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Zum neuen Jahr

In der Zeit, in der man als Präsident eines Pfahles dient, lernt man die Gemeinden und die Mitglieder des Pfahles sehr gut kennen. Man führt im Laufe der Jahre tausende Gespräche und bekommt ein Gefühl dafür, was den Menschen den meisten Kummer bereitet. Die Antwort ist sehr eindeutig. Die größten Probleme befinden sich im zwischenmenschlichen Bereich und wirken sich auf viele andere Dinge aus.
Ich denke viel darüber nach, wie wir die Arbeit in der Kirche und unsere Seelsorge verbessern können und uns auf die Herausforderungen im neuen Jahr und in den nächsten Jahren einstellen.
Meine Gedanken dazu habe ich letzten Sonntag in der Gemeinde Zwickau in einem Vortrag erklärt. Wir müssen uns immer wieder auf unsere christlichen Werte besinnen, die Lehre besser verstehen und anwenden. Das ist keine bequeme Botschaft, aber sie ist nachhaltig. In den Perspektiven, die sie bietet, ist sie durch keine menschliche Philosophie zu übertreffen. Das begeistert mich immer wieder aufs Neue.

Hier sind die Folien, die ich innerhalb meines Verantwortungsbereiches verwende. Sie bedürfen natürlich weiterer Erklärungen, die ich hier nicht einfügen kann, aber vielleicht findet der eine oder andere trotzdem Anregungen.

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Weihnachtsbotschaft

Weihnachtsbotschaft der Präsidentschaft des Pfahles Leipzig der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

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Liebe Schwestern und Brüder,

wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start in das neue Jahr 2017. Wir haben im vergangenen Jahr besondere Dinge erlebt, die uns aufbauten und stärkten, wie zum Beispiel die erneute Weihung des Freiberg Tempels und andere Höhepunkte in den Gemeinden und im Pfahl. Wir möchten Ihnen herzlich für Ihre unermüdliche Arbeit und die Opfer, die Sie dabei bringen, danken.

Es gab aber leider auch viele Ereignisse, die uns beunruhigen. Wir leben in einer Zeit, in der es vielen Menschen immer schwerer fällt, Meinungsverschiedenheiten zu überbrücken und Konflikte einvernehmlich zu lösen. Dies findet sowohl im großen wie auch im kleinen Maßstab statt. Es verursacht Risse und Spaltungen in der Gesellschaft, in Staaten, Gemeinwesen, Arbeitsumgebungen sowie Familien und extrem viel Leid. Es scheint heute viel leichter zu sein, Zusammenhalt zwischen Menschen zu zerstören als ihn zu schaffen.

In der Gesellschaft beschleunigt sich diese Entwicklung und sie scheint, getrieben durch Gier, Egoismus und den Verlust von Nächstenliebe, unaufhaltsam vorzudringen. Wir wissen aus den Schriften, dass dies ein Zeichen der Zeit, in der wir leben, ist und dass sich der Trend nur durch eine Rückbesinnung auf die Prinzipien der Rechtschaffenheit umkehren lässt. (Siehe Neues Testament, 2. Timotheus 3:1-5; Buch Mormon, 3. Nephi 7:2-8)

Es erfüllt uns mit Sorge, dass wir solche Entwicklungen leider auch vereinzelt in unserer Mitte sehen. Wenn auch das Ausmaß, die Intensität und die Geschwindigkeit der Ausbreitung wesentlich geringer sind, als in der Gesellschaft um uns herum, sollten wir nicht zulassen, dass dies unter uns lediglich langsamer geschieht.

Als Mitglieder der Kirche Jesu Christi haben wir einen völlig anderen Auftrag, an den wir uns gemeinsam – besonders in dieser Weihnachtszeit – erinnern wollen. Viele von Ihnen haben sich die Aufforderung der Ersten Präsidentschaft, der Welt durch selbstlosen Dienst ein Licht zu sein, zu Herzen genommen. Wir möchten Sie einladen, damit auch im neuen Jahr fortzufahren oder damit zu beginnen. Wir können einen Unterschied bewirken. Durch Ihr Beispiel werden Sie in den Gemeinden für mehr Nächstenliebe, Toleranz und Verständnis sorgen. Helfen Sie mit, Gemeinden zu schaffen, denen der Vater im Himmel voll und ganz vertrauen kann.

Wir möchten Sie ebenfalls einladen, regelmäßig am Abendmahl teilzunehmen und mehr über die Bedeutung des Sühnopfers von Jesus Christus in Ihrem Leben zu lernen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute und den Segen unseres Himmlischen Vaters.

In aufrichtiger Verbundenheit,

Thomas Hengst
Pfahlpräsident

Björn Bauerfeind
1. Ratgeber

Mark Schütze
2. Ratgeber

 

Der Welt ein Licht

Die Adventszeit hat wieder begonnen. Es ist eine Zeit, in der wir uns jedes Jahr wieder in einem Zwiespalt befinden – zwischen Konsumstress, beruflichen Belastungen, die häufig am Jahresende besonders groß sind sowie oft nicht nur gefühlt größerer Hektik als im Rest des Jahres auf der einen Seite und auf der anderen Seite mit dem Bedürfnis nach Ruhe, Frieden, Zeit für Familie und Freunde.

Während der Adventszeit richten wir unsere Sinne aber auch besonders auf Jesus Christus, an dessen Geburt wir uns zu Weihnachten erinnern und dessen Vorbild in unserem Leben entscheidende Unterschiede bewirken kann.

Jesus hat während seines irdischen Wirkens das Leben vieler Menschen berührt. Er sagte über sich selbst: „Ich bin das Licht der Welt.“ (Johannes 8:12).
Uns hat er aufgefordert: „Ihr seid das Licht der Welt.“ (Matthäus 5:14)

Dieses Video bringt uns diese Aussagen sehr gut näher.
(https://www.mormon.org/deu/weihnachten)

In Englisch: www.mormon.org

Der Vorschlag, jeden Tag während der Adventszeit (und hoffentlich auch darüber hinaus) das Leben eines Menschen mit Liebe und Güte zu bereichern, gefällt mir sehr gut. Ich werde es versuchen und lade alle Leser ein, trotz aller Geschäftigkeit dem Beispiel von Jesus Christus zu folgen.

Hier sind die Vorschläge für die ersten 5 Tage.

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Hier sind alle Vorschläge:

25 Vorschläge – Der Welt ein Licht

 

Bericht von der Pfahlkonferenz

Für alle Interessierten steht pünktlich zur Adventszeit der Bericht von der Herbst-Pfahlkonferenz des Pfahles Leipzig unter www.pfahl-leipzig.de zum Download zur Verfügung. Er ist im Ordner „Berichte von der Pfahlkonferenz“ abgelegt.

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Lieber Wolfgang, herzlichen Dank für deine unermüdliche Arbeit, seit nunmehr vielen Jahren diesen Bericht nach jeder Konferenz zusammenzustellen.

Ich möchte die Leser dazu ermuntern, den Bericht auch mit den Mitgliedern unseres Pfahles zu teilen, die aus gesundheitlichen oder anderen Gründen oder altersbedingt nicht an der Konferenz teilnehmen konnten.

Rückblickend möchte ich mich bei allen bedanken, die auf irgendeine Weise an der Konferenz mitgewirkt haben – allen Sprechern, den Organisten und Gesangleitern, den Chören und Chorleitern, dem Orchester und den Geschwistern, die es leiten bzw. die Musik arrangieren, den Ordnungsdiensten, den Geschwistern, die für die Dekoration gesorgt haben, den Übersetzern, Technikern und nicht zu letzt den Betreibern und Angestellten des Kulturhauses in Böhlen, wo die Konferenz am Sonntag stattgefunden hat. Es war ein echter Höhepunkt.

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Rückblende Pfahlball

Vergangenen Samstag fand in Wilkau-Hasslau unser diesjähriger Pfahlball statt. Für alle, die nicht dabei sein konnten oder wollten, möchte ich ein paar kurze Impressionen teilen.

Herzlichen Dank an Cordelia und Björn Barthel für die sehr gute Organisation und die viele Mühe, die ihr euch gemacht habt. Ich denke, jeder hat sich an diesem entspannten Abend sehr wohl gefühlt und wurde gut genährt (Catering war Spitze).

Vielen Dank auch an alle Mitwirkenden, die einen Beitrag zum Gelingen geleistet haben. Leider habe ich keine Bilder von Petra und Prisca und ihren musikalischen Einlagen gemacht. Ihr wart super.

Die Organisatoren haben uns als Pfahlpräsidentschaft aufgefordert, etwas darzubieten. Ich gebe zu, dass wir das abgekupfert haben, aber es stellt gut dar, wie wir in unseren Sitzungen Eis essen. 😀

Einer der Höhepunkte des Abends war die Auferstehung des Leipziger Gemeindekabaretts Chrom de la Creme. Wir haben uns alle an unseren guten Freund Herbert Goliasch erinnert, der sicher wohlwollend von oben zugesehen hat. 

Es ist toll, dass wir uns auf die Schippe nehmen und über uns lachen können. Hier zwei Auszüge aus dem Programm:

Meinen Hut ziehe ich auch vor Celia Jentzsch und ihrer Passion für das Saxophon. Vielen Dank, das war sehr beeindruckend.

Wir freuen uns bereits auf den Ball nächstes Jahr im Herbst.

Sisters und Elders Part 24

Gestern hatte ich die Ehre, Elder Alexander Plettig aus meiner Heimatgemeinde Hohenstein-Ernstthal von seiner Vollzeitmission zu entlassen.

Alex hat zwei Jahre in der Samara Russland Mission gedient, unter anderem in den Städten Kasan, Saratov, Orenburg und Togliatti. Keine leichte Aufgabe unter den speziellen Bedingungen in Russland, aber er hat es richtig gut gemacht. Wir haben uns in einer Mischung aus Deutsch, Englisch und Russisch unterhalten. 🙂

Heute waren wir als Gemeinde im Freiberg Tempel – ein guter Ort für einen zurückgekehrten Missionar.

Lieber Alex, vielen Dank für deinen selbstlosen Dienst und alles Gute für das Masterstudium.

Einladung Herbst-Pfahlkonferenz 2016

Es ist wieder soweit, die Herbst-Pfahlkonferenz des Pfahles Leipzig steht vor der Tür und wird am 29. und 30. Oktober stattfinden.
Elder Alan T. Phillips, ein Gebietssiebziger, wird über die Konferenz präsidieren.

Wir laden herzlich dazu ein.

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Freiberg Tempel – Cultural Celebration

Esther und ich sind vor ein paar Minuten aus Dresden gekommen, immer noch voller Eindrücke von dem, was wir heute Abend erlebt haben. Die ganze Rückfahrt musste ich an das Wunder des Freiberg Tempels denken und wie die Ereignisse rund um die Errichtung und Weihung dieses, auch in der Kirche einzigartigen, Gebäudes unsere Jugend, ja unser ganzes Leben geprägt haben.

Esther and I just came back from Dresden, a few minutes ago, still full of impressions of what we´ve seen and heard tonight. On the way back, I pondered about the miracle of the Freiberg Temple and the influence of the events around this, also in the Church, unique buildings and its construction and dedication on our lifes.

Heute habe ich mir gewünscht, noch einmal 30, 35 Jahre jünger zu sein und alles noch einmal zu erleben. Wir haben damals zahllose Wunder gesehen. Dinge, die niemand für möglich gehalten hat, sind geschehen. Wir waren ein Teil davon. Wir haben hinter dem eisernen Vorhang gelebt. Wir haben mitgeholfen, die Kirche zu stärken und schließlich konnten wir alle Segnungen erhalten, nach denen man als ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage strebt. Wir haben miterlebt, wie in einem kommunistischen Land ein Tempel Gottes gebaut wurde, einem Land, in dem Atheismus Staatsdoktrin war und lokale Kirchenführer als Agenten der CIA verunglimpft wurden.

Tonight, I wished I was 30, 35 years younger and could experience all these things once again. We have seen countless miracles. Things nobody expected to happen. We were a part of it. We lived behind the Iron Curtain. We helped to strengthen the Church and eventually we could receive all blessings a member of the Church of Jesus Christ of Latter Day Saints is striving for. We have experienced that a Temple of God was built in a communist country, a country with atheism as state doctrine and which Church leaders were denounced as CIA agents.

Deshalb ist der Freiberg Tempel ein einzigartiger Tempel und wird es immer sein, weil die Umstände, dass er errichtet und 1985 geweiht werden konnte, einzigartig sind und eigentlich nur richtig von denen nachvollzogen werden können, die den eisernen Vorhang und Kommunismus miterlebt haben. Vier Jahre später fiel die Mauer.

That´s why, the Freiberg Temple is a unique temple and always will be – because the circumstances leading to its construction and dedication in 1985 are unique and can probably only be fully understood by those who experienced the Iron Curtain and communism. Four years later, the Berlin wall fell.

Für einen Moment habe ich mir heute Abend auch gewünscht, jung zu sein und an diesem Programm mitwirken zu können, aber wir haben unseren Teil erlebt, unfassbare Dinge. Heute habe ich mich so sehr für die Jugendlichen gefreut, für die das Erlebnis noch viel unvergesslicher sein wird als für uns Zuschauer.

For a moment tonight, I wished to be young again and be part of the performance but we have experienced our part, have seen incredible things happening. I felt a deep joy for our youth tonight. The experience will be unforgettable for them – even more than it was for us in the audience.

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Liebe junge Leute: Das war heute euer Tag ! Es war toll euch anzuschauen, ihr wart einfach großartig. Es war auch etwas besonderes, wie Präsident Uchtdorf und seine Frau unter euch gewesen sind und für euch Kirchenführer zum Anfassen waren.
Es war toll, wie mehr als 400 Jugendliche aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Deutschland zusammen harmoniert haben. Vielen, vielen Dank euch und die Verantwortlichen für diesen Abend.

Dear young people: Today was your day ! It was great to watch your performance. You were awesome. It was special to see President Uchtdorf and his wife among you. It was great that more than 400 boys and girls from Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary and Germany worked together. Many, many thanks to you and your leaders.

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Eine kulturelle Festveranstaltung, gestaltet von der Jugend eines Tempeldistriktes, findet in der Regel am Vorabend einer Tempelweihung statt. Der Freiberg Tempel wird morgen am 4. September 2016 nach seiner Rekonstruktion wiedergeweiht. Mehr als 21.000 Besucher haben den Tempel während des offenen Hauses besichtigt. Esther und ich hatten die Gelegenheit an mehreren Tagen, Besucher durch den Tempel zu führen. Wir konnten spüren, wie die meisten Besucher über die Kraft unserer Botschaft erstaunt waren, ob sie nun daraus Konsequenzen für sich selbst ziehen oder nicht.
(siehe http://www.presse-mormonen.de/artikel/freiberg-tempel-besucher-video)

A Temple Cultural Celebration, performed by the youth of a temple district, usually takes places the night before a temple dedication. The Freiberg Temple will be rededicated after a reconstruction tomorrow, September 4th, 2016. More than 21.000 people visited the temple at the open house. Esther and I had the opportunity to guide visitors through the temple on several days. We could feel how many of them were impressed by the power of our message, whether it will have consequences on them or not.

Die Festveranstaltung heute stand unter dem Motto „Press Forward“ – „Strebt vorwärts“. In vielen Bildern, Musik, Tänzen und Videos wurden Szenen aus der Geschichte der ehemaligen DDR, Westberlins und der anderen Länder des Tempeldistriktes (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn) erzählt. Ich habe ein paar Fotos und kurze Videoclips gemacht, die ich hier einfüge. Ich fand es einfach wunderbar, wie die kulturelle Vielfalt der einzelnen Länder berücksichtigt wurde, dass an die Opfer des Holocaust gedacht wurde und dass es starke Botschaften gab.

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Jüdischer Tanz

The Cultural Celebration today had the theme „Press Forward“. Scenes from the history of the East Germany, Westberlin and the other countries in the temple district (Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary) were shown in pictures, music, dancing and videos. I have taken a few pictures and short videoclips and inserted some of them here.

It was wonderful how the cultural diversity of each single country was considered, that the victims of the Holocaust were remembered and that powerful messages were delivered.

Die Begeisterung im Saal war groß. Es flossen viele Tränen, für die man sich nicht schämen muss. Es gab Standing Ovations, lang anhaltenden Beifall und anschließend gingen Präsident Uchtdorf und seine Gattin unter die Jugendlichen. Das war ein besonders schöner Teil dieses Abends, der lang andauerte und hoffentlich für immer in Erinnerung bleiben wird.

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The audience was excited. Many tears were shed. After standing ovations and very long applause, President Uchtdorf and his wife were surrounded by the youth. This was a particular wonderful part of the event. It will hopefully always be remembered.

Ich hoffe, dass das Programm heute Abend in Dresden allen, die es miterlebt haben, den Tempel näher bringt, auch denen, die sich in der Vergangenheit davon distanziert haben.

I hope that tonights performance will bring all who saw it closer to the temple, also those who have distanced themselves from it in the past.

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President and Sister Uchtdorf going to thank the youth

Ein besonderer Dank an alle Verantwortlichen, die Ideen gesammelt und das Skript geschrieben haben. Es hat mir aus dem Herzen gesprochen. Ich fühle mich von unserer Geschichte jedesmal stark berührt. Natürlich auch ein großer Dank an die vielen Hände, die sich um tausende Dinge gekümmert haben. Ihr habt es alle sehr, sehr gut gemacht. 

A special thanks to the team who collected ideas and wrote the script. It has touched my heart. Our history moves me a lot. Of course, thank you very much to the team who cared for a thousand things. You did a really great job.

Nach der Veranstaltung haben uns die Jugendlichen aus Ungarn mit ihrem Temperament und ihrer Frische weiter begeistert. Ihr seid Klasse. Sok köszönet 🙂

The youth from Hungary continued to excite us even after the event. You´re great. Sok köszönet 🙂

 

Böhmische Schweiz 

Vorvergangenes Wochenende sind wir als Pfahlpräsidentschaft zum 5. Mal mit den Jugendlichen unseres Pfahles zur alljährlichen Campingtour gefahren. Dieses Jahr waren wir in Hrensko – Mezni Louka und auch diesmal hatten wir mit 85 Teilnehmern wieder eine Rekordbeteiligung.

Inzwischen sind wir alle ein eingespieltes Team 🙂

Und die Küchenchefin Kirsten Unger war einfach wieder grandios. Irgendwie habe ich verpasst, ein gutes Foto zu machen. 

Den Samstag nutzten wir zu einer Tageswanderung in phantastischer Landschaft. Aus den angekündigten 10 km wurden am Ende knapp 20 km, was keinen wunderte, da wir alle wissen, dass ein Lothar-Ritter-Kilometer in Wirklichkeit zwei Kilometer und manchmal auch drei sind. 🙂

Eine weitere Gruppe fuhr nach Decin um professionell klettern zu gehen. Von ihnen habe ich noch keine Bilder. Die müssen wir nachreichen.

Für die Wanderer ging es zuerst zwei Stunden zum Prebisch Tor. 

Am Prebisch Tor war Mittagsrast. Danach ging es hinunter nach Hrensko wo die Kamnitz in die Elbe mündet.

Von dort nahmen wir den Weg durch die Edmundsklamm.

Ein Stück des Weges geht es nur im Boot weiter mit sehr humorvollen Bootsführern. Mit etwas Phantasie kann man in den Sandsteinformationen allerhand Figuren entdecken. Der „vollautomatische Niagarafall“ war natürlich unverkennbar. 

Nach der Bootsfahrt erwartete uns dann der steile Anstieg zurück nach Mezni Louka. 

Abends wurde gegrillt und wohlverdient ausgiebig gegessen. Als Pfahlpräsidentschaft haben wir die Zeit für eine spezielle Sitzung genutzt. 🙂

Ich möchte unseren Jugendlichen wieder ein großes Lob aussprechen. Der Zeltplatz wurde blitzsauber hinterlassen, ohne dass wir etwas sagen mussten. Keine Probleme. Wir mussten uns keine Sorgen machen, dass jemand über die Stränge schlägt. Die meisten haben mit angepackt, wenn etwas zu erledigen war. Es war eine tolle Zeit.

Vielen Dank auch den Betreuern, die sich toll gekümmert haben. Der Höhepunkt und ein unvergessliches Erlebnis war wieder unser Gottesdienst unter freiem Himmel. 

Wir planen schon für nächstes Jahr und freuen uns auf den Trip im August 2017.

Sisters und Elders Part 23

Letzte Woche am Donnerstag habe ich Elder Samuel Jakobi aus der Gemeinde Leipzig 2 nach zwei Jahren ehrenvollen Dienstes in der Alpenländischen Mission als Missionar entlassen. 

Da ich zum Zeitpunkt seiner Berufung schon geblogt habe, gibt es also auch einen Post von diesem Ereignis. Siehe https://thomashengst.com/2014/08/31/sisters-und-elders-part-04/

Ich habe gerade noch einmal gelesen, was ich vor zwei Jahren geschrieben habe – und ja, er hat die Herausforderungen hervorragend gemeistert und ist mit ihnen, wie ich finde, enorm gewachsen.

Ein Missionars-Entlassungsgespräch ist auf vielfältige Weise eine interessante und sehr oft inspirierende Erfahrung. Mit Elder Jakobi war das am Donnerstag auf jeden Fall so. Wir haben uns relativ lange unterhalten und dabei sind mir viele Ideen für meine Arbeit in der Kirche gekommen. Besonders gut gefallen haben mir Elder Jakobi’s gut durchdachte Analysen und Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen seiner Mission. Wir werden sicher einiges davon umsetzen. Es gibt nichts besseres als mit Herz und Verstand zu arbeiten und Überzeugungen auf diesen Grundlagen zu errichten. Schaltet man eines von beiden ab, fangen Dinge an, in falsche Richtungen zu laufen. 

Jeder zurückgekehrte Missionar steht vor der Herausforderung, so viele wie möglich der erworbenen Fähigkeiten weiterhin zu pflegen und nützliche Gewohnheiten beizubehalten, auch wenn sie Disziplin erfordern und nicht wirklich mit dem Zeitgeist kompatibel sind. Alte Probleme werden sich zu einem gewissen Grad mit der Zeit wieder melden, manche mit großem Nachdruck. Neue kommen dazu, aber ein Missionar sollte von Mission eine große Auswahl an Werkzeugen mitbringen, die man nach der Entlassung nicht weg wirft sondern benutzt.

Als Führungskraft in der Kirche ist es eine meiner wichtigsten Aufgabe, unsere jungen Leuten dabei zu unterstützen. Auch damit ist ein Lernprozess verbunden und man muss sich Zeit dafür nehmen, was nicht immer einfach ist.

Lieber Sammy, vielen Dank für deinen vorbildlichen Dienst in der Schweiz, Österreich und Süddeutschland. Viel Erfolg und Gottes Segen für deine Zukunft.