
 Und es begab sich: Er streckte seine Hand aus und sprach zum Volk, nämlich:
10  Siehe, ich bin Jesus Christus, von dem die Propheten bezeugt haben, er werde in die Welt kommen.
11  Und siehe, ich bin das Licht und das Leben der Welt; und ich habe aus jenem bitteren Kelch getrunken, den der Vater mir gegeben hat, und habe den Vater verherrlicht, indem ich die Sünden der Welt auf mich genommen habe; und darin habe ich den Willen des Vaters in allem von Anfang an gelitten.
12  Und es begab sich: Als Jesus diese Worte gesprochen hatte, fiel die ganze Menge zur Erde; denn sie erinnerten sich, daß es unter ihnen prophezeit worden war, Christus werde sich ihnen nach seiner Auffahrt in den Himmel zeigen.
13  Und es begab sich: Der Herr sprach zu ihnen, nämlich:
14  Erhebt euch, und kommt her zu mir, daß ihr eure Hände in meine Seite legen und auch, daß ihr die Nägelmale in meinen Händen und in meinen Füßen fühlen könnt, damit ihr wißt, daß ich der Gott Israels und der Gott der ganzen Erde bin und für die Sünden der Welt getötet worden bin.
15  Und es begab sich: Die Menge ging hin und legte ihre Hände in seine Seite und fühlte die Nägelmale in seinen Händen und in seinen Füßen; und dies taten sie und gingen einer nach dem anderen hin, bis sie alle hingegangen waren und mit eigenen Augen sahen und mit eigenen Händen fühlten und mit Gewißheit wußten und Zeugnis gaben, daß er es war, von dem die Propheten geschrieben hatten, er werde kommen.
16  Und als sie alle hingegangen waren und sich selbst überzeugt hatten, riefen sie einmütig aus, nämlich:
17  Hosanna! Gesegnet sei der Name des Allerhöchsten Gottes! Und sie fielen nieder zu Jesu Füßen und beteten ihn an.“

Ich lade alle Leser ein (einschließlich mich selbst), sich eingehend mit dem Sühnopfer von Jesus Christus zu beschäftigen und über Konsequenzen für das eigene Leben nachzudenken, denn wenn sich diese Dinge wirklich alle so abgespielt haben, gibt es nichts, was wichtiger ist.

 

Business Trip

Ich war die letzten zwei Wochen auf Dienstreise in Korea, Südafrika und China und habe dabei mal ein paar Fotos gemacht.

Korea

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Einer der Finanzdistrikte in Seoul am Han River mit dem Hanwha 63 Building

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Fahrt zum Hotel am Han River

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Ich liebe koreanisches Essen 🙂

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Gangnam Street im Stadtteil Seoul Gangnam, Fahrt zum Kundenmeeting.

Durban – Südafrika

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Blick vom Tagungshotel auf Downtown Durban und das Convention Center.

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Abschied von Durban. Hatte keine Zeit für Sightseeing aber die Stadt hat mir gut gefallen.

China

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Xiamen, Provinz Fujian – eine meiner Lieblingsstädte in China am südchinesischen Meer. Dort wohnen sehr gute Freunde von mir, die ich ab und zu besuche. Auf dem Bild sieht man eine leerstehende Wohnanlage, direkt am Meer – eine Fehlinvestition, da die Stadtregierung die Genehmigung nie erteilt hat. Der Investor ist seit einiger Zeit verschwunden.

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Seafood in Xiamen ist immer sehr lecker und frisch. Die Open Air Restaurants heißen Da Pai Dang (大排档). Nur die Sandwürmer in Aspik waren gewöhnungsbedürftig 🙂

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Kundenfabrik in der Provinz Zhejiang.

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Blick auf die Skyline von Shanghai Pudong vom Bund auf der Puxi Seite aus gesehen.

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he Bund am Huangpu River – Shanghai Puxi

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Haining in der Provinz Zhejiang auf dem Weg zum Kunde.

 

Liebe, die beständig ist

Ich bin heute morgen von einer Dienstreise aus Asien zurück gekommen und mit das erste, was mir meine Frau gezeigt hat, war dieses Video:

Die Schriftstelle im Vorspann war eine gute Erinnerung und würde bei Beachtung einen riesigen, positiven Effekt auf unsere Gesellschaft haben.

„Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat.“  Epheser 5:25

Mir gefällt auch das Zitat von Elder Richard G. Scott vom Kollegium der Zwölf Apostel am Ende des Videos:
„Die Ehe ist der ideale Rahmen, um jede Neigung zu Selbstsucht oder Egoismus zu überwinden.  … Reine Liebe ist eine unvergleichliche, höchst wirksame Macht zum Guten. Rechtschaffene Liebe bildet die Grundlage einer guten Ehe.“

Die vollständige Ansprache von Elder Richard G. Scott ist sehr lesenswert. Hier ist der Link:
https://www.lds.org/general-conference/2011/04/the-eternal-blessings-of-marriage?lang=deu

Mobbing

Ich finde, das ist ein sehr wichtiges Video – nicht nur für Jugendliche.

http://www.youtube.com/watch?v=FYVvE4tr2BI

Sehr nachdenkenswert. Es geht ja nicht nur um die Zeitgenossen, denen es nichts ausmacht, andere bewusst zu verletzen oder zu erniedrigen, egal ob ihnen die Folgen klar sind oder nicht. Es leiden viele erheblich darunter und deshalb ist es richtig, deutlich zu machen, dass dieses Verhalten absolut nicht akzeptabel ist.

Das ist der Link zur Ansprache von Präsident Dieter F. Uchtdorf, die im Video verwendet wird.
https://www.lds.org/general-conference/2012/04/the-merciful-obtain-mercy?lang=deu

Ich musste aber auch darüber nachdenken, ob es mir vielleicht manchmal passiert, dass ich durch Gedankenlosigkeit oder weil mir eine Sache so wichtig erscheint, dass ich auf Befindlichkeiten anderer keine Rücksicht nehmen möchte oder kann, jemanden in meiner Umgebung verletze.

Wenn man Verantwortung trägt, kommt man unweigerlich in solche Zwickmühlen.

Die Beschäftigung mit dem Video hat mich daran erinnert, dass es zu meinen Zielen gehört, Menschen mit denen ich in Kontakt bin, mehr Wertschätzung zu zeigen und ihnen mehr Selbstwertgefühl zu geben. Es ist gut, regelmäßig daran erinnert zu werden.

Andere zu verletzen ist nach der Definition des Evangeliums eine Sünde für die uns aber Gott Vergebung gewährt, wenn wir davon ablassen und uns bemühen, die angerichteten Schäden wieder gut zu machen.

Elder David L. Bednar, vom Rat der Zwölf Apostel hat zur Herbst-Generalkonferenz 2007 den Prozess noch besser erklärt:

„Zum Evangelium Jesu Christi gehört viel mehr, als Sünden zu vermeiden, zu überwinden und von ihnen und den schlechten Einflüssen in unserem Leben gereinigt zu werden; ein wesentliches Element besteht auch darin, Gutes zu tun, gut zu sein und besser zu werden. Es ist geistig gesehen notwendig, dass wir immer bedacht sind, von unseren Sünden umzukehren und nach Vergebung zu trachten. Aber die Sündenvergebung ist nicht der einzige und schon gar nicht der Endzweck des Evangeliums. Die Bündnispflicht, die wir auf uns genommen haben, besteht darin, den Heiligen Geist in uns eine Herzenswandlung bewirken zu lassen, sodass wir wie das Volk König Benjamins „keine Neigung mehr haben, Böses zu tun, sondern ständig Gutes zu tun“ (Mosia 5:2). Diese mächtige Wandlung ist nicht einfach ein Ergebnis dessen, dass wir härter arbeiten oder mehr Disziplin entwickeln. Es ist vielmehr die Folge einer grundlegenden Wandlung unserer Wünsche, Beweggründe und unseres Wesens – ermöglicht durch das Sühnopfer Christi, des Herrn. Unser geistiges Ziel ist es, sowohl die Sünde als auch den Wunsch nach Sünde zu überwinden, sowohl den Makel als auch die Tyrannei der Sünde.“

Es lohnt sich, mal die ganze Ansprache zu lesen. Ich bin bei der Lektüre von Elder Bednar´s Buch „Increase in Learning“ darauf gestoßen.

Hier ist der Link:

https://www.lds.org/general-conference/2007/10/clean-hands-and-a-pure-heart?lang=deu

Pfahlkonferenz

Vor knapp zwei Wochen war Pfahlkonferenz in Leipzig. Bruder Geiler, unser Pfahlsekretär für Geschichte, hat wie immer einen umfassenden Bericht angefertigt, den wir bald auf http://www.pfahl-leipzig.de hochladen. Ich stelle hier meine Ansprache vom Samstagabend (22.2.2014) schon mal vorab für alle Interessierten online.

Auszug aus dem Konferenzbericht:

Der Präsident des Pfahles Leipzig, Präsident Thomas Hengst, wendet sich als Schlusssprecher der Versammlung an die anwesenden Schwestern, Brüder und Gäste.

Er dankt allen Sprechern für ihre Ansprachen, dem Chor für seine Darbietung und allen, die Aufgaben wahrgenommen haben, für ihren Dienst. Alle Anwesenden werden zum anschließenden Buffet eingeladen, um einen Imbiss einzunehmen und sich über die Pfahlkonferenzversammlungen auszutauschen.

Präsident Hengst weist auf die Downloadseite des Pfahles Leipzig unter der Adresse http://www.pfahl-leipzig.de hin.

Jeder hat etwas, was bei ihm gute Gefühle auslöst, z.B. Familienerinnerungen. Präsident Hengst hatte in seiner Kindheit gemeinsam mit seinem Bruder ein Tisch-Eishockeyspiel. Beide spielten damit ganze Weltmeisterschaften nach, sein Bruder führte die russische Nationalmannschaft, Präsident Thomas Hengst die der Tschechen.
In einem Video-Clip auf Youtube wird gezeigt, wie eine Familie einen Garagenverkauf durchführt. Ein junges Pärchen – jung, sie schwanger – sieht an einem Tisch einige Dinge an und fragt den Vater der Garagenverkaufsfamilie, wie viele Kinder die Familie habe. Der antwortete: „Drei!“. Der junge Mann sah seine Frau an und sagte: „Das ist eine gute Zahl!“ Sie sagt darauf: „Naja, erstmal das Eine!“ Der junge Mann fragt den Familienvater, wie es denn so wäre, ein Vater zu sein. Der Familienvater denkt über diese Frage nach wie es ist, ein Vater zu sein und welche Erlebnisse er mit ihnen hatte: Der gestorbene Fisch im Fischglas, der Liebeskummer der ältesten Tochter, die chemischen Versuche des Sohnes in der Küche, der Sprung in den Swimmingpool in voller Kleidung und viele andere Dinge, die man als Vater erlebt.
Die Botschaft des Filmes ist: Wie ist es, ein Vater zu sein? Man erlebt viele Dinge als Vater, es ist schön, Vater zu sein, es tut gut, Eltern zu sein.

Oft wird Präsident Hengst gefragt, wie er die erheblichen Belastungen in seinem Beruf wegstecken, verarbeiten kann. Er antwortet immer, dass ihm zwei Dinge dabei helfen:

1. Die Familie
2. Die Kirche

Kürzlich bereitete seine Familie den Heimabend vor. Dazu kaufte Präsident Thomas Hengst bei McDonalds ein. Der Sohn von Präsident Hengst sprach das Gebet und dankte für das „glorreiche und ungesunde Mahl“ …

Präsident Hengst spricht über Dinge, die uns gut tun und uns helfen, nach außen zu wirken:

Das Evangelium soll uns gut tun und es kann es auch! Wenn es das nicht kann, liegt es vielleicht an einigen Dingen, die wir verändern müssen, damit es uns wieder gut tut.
Der Pfahlpräsident will über einige Dinge sprechen, die uns helfen können und wie wir nach außen wirken können mit unserem Glauben.
Er sagt, dass er die Priestertumsträger aufgefordert hat, die Heimlehrarbeit signifikant zu erhöhen, zu verbessern. Wir sind seit vielen Jahren auf dem gleichen Level. Wir müssen jetzt einfach einen Sprung machen! Das gleiche trifft auch auf die Besuchslehrarbeit der Schwestern zu.
Wir tragen schon viele Probleme mit uns herum. Wir stehen oft unter Bedrängnissen.
Der Sprecher verweist auf Alma. Hier wird geschildert, wie Nehor auftritt, das ganze Volk durcheinander bringt, er alles relativiert und alle Lehren infrage gestellt werden und damit das Volk gespalten wird. Auch heute ist es so, dass viele „Gutmeinenden“ raten, man solle sich doch nicht einengen, sich nicht rechenschaftspflichtig gegenüber einem Gott machen lassen.

In Alma 4:2-3 heißt es: „aber das Volk war bedrängt, weil sie ihre Brüder verloren hatten und weil sie ihre Schafe und Rinder verloren hatten und weil sie ihre Getreidefelder, die von den Lamaniten zertrampelt und vernichtet worden waren, verloren hatten. Und so groß waren ihre Bedrängnisse, dass jede Seele Grund hatte zu trauern;
sie glaubten, dass es das Strafgericht Gottes war, das über sie gesandt wurde wegen ihrer Schlechtigkeit und ihrer Gräuel; und dies weckte in ihnen ihr Pflichtbewusstsein.

Die Pfahlpräsidentschaft, die Zweigpräsidenten, die Bischöfe müssen viele Probleme und Bedrängnisse aufsaugen. Viele unter uns sind bedrängt durch das eine oder andere Problem. Bei den Nephiten geschah etwas Interessantes: Sie hatten Grund zu trauern und dadurch wurde in ihnen die Erinnerung an ihre Pflicht wach! Manchmal erleben wir den Reflex, dass Mitglieder der Kirche, wenn sie in Bedrängnis geraten, am Evangelium Abstriche machen. Das ist etwa so, als würde ich, wenn ich krank werde, die Medizin absetzen.
Aber die Nephiten erinnerten sich an ihre Pflicht! Sie begannen, die Kirche noch vollständiger aufzurichten.
In Alma 4 wird geschildert, dass viele Menschen – 3500 – zur Kirche kamen. Die Menschen damals waren leider nicht beständig, 2 – 3 Jahre später gab es wieder Streit und Uneinigkeit.

Präsident Thomas Hengst gibt uns Anregungen und Aufgaben, die uns helfen, die Kirche weiter aufzurichten und beständig zu sein:

  • Er sagt, dass die Pfahlpräsidentschaft bewegt ist, weil es im Pfahl zu viele Geschwister gibt, die keinen gültigen Tempelschein haben. Er vergleicht das mit einem Führerschein, der verloren gegangen oder abgegeben werden musste. Ohne Führerschein – das ist schrecklich. Der Tempelschein ist der Führerschein im Evangelium! 20 – 25 % der Geschwister, die das Endowmentempfangen haben, haben derzeit keinen gültigen Tempelschein!
  • Beim Studium der Heiligen Schriften sind Beständigkeit und Achtsamkeit erforderlich. Präsident Hengst fordert uns auf, nicht nur zu lesen, sondern aus den Schriften zielstrebig etwas mitzunehmen: „Machen Sie sich Notizen von dem Studierten!“ Dann werden wir die dauerhafte Wirkung dessen verspüren, was wir studieren. Er spricht das „Regenschirmprinzip“ an. Wir spannen den Schirm des Schutzes auf, bevor die Flut des Schmutzes auf uns herabregnet!
  • „Lassen Sei uns mehr aus den Abendmahlsversammlungen mitnehmen!“ fordert uns Präsident Thomas Hengst auf. In der Abendmahlsversammlung erhalten wir das lebendige Wasser des Lebens aus Krügen. Manchmal bringen wir zur Abendmahlsversammlung eine leere Tasse mit uns halten die Hand darüber: „Du erzählst mir nichts! Du sagst mir nicht, wie ich zu leben habe oder wie ich dieses Gebot befolgen soll! Die Kirche redet mir nicht rein in mein Leben!“ Präsident Hengst fordert uns auf: „Geschwister, lassen Sie uns mit offenen Gefäßen kommen, um aus der Abendmahlsversammlung das mitzunehmen, was uns Kraft gibt für die kommende Woche!“ Es wäre so schön, wenn wir alle mit dem Wunsch in die Kirche kommen würden, erbaut zu werden – nicht um etwas zu erledigen – um unseren Himmlischen Vater zu verehren – nicht, um „geschäftig“ zu sein. Der Sprecher sagt: „Ich glaube, dass es für viele Menschen, die zu uns kommen, sehr schön wäre, wenn wir diese Ehrfurcht und diesen aufrichtigen Wunsch in unserem Herzen, gestärkt zu werden, über das Bedürfnis, geschäftig zu sein, stellen würden.“
  • „Sorgen wir für Harmonie und Liebe in unserer Familie und unserer Ehe!“ Beide sind ständigen Attacken durch die Welt ausgesetzt. Unser Ziel muss sein, keine Verwerfungen zuzulassen! In manche Ehen zieht der Zeitgeist der Unverbindlichkeit, der Austauschbarkeit, der Ignoranz vor den Folgen der Übertretungen, ein. Der Pfahlpräsident macht sich auch Sorgen um Ehen, in denen die Partner zwar zusammenleben, aber nicht glücklich sind. Das Evangelium kann uns helfen, dass unsere Ehen, unsere Familien glücklich sind. Er spricht von einem Artikel über ein altes Ehepaar, das 65 Jahre verheiratet war. Der Reporter fragte sie, wie sie das geschafft hätten. Und die Frau antwortete: „Wir wurden zu einer Zeit geboren, in der man etwas repariert hat, wenn es kaputtgegangen ist, anstatt es wegzuwerfen.“, und bittet inständig: „Arbeiten Sie in Ihren Familien und Ehen an den Problemen, werfen Sie nicht die Familie oder die Ehe weg, werfen wir nicht die Flinte ins Korn!“

Wir können beständiger sein im Familiengebet, im Familienheimabend, wie wir Kirchenaktivitäten auswerten,     mit welchen Inhalten wir uns umgeben. In vielen Familien braucht es vielleicht auch etwas mehr Humor, manche Probleme lassen sich lösen, wenn man sie nicht zu ernst sieht.

Während des Abendmahls haben wir Gelegenheit, über das Sühnopfer nachzudenken, Dankbarkeit für Jesus Christus zu empfinden!
Präsident Thomas Hengst zitiert 2 Nephi 9:13: „O wie groß ist der Plan unseres Gottes! Denn anderseits muss das Paradies Gottes die Geister der Rechtschaffenen freigeben, und das Grab muss die Leiber der Rechtschaffenen freigeben; und Geist und Leib werden wiederhergestellt, und alle Menschen werden unverweslich und unsterblich, und sie sind lebendige Seelen, und sie haben vollkommene Kenntnis gleichwie wir im Fleische, außer dass unsere Kenntnis vollkommen sein wird.“
Der Erlösungsplan ist Maßstab für alles, alles lässt sich dagegen abwägen. Und der Erlösungsplan zählt über dieses Leben hinaus in alle EwigkeitDer Erlösungsplan und die Umkehr sind wie eineiige Zwillinge! Das Evangelium fordert uns auf, ständig Umkehr zu üben. Der liebende Vater legt dabei den Arm um uns.

  • Das Gebet

Präsident Thomas Hengst zitiert aus der Ansprache

„Betet immer“ von Apostel David A. Bednar

https://www.lds.org/general-conference/2008/10/pray-always?lang=deu

„Die Muster, an die sich Gott bei der Erschaffung der Erde hielt, zeigen uns anschaulich, wie wir das Gebet mit Sinn erfüllen können. Im dritten Kapitel des Buches Mose erfahren wir, dass alles zuerst geistig erschaffen wurde, ehe es natürlich auf der Erde war.
„Und nun siehe, ich sage dir: Dies sind die Generationen des Himmels und der Erde, als sie erschaffen wurden an dem Tag, da ich, der Herr, Gott, den  Himmel und die Erde machte, und jede Pflanze des Feldes, bevor sie auf Erden war, und jedes Kraut des Feldes, bevor es wuchs. Denn ich, der Herr,  Gott, erschuf alles, wovon ich gesprochen habe, geistig, ehe es natürlich auf dem Antlitz der Erde war.“ (Mose 3:4,5.)

Aus diesen Versen erfahren wir, dass die geistige Schöpfung der natürlichen Schöpfung vorausging. In ähnlicher Weise ist ein sinnerfülltes Morgengebet  ein wichtiger Bestandteil der geistigen Schöpfung eines jeden Tages, die der zeitlichen Schöpfung oder der tatsächlichen Durchführung des Tages  vorausgeht.“

Präsident Thomas Hengst sagt dazu: „Daran habe ich noch nicht gedacht, dass ein Morgengebet ein Teil meiner geistigen Schöpfung für den vor mir liegenden Tag sein kann. Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke, dass wir unseren Tag im Gespräch mit dem Himmlischen Vater beraten und geistig erschaffen können? Und dann begleitet uns dieses Gebet durch den Tag, während wir das in die Tat umzusetzen versuchen, was wir am Morgen mit dem Himmlischen Vater gemeinsam geistig erschaffen haben. Und wie das zusammenpasst  mit dem, wie der Himmlische Vater vorgegangen ist, bei allem, was er tut! Wie erstrebenswert ist das, zu tun!“

Er zitiert weiter: „So wie die zeitliche Schöpfung mit der geistigen Schöpfung verbunden und deren Fortsetzung war, so sind sinnerfüllte Morgen- und Abendgebete miteinander verbunden, das eine ist die  Fortsetzung des anderen. …
… Solch ein Gebet ist ein wesentlicher Bestandteil unserer geistigen Vorbereitung auf den Tag. …
Morgen- und Abendgebete – und alle Gebete dazwischen – sind keine unzusammenhängenden, einzelnen Ereignisse; vielmehr sind sie  jeden Tag – und über Tage, Wochen, Monate und sogar Jahre hinweg – miteinander verbunden. Das ist ein Teil dessen, wie wir die Aufforderung aus den heiligen Schriften erfüllen, immer zu beten…“ und fragt: „Beten wir immer so?

Wenn wir das tun, müssen wir noch einen Schritt weitergehen. Dann wird die Dankbarkeit gegenüber dem Himmlischen Vater zunehmen! Der Fokus unseres Denkens und Handeln wird sich dann auf  unseren Nächsten richten. Unser Beispiel ist Jesus Christus.

In 3 Nephi 17:15-18 lesen wir: „Und als er diese Worte gesprochen hatte, kniete auch er auf dem Boden nieder; und siehe, er betete zum Vater, und das, was er betete, kann nicht niedergeschrieben werden, und die Menge, die ihn hörte, gab Zeugnis. Und auf diese Weise geben sie Zeugnis: So Großes und Wunderbares, wie wir es Jesus reden gesehen und auch gehört haben, das kann keine Zunge aussprechen, auch kann kein Mensch es niederschreiben, und das Menschenherz kann es nicht erfassen; und niemand kann die Freude ermessen, die unsere Seele erfüllt hat zu der Zeit, da wir ihn für uns zum Vater beten gehört haben. Und es begab sich: Als Jesus mit seinem Gebet zum Vater zu Ende gekommen war, stand er auf; so groß aber war die Freude der Menge, dass sie überwältigt war.“

SO würde Jesus Christus auch für UNS beten!

Präsident Hengst wäre glücklich, wenn wir auch nur ansatzweise SO für einen unserer Nächsten beten würde.

Der Pfahlpräsident fordert uns auf: „Lassen Sie uns im Herzen den Wunsch entwickeln, das Herz eines Menschen zu berühren, den Arm um einen anderen zu legen zu können, dem wir geholfen haben, zu Christus zu kommen!“ und gibt uns abschließend sein Zeugnis.

Powerpoint ;-)

Ich bin in der Firma und bei meinen Kunden für meine herzliche Abneigung gegenüber Powerpoint Präsentationen bekannt. Ich ertrage sie und manchmal sind sie ja auch ganz nützlich. 🙂 Es ist aber erstaunlich, wie viel Zeit mit dem Basteln von Folien verbracht wird, in der man stattdessen sinnvoller kommunizieren oder etwas anderes nützliches tun könnte. Noch erstaunlicher ist, wie maßlos die Bedeutung dieses Mediums überschätzt wird.  Ich finde es immer amüsant, wenn sich in einem Meeting die Zuhörerschar in den „Powerpointmodus“ begibt und alle gebannt auf die Wand starren oder gegebenenfalls einschlafen. 🙂 In Asien kommt noch, dank Smartphone, das Fotografieren von Slides dazu. Ich gestehe, dass ich das auch schon gemacht habe. Allerdings habe ich die Bilder danach nie wieder angesehen 😀

Für mich ist es eine Qual, Folien zu erstellen. Und wenn ich schon mal etwas Cooles darstellen will, finde ich die Funktionen ewig nicht.
Ich arbeite viel lieber interaktiv mit Whiteboard oder Tafel. Das spart viel Zeit, erhöht die Aufmerksamkeit der Zuhörer dramatisch und fördert das Gespräch.  Meine Kunden wissen immer schon Bescheid.
Ganz selten, freilich, stelle ich auch mal Präsentationen zusammen, weil es sein muss, allerdings noch seltener aus eigenem Antrieb. Dabei finde ich „Death by Powerpoint“ recht anregend. 🙂

Pornography is harmful

Vielen Dank, Robert, für diesen Link:

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Die Message auf diesen Seiten ist sehr wichtig. Ich habe in meiner kirchlichen Arbeit leider viel zu häufig mit den Folgen dieses Übels zu tun – mit Leuten in allen Altersgruppen, denen bewusst geworden ist, dass sie unter einem zwanghaften Verhalten leiden, das ihre Fähigkeit, Liebe und Mitgefühl für andere zu empfinden sehr oft stark beeinträchtigt und das sich nicht einfach abschalten lässt, weil es eben eine Sucht ist.
Das ist nur die Spitze des Eisberges. Die Zerstörung von Familien, der Verlust von Glaube und der Führung durch den Heiligen Geist, Gewalt, Verschwendung von Zeit und Geld, die meist unbewusste Unterstützung krimineller Organisationen und vieles mehr haben wir damit noch nicht einmal ansatzweise erwähnt.
Es ist mir unbegreiflich, dass dieses Problem zunehmend verharmlost wird, was aber offensichtlich mehr und mehr mit vielen Übeln (einschließlich der Legalisierung von Drogen) geschieht, die extrem hohe Profite abwerfen.
Rechtfertigungen und Beschönigungen werden uns als Gesellschaft leider nicht von den langfristigen Folgen befreien. Klingt etwas fatalistisch, ist aber nicht vermeidbar, es sei den viele Menschen beginnen umzudenken.
Jeder einzelne, dem klar wird, dass sich daran etwas ändern muss und  der Hilfe sucht, tut sich, seiner Familie und seiner Umgebung einen großen Gefallen.
In der Kirche machen wir gute Erfahrungen mit dem Genesungsprogramm für Suchtkranke (Addicition Recovery Program – ARP). Dieses Programm adressiert den geistigen Teil von Süchten auf wirkungsvolle Weise. In vielen Fällen sind sicher zusätzliche Therapien notwendig, aber ARP ist ein guter Begleiter für jeden, der sich von einer Sucht befreien möchte oder muss.

Links zum ARP:
http://addictionrecovery.lds.org/addiction-recovery-program-guide?lang=eng

http://www.lds.org/church/news/addiction-recovery-program-brings-individuals-to-christ?lang=deu

http://www.lds.org/church/news/addiction-recovery-program-calls-for-stories-of-recovery-and-healing?lang=deu

Martin´s Cove

eine gute Freundin unserer Familie hat mir diese Woche den Link zu diesem Videoclip geschickt.

Die Geschichte der Mormonpioniere beschäftigt und beeindruckt mich sehr. Vor einigen Jahren waren wir in Martin´s Cove in Wyoming, einer Schlucht, in der sich 1856 eine große Tragödie ereignet hat, als die Mitglieder einer Handkarrenkompanie vom früh einbrechenden Winterstürmen gestoppt wurden. Viele kamen aufgrund von Kälte, Hunger und Entbehrung ums Leben. Bevor wir dort waren, hatte ich das Buch „The Price We Paid“ von Andrew D. Olson gelesen, das die Geschichte der Martin und Willie Handkarrenkompanien auf eindrucksvolle Weise nachzeichnet. Der Besuch in Martin´s Cove war dadurch für mich umso bewegender. Es ist eine heilige Stätte.

Leider gibt es nicht viel ausführliches Material in deutscher Sprache. In der Broschüre unsere Geschichte gibt es ein Kapitel:
http://www.lds.org/manual/our-heritage-a-brief-history-of-the-church-of-jesus-christ-of-latter-day-saints/chapter-six-faith-in-every-footstep?lang=deu

Im folgenden Link, http://history.lds.org/place/pioneer-story-martins-cove?lang=eng, wird Ephraim Hanks erwähnt. Letztes Jahr habe ich in Salt Lake City die DVD „Ephraims Rescue“ gekauft, in der Bruder Hanks porträtiert wird, unter anderem auch seine Rolle bei der Rettung dieser Handkarrenkompanien. Da ich viele Einzelheiten schon kannte, hat auch dieser Film mich stark bewegt.
Trailer „Ephraim´s Rescue“

Genauso wie vorher der Film „17 Miracles“
Trailer „17 Miracles“

Abschließend möchte ich noch ein paar Fotos anhängen, die ich in Martin´s Cove gemacht habe. Irgendwann werde ich etwas mehr darüber schreiben.

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Interfaith dialogue

I came across this article the other day and was impressed by considerate way, this lady has described her experience with two sister missionaries of our Church.
Ich habe diesen Artikel vorgestern gelesen und war beeindruckt wie taktvoll diese Frau ihr Erlebnis mit zwei Missionarinnen unserer Kirche beschrieben hat.

A Visit with Mormons

I remembered a dinner I had with some Muslims in Dubai some years ago who spoke very respectful about Mormons, or my good friend Rajen in India who introduced me to his family, who welcomed me with warmth and kindness.
Ich habe mich an ein Dinner vor ein paar Jahren in Dubai mit einigen Moslems erinnert, die sehr respektvoll über Mormonen gesprochen haben, oder an meinen guten Freund Rajen in Indien, der mich seiner Familie vorgestellt hat und die mich mit Wärme und Güte willkommen geheißen haben.

Those and many other experiences help and remind me to treat people of other or no religions with the same respect and kindness, no matter if I agree or disagree with their views.
Diese und viele andere Erlebnisse helfen mir und erinnern mich daran, Menschen mit anderen Religionen oder gar keiner mit dem gleichen Respekt und der gleichen Güte zu behandeln, egal ob ich mit ihren Ansichten übereinstimme oder nicht.

我的中国和台湾的朋友: 马年快乐 :-)

Allen meinen Freunden in China, Taiwan und anderswo in Asien wünsche ich ein gesundes und erfolgreiches Jahr des Pferdes 2014 🙂

Ich war letzte Woche in China, in Shanghai und in der Provinz Hunan in Changsha und Hengyang, um Kunden zu besuchen. Auf den Flughäfen war schon letzten Freitag Hochbetrieb, besonders in Changsha und Shanghai Pudong. Dem Personal auf den Flughäfen war der erhöhte Stresslevel deutlich anzumerken.

China ist für mich ein besonderes Land. Ich war schon mehr als 100 Male dort und habe das Land und die Menschen lieben gelernt. Gleiches gilt für mich auch für Taiwan wo ich auch schon über 40 Mal war.
Hier sind ein paar Bilder, die ich bei meinen Besuchen in China innerhalb der letzten 12 Monate gemacht habe.

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Shanghai, Blick von unserem Company Hotel

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Brücke über den Yangtse River

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Kundenbaustelle in Nei Mengu

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I like Chinese food 🙂

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Shanghai Hongqiao Hub