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Pfahlkonferenz-Report und neue Einladung

Letztes Jahr ist unser lieber Bruder Wolfgang Geiler aus der Gemeinde Köthen leider schwer erkrankt. Er hat über viele Jahre mit großer Hingabe die Berichte von unseren Pfahlkonferenzen geschrieben und gestaltet. Leider kann er aus gesundheitlichen Gründen diesen Dienst nicht mehr leisten, aber wir sind unendlich dankbar für alles, was er für den Pfahl Leipzig getan hat.
Genauso dankbar sind wir, dass Denise Goliasch, die Junge Damen Leiterin unseres Pfahles die Aufgabe übernommen hat. Wir verstehen jetzt alle die Arbeit, die dahinter steckt, viel besser. Denise, herzlichen Dank für deine Mühe.

Hier ist der Link zum Lesen oder Downloaden (gute Vorbereitung auf die kommende Pfahlkonferenz):

2017-10 Herbstpfahlkonferenz

Gleichzeitig möchte ich für die Pfahlkonferenz am 24. und 25.3.2018 einladen.

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Veranstaltungen mit dem Autorenpaar Terryl und Fiona Givens

Am 16., 17. und 18. März haben wir im Pfahl Leipzig das Autorenehepaar Terryl und Fiona Givens zu Gast und laden zu Veranstaltungen in Leipzig (16.3., 19:30 RIZ Hainstraße 6), Zwickau (17.3., 11:00 Gemeindehaus Gellertstraße) und Chemnitz (18.3., 18:00 Gemeindehaus Stelzendorfer Straße) ein.

Ich möchte dafür ausdrücklich Werbung machen und die Leser zum Teilen der Information auffordern. Ich habe mich mit der Literatur der beiden ziemlich intensiv beschäftigt und verspüre eine überaus große Übereinstimmung, wie sie sich, wie ich meine, äußerst wichtigen Themen der Religiösität nähern.

Mit großem Einfühlungsvermögen und Verständnis für die vielfältigen Fragen und Probleme, denen man im Glauben an Gott begegnet, geben sie Antworten oder regen einfach zum Nachdenken an. Das alles in einer wunderbaren Ausdrucksform, gewiss anspruchsvoll, aber sehr berührend und ansprechend sowohl für jung und alt.

Der Untertitel zu ihrem Buch „The God Who Weeps“ (Der Gott der weint) lautet: „How Mormonism makes sense of life“ – also wie unsere Religion in unserem Leben einen tiefen Sinn ergibt. Es ist eine Einladung, Aspekte des Glaubens zu entdecken oder wiederzuentdecken, die im Alltagsstress oder der allgemeinen Informations- und Meinungsflut oft verloren gehen

Viele Rezensenten schreiben, dass die Bücher hervorragend für die Lehrprogramme der Kirche geeignet sind. Dem möchte ich zustimmen.

Vor kurzem hatte ich ein längeres Telefongespräch mit Schwester Givens (die übrigens sehr gut deutsch spricht), das uns beiden viel Freude gemacht hat. Ich freue mich auf die Veranstaltungen, die zu den Höhepunkten in unserem Pfahl dieses Jahr gehören.

Herzlich willkommen. Ich würde mich freuen, wenn viele unserer Einladung folgen.

Selbstverständlich wird alles ins Deutsche übersetzt, und es wird auch einen Imbiss geben.

Jahresbrief der Frauenorganisation im Pfahl Leipzig

Wir haben zwar schon Februar, aber wer sagt denn, dass ein Jahresbrief am 1. Januar gelesen werden muss. 😉

Das Thema ist wichtig. Es braucht Menschen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass große Teile der Gesellschaft auseinander driften. Danke an die Frauen in unserem Pfahl und alles was ihr an guten Dingen bewirkt.

Jahresbrief 2018-1

 

Interessant (noch mehr, wenn man das Buch Mormon kennt)

Seit einigen Tagen geht diese Meldung durch die News:

https://www.welt.de/wissenschaft/article173185908/Mysterioese-Stadt-Tikal-Warum-der-Fund-einer-Maya-Staette-eine-Sensation-ist.html

Faszinierende Technologie. Man darf gespannt sein, was damit in Zukunft noch gefunden wird. Ich lese dabei im Buch Mormon und mache mir so meine Gedanken. Ist schon spannend das mitzuerleben.

Also, ich denke, es lohnt sich (nicht nur aus diesem Grund) das Buch aufzuschlagen und sich hinein zu vertiefen – zu den letzten Entdeckungen besonders ins letzte Drittel.
(https://www.lds.org/scriptures/bofm?lang=deu)

Weder die Nephiten, noch die Lamaniten oder Jarediten haben uns Landkarten hinterlassen. Dafür aber jede Menge äußerst relevanter Dinge.

Siehe auch hier:

Etwas zum Buch Mormon

Fussball- und Volleyball-Turnier in Groitzsch

Heute fand das heiß ersehnte Fussball- und Volleyball-Turnier unseres Pfahles in der Sporthalle in Groitzsch südlich von Leipzig statt. Ich habe schon seit einigen Wochen am Traffic in meinem Blog gesehen, dass viele darauf gewartet haben.

Sport ist – genauso wie Musik – für mich etwas sehr wichtiges im Kirchenleben. Manchmal wichtiger als diverse andere Versammlungen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir im Rahmen des Pfahles noch mehr zu gemeinsamen Sport einladen – nicht unbedingt nur zu Fussball und Volleyball, was auf jeden Fall toll ist. Ich könnte mir Pfahl-Wandertage vorstellen, eine Tischtennis-Meisterschaft, Benefizlauf oder was auch immer. Das ist in einem Flächenpfahl nicht alles leicht umsetzbar, aber wir werden etwas mehr drüber nachdenken.

Zum heutigen Sportevent in Groitzsch: Herzlichen Dank an die Organisatoren, allen voran Björn Barthel, und alle Helfer. Wir schätzen die Mühe sehr, die ihr euch macht. Ich glaube, wir haben es in den Jahren geschafft, dass gemeinsame Freude am Sport wichtiger ist als der sportliche Ehrgeiz. Ich habe heute fairen Wettstreit und eine gute Stimmung erlebt. Es macht Spaß und ich hoffe, dass diese Tradition auch in den nächsten Jahren erhalten bleibt.

Am Fussball-Turnier nahmen 6 Mannschaften teil (dieses Jahr etwas weniger durch Grippe und Schulferien). Das Team der Gemeinde Hohenstein-Ernstthal belegte den 1. Platz, unser Oldie-Team den 2. und das Team der Gemeinde Leipzig 2 den 3. Platz. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich heute der älteste Spieler war. 🙂

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Die Fussballer
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Das Oldie-Team

Am Nachmittag spielten dann 8 Mannschaften um den Pokal. Gewinner war Seriensieger Gemeinde Groitzsch. Die Leipziger Senior-Mannschaft belegte den 2. und die Gemeinde Werdau den 3. Platz.

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Ich gratuliere allen Teilnehmern, denn mitmachen ist das was zählt. Es bringt uns zusammen.

 

Dresden Mission und ein Held meiner Jugend

Eine meiner besten Investitionen letztes Jahr war das Abo von Deseret Bookshelf Plus mit Zugriff auf 1500 Audio- und E-Books. Ich bin davon begeistert und nutze die App und den Inhalt sehr intensiv.

Seit einigen Woche höre ich mir die Biographie von Präsident Thomas S. Monson an (Dauer ca. 19.5 Stunden). Gestern war ich im Auto zum Flughafen Nürnberg unterwegs und habe Kapitel 20 gehört. In diesem Kapitel geht es um Präsident Monson’s Arbeit als Apostel in der DDR zwischen 1968 bis zur Weihung des Freiberg Tempels 1985. Als Zeitzeuge waren das für mich sehr emotionale Stunden. Besonders beeindruckt mich immer wieder sein Verhältnis zu Henry Burkhardt, dem Präsident der Dresden Mission während dieser Zeit. Henry Burkhardt war und ist eines meiner größten Vorbilder. Letzten Sonntag habe ich ihn in der Gemeinde Groitzsch, wo er seit etlichen Jahren lebt, getroffen. Es ist mir immer eine große Freude, ihn zu sehen und mich mit ihm zu unterhalten. Seine Verdienste für die Kirche in der ehemaligen DDR sind gigantisch. Wie dankbar können wir für diesen Mann sein. Wenn ich daran denke, brennt es in mir vor Begeisterung.

Mit Henry Burkhardt in der Gemeinde Groitzsch, 21.01.2018

Ich habe es als Kind und Jugendlicher geliebt, wenn er unsere kleine Gemeinde besuchte. Manchmal habe ich ihn im Heim meiner Schwester und ihrer Familie getroffen. Sie gehörte zu denen, die Lehrmaterial der Kirche, das nicht in die DDR eingeführt werden konnte und nur in einzelnen Exemplaren verfügbar war, mit der Schreibmaschine vervielfältigten. Bruder Burkhardt brachte ihr meist die Arbeit und holte sie wieder ab.

An meinem 18. Geburtstag im April 1982 übertrug er mir das Melchisedekische Priestertum und ordinierte er mich zum Amt eines Ältesten. Es war ein Konferenzsonntag in Dresden. Mein Vater war schwerkrank und deshalb nicht in der Lage, die Ordination durchzuführen. Präsident Burkhardt machte diesen wichtigen Tag zu einem sehr besonderen Tag in meinem Leben.

An ein Ereignis wenige Jahre später erinnere ich mich noch ganz speziell. Es war eine Priestertumsversammlung unter der Leitung von Thomas S. Monson (damals noch einer der Zwölf Apostel) in der Henry Burkhardt als Präsident der Dresden Mission entlassen wurde. Elder Monson forderte alle Anwesenden, denen Bruder Burkhardt im Laufe ihres Lebens die Hände aufgelegt hatte – sei es für einen Segen, eine Ordination oder die Einsetzung in eine Berufung, auf, sich von ihren Plätzen zu erheben. Gemeinsam mit mir erhoben sich fast alle Anwesenden. Es war ein unvergesslicher Moment. Elder Monson sagte dann: „Bruder Burkhardt – das ist ihr Lohn.“ Während ich das schreibe, ist mir Szene noch so gegenwärtig wie vor 33 Jahren.

Vor 7 oder 8 Jahren, als relativ neuer Pfahlpräsident, war es zum ersten Mal meine Aufgabe, mit Henry Burkhardt ein Gespräch für die Erneuerung seines Tempelscheines zu führen. Ich habe mich so inadäquat gefühlt. Er war der erste Tempelpräsident in Freiberg, ein Held meiner Jugend. Ich sagte zu ihm: „Bruder Burkhardt, ich weiß nicht, ob ich das tun kann. Wir sollten die Rollen tauschen.“ Er antwortete mit seiner sanften Stimme und seiner beruhigenden Art: „Bruder Hengst, machen Sie sich keine Gedanken. Sie tragen jetzt die Verantwortung, die wir früher getragen haben.“ Das hat mich sehr demütig gestimmt und hat mir in den Jahren, in denen ich die Verantwortung trage, sehr geholfen.

Lieber Bruder Burkhardt, herzlichen Dank für alles, was Sie für uns getan haben. Möge der Herr Sie reich segnen.

President Thomas S. Monson

Die erste Nachricht heute Morgen nach dem Aufwachen, war sehr traurig. Thomas S. Monson, der 16. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist gestern Abend im Alter von 90 Jahren gestorben. Viele haben im Internet geschrieben, er ist heim gegangen. Diese Sicht gefällt mir gut.

Präsident Monson war der Apostel, der mich in Kindheit, Jugend und als junger Erwachsener entscheidend geprägt hat. Er war für unsere Generation der Held, der Mann, der uns im Osten Deutschlands das Gefühl gegeben hat, dass wir in der weltweiten Kirche wahrgenommen werden. Er war so oft bei uns. Ich erinnere mich an viele Begegnungen in Dresden und anderswo. Jedesmal hat es mich wieder ein Stück nach vorne gebracht. Ich habe heute an einige Begebenheiten gedacht, wo mir immer wieder die Schauer über den Rücken laufen und ich keinen Zweifel daran habe, dass er ein Prophet Gottes war.

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Unsere Tochter Janey mit Thomas S. Monson, 2001 in Dresden zur Weihung des Karl G, Mäser Denkmals

Ich habe zu Hause in meiner Bibliothek einige Bücher, die an Präsident Monson erinnern. Meine Favoriten sind „Faith Rewarded –  A Personal Account of Prophetic Promises to the East German Saints“ (Belohnter Glaube) und seine Biographie „To The Rescue“ (Zur Rettung). Für mich sind das enorm wichtige Bücher. Wenn ich in „Faith Rewarded“ lese, werde ich daran erinnert, dass wir direkte Zeugen der Erfüllung von Verheißungen für den Osten Deutschlands sind, die wir jahrelang nicht für möglich gehalten haben und die eine nach der anderen Wirklichkeit wurde. Eine ist noch offen geblieben, aber wir arbeiten daran.

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Ich bin dankbar für diesen großen Mann und das, was er für uns und viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche getan hat. Er hat einen besonderen Platz in meinem Herzen und eine besondere Bedeutung für mein Zeugnis.

 

 

Weihnachts- und Neujahrsbotschaft

Weihnachts- und Neujahrsbotschaft des Pfahlpräsidenten
Pfahl Leipzig der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

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Hohenstein-Ernstthal, Weihnachten 2017

An alle Mitglieder des Pfahles Leipzig
Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde,

dieses Jahr ist es spät geworden, Beruf und Berufung haben ihren Tribut an Kraft und Zeit gefordert. Ich möchte es trotzdem nicht versäumen, mich persönlich mit einigen Gedanken an Sie zu wenden.

Zuerst möchte ich meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, für die vielen großartigen Dinge, die in unserem Pfahl geschehen und für die Menschen, die dahinter stehen. Ich müsste eine lange Liste füllen, um jedem gerecht zu werden. Danke für alle, die sich um Frieden und Geistigkeit in den Gemeinden sorgen; für die, die ihre Zeit und Talente einsetzen, um lebendige Gemeinden und einen lebendigen Pfahl zu pflegen; alle, die im Tempel dienen; alle, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und unseren älteren Geschwistern zusammenarbeiten; alle, die wertvolle Arbeit leisten, die oft nicht gesehen wird. Ich möchte den Besuchslehrerinnen und Heimlehrern danken, die sich um die ihnen anvertrauten Familien kümmern. Danke an alle, die zuhören, vergeben, da sind wenn sie gebraucht werden, Liebe zeigen, Zeugnis geben, die Missionsarbeit unterstützen, gedankenvoll am Abendmahl teilnehmen und mit frohem Herzen dienen. Nicht die Menge an Zeit, Mitteln und Fähigkeiten, die wir für den Herrn und unseren Nächsten aufwenden, ist entscheidend, sondern vielmehr unsere Gefühle, unser Herz, unsere Beweggründe.

Ich diene jetzt im neunten Jahr in meiner Berufung und erhalte von Ihnen unzählige wertvolle Impulse, die es mir leichter machen, meine Aufgaben zu erfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Liebe.

Ich möchte allen Mut machen, die in diesen Tagen voller Sorgen sind, sich allein oder nicht verstanden fühlen, an sich selbst, an Gott oder der Welt zweifeln. Ich möchte Ihnen bezeugen, dass der Erretter, an dessen Geburt wir in diesen Tagen besonders denken, für diesen besonderen Zweck auf die Erde gekommen ist, um die Schmerzen, Sorgen, Krankheiten, den Kummer, das Elend und auch die Fehler und Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen. Oft verbinden wir Sein Sühnopfer nur mit Schuld und Sünde, vergessen dabei jedoch leicht, dass Sein Opfer einen viel größeren, allumfassenden Umfang hat und jeden von uns erreicht. Wir sind nicht allein. Jesus Christus gibt uns Hoffnung, wenn wir sein Opfer annehmen. Dies geschieht durch Glaube und Werke. Es geschieht, indem wir uns gegenseitig dienen, indem wir Hilfe leisten, aber auch Hilfe suchen und annehmen, wenn wir sie benötigen. Die Wolken um uns herum verdunkeln sich manchmal, aber es gibt immer ein Licht der Hoffnung.

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Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit einem Buch des großartigen Mormonengelehrten Stephen R. Covey beschäftigt, in dem es um die geistigen Wurzeln menschlicher Beziehungen geht und wie uns das Evangelium Jesu Christi dabei unterstützt, diese Wurzeln zu stärken.
Wir alle sehnen uns nach mehr innerer Ruhe, Sicherheit und Geborgenheit. Diese Sehnsucht wird in Zukunft aller Voraussicht nach unter den Menschen weiter stark zunehmen.
Ich habe sieben Punkte gefunden, die uns auf der Suche danach helfen können.

  1. Ein geistig reiches Leben führen
    Viele Einflüsse, denen wir freiwillig oder auch unfreiwillig ausgesetzt sind, erreichen oft nicht einmal den Anspruch von Mittelmäßigkeit und unterstützen uns nicht, eine größere Nähe zu unserem Vater im Himmel aufzubauen. Wir können dafür sorgen, dass wir uns lieber mit Dingen umgeben, die unseren Sinn auf den wahren Zweck unseres Lebens lenken, uns erbauen und unseren Glauben stärken. Ein wichtiger Bestandteil dabei sind die Heiligen Schriften, das Gebet, die regelmäßige Teilnahme am Abendmahl und die Sabbatheiligung.
  2. Die Familie
    Wir können uns alle bewusster emotionale Sicherheit geben, sowohl in der Familie als auch in unserem Umfeld, indem wir versuchen viel besser zu verstehen, bevor wir uns Urteile bilden, indem wir lernen zu lieben und zu vergeben und nicht zu richten. Der ideale Ort das zu lernen, ist die Familie.
  3. Kraft in der Schöpfung Gottes finden
    Die Natur lehrt uns machtvolle Lektionen. Es ist erstrebenswert, lieber einmal öfter Fernseher, Computer oder Smartphone auszuschalten und stattdessen Zeit im Freien zu verbringen, uns zu bewegen, dabei nachzudenken und zu staunen. Das ist ein wichtiger Beitrag zu innerer Ausgeglichenheit und Gesundheit.
  4. Neues Wissen erwerben
    Wir verlieren viel innere Sicherheit, wenn wir uns den Herausforderungen unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr gewachsen fühlen. Es ist nicht notwendig, dass wir mit allen Entwicklungen Schritt halten. Es wird uns aber helfen, wenn wir uns vornehmen, etwas Neues zu lernen, das für uns nützlich ist, z.B. eine Fremdsprache zu vertiefen, eine neue Fähigkeit zu entwickeln oder Wissen zu erweitern. Wir sollten es aber auf strukturierte Weise tun, damit wir Fortschritt erleben können, der uns motiviert nicht aufzugeben.
  5. Glauben wirklich leben
    Wenn wir genötigt sind, Dinge zu tun, die uns nicht am Herzen liegen, laufen wir Gefahr irgendwann auszubrennen. Im Gegensatz dazu bringen uns oft Dinge, die durchaus mit großer Mühe verbunden sind, große Freude, weil wir sie lieben. Wir können sorgfältiger entscheiden, welche Dinge uns heiligen und welche uns ausbrennen lassen. Damit wir dabei nicht in Beliebigkeit abdriften, ist es wichtig, dass wir dem Heiligen Geist gestatten, uns zu dabei zu führen.
  6. Durch inneres Wachstum Sicherheit gegenüber ständig wechselnden äußeren Umständen gewinnen
    Die Summe der genannten Punkte, wenn beständig angewandt, wird unseren Seelenfrieden unabhängiger von Ereignissen in der Welt oder dem Verhalten anderer Menschen machen. Wir können dadurch für viele Menschen ein Segen sein, weil wir optimistischer durch das Leben gehen.
  7. Das Leben und die eigenen Überzeugungen an Jesus Christus ausrichten
    Jesus Christus ist unser Erlöser. Er hat Sein Leben für uns alle gegeben. Niemand anders konnte das tun. Was braucht es mehr, um Ihn in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns zu stellen – Tag für Tag? Es ist wichtig, dass wir uns mit Ihm vertrauter machen, Ihm nachfolgen und Ihn nicht nach unserem Belieben umdefinieren.

Ich möchte Sie einladen, über diese Punkte in Ruhe nachzudenken und zu Ihren eigenen Entschlüssen zu kommen. Ich möchte Sie weiterhin einladen, auch im neuen Jahr im Werk des Herrn mitzuarbeiten. Lassen wir keinen Tag vergehen, an dem wir unsere Seelen nicht vor dem Herrn ausschütten für unser persönliches Wohlergehen und das unserer Nächsten, für die Führung, die wir in unserem Leben brauchen, um unserer Verantwortung gerecht zu werden und zu erkennen, wann und wie wir dem Herrn dienen können. Ich weiß aus eigenem Erleben und bin davon überzeugt, dass wir unschätzbar wertvolle Erfahrungen sammeln werden, wenn wir unseren Glauben beständig und konsequent leben – nicht als eine Bürde sondern als eine Lebenshaltung.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2018.

Liebe Grüße

Thomas Hengst
Pfahlpräsident

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Der Welt ein Licht

Ich finde diese Initiative unserer Kirche toll. Als ich mir die Anregungen für die Adventszeit durchgelesen habe, habe ich mir vorgenommen, so viel wie möglich davon umzusetzen und das Leben anderer Menschen auf positive Weise zu berühren.

Hier geht es zum Adventskalender: Der Welt ein Licht – 2017
Es ist eine gute Sache.

Ich war diese Woche auf Dienstreise in Dubai und China. Normalerweise ist es da nicht einfach, an solche Dinge zu denken. Man steht unter Stress in den Verhandlungen, hat zu wenig Schlaf und ist erschöpft von den Flügen und Autofahrten zwischen Kunden und Hotels.
Dennoch, so habe ich auch diese Woche wieder festgestellt, ist es trotzdem möglich, bewusst Gutes zu tun und dadurch jemand froher und ein wenig glücklicher zu machen.
Vor meiner Verhandlung mit einem Kunde in Dubai habe ich zum Vater im Himmel gebetet, mir zu helfen, geduldig und unverstellt freundlich zu bleiben, auch wenn diese Eigenschaften auf eine harte Probe gestellt würden. Es war eine harte Verhandlung und es ist noch nicht sicher, ob wir einen Auftrag gewinnen, aber alles lief in einer freundlichen und respektvollen Atmosphäre ab.
In Chengdu in China traf ich gestern unverhofft meinen guten alten Freund Professor Zhang Fengming wieder. Bei meinem allerersten Besuch in China in 2003 waren wir zusammen in Shanghai unterwegs. Daraus hat sich über die Jahre eine Freundschaft entwickelt. Es war sehr schön, gestern miteinander eine Weile zu sprechen – ein schönes Erlebnis in der Adventszeit. Wir haben beschlossen, uns demnächst wieder zu treffen.
Noch ein Erlebnis vom Rückflug von Shanghai nach München heute Nacht. Aus irgendwelchen Gründen funktionierte im Flugzeug das Entertainment System nicht, was leider bei vielen Passagieren zu Missstimmungen und bei einigen zu anmaßendem Verhalten führte. Man konnte die Anspannung der Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen mit Händen greifen. Als es Essen gab, machte eine Flugbegleiterin bei mir einen für mich unangenehmen Fehler. Ich konnte sehen, dass sie auf eine negative Reaktion von mir gefasst war. Es tat ihr und auch mir gut, dass ich positiv reagiert, mich bei ihr für ihre Arbeit und ihre Freundlichkeit bedankt und ihr versichert habe, dass es kein Problem gibt. Es ist oft so einfach, unfreundlich und aufgebracht auf Fehler, die nun mal passieren können zu reagieren und sie damit noch schlimmer zu machen. Aber es ist viel besser, einen Unterschied zu machen. Es war in der Folge schön zu sehen, dass viele Passagiere, ebenfalls freundlich waren und die Atmosphäre nicht von den Nörglern bestimmt werden konnte. Irgendwann funktionierte dann auch das Entertainment System wieder, was mir herzlich egal war. Ich benutze es sehr selten. 🙂

Allen Lesern eine schöne Adventszeit.

Pfahlball Leipzig 2017

Vergangenen Samstag war es wieder soweit – der alljährliche Ball des Pfahles Leipzig in der Muldentalhalle in Wilkau-Hasslau bei Zwickau. Es war ein toller Höhepunkt in unserem Kirchenleben mit rekordverdächtiger Teilnehmerzahl. Als Schirmherr möchte ich mich bei allen bedanken, die mit Einsatz und Leidenschaft zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ich habe nicht von allen Fotos oder Videos machen können, aber wir hatten einen Kameramann, der uns sicher in absehbarer Zeit die Ergebnisse seiner Arbeit präsentieren wird. Herzlichen Dank an Peter Lange aus der Gemeinde Erfurt.

Besonders bedanken möchte ich mich bei unserem Moderatorenpaar, Christina und Frank Heidler aus der Gemeinde Leipzig 2. Ihr wart grandios. Ein großer Dank für eure einfühlsame Art und euren Humor.

Frank sorgte kurz vor dem Ende für die Überraschung und den Höhepunkt des Abends, was den Saal zum Kochen brachte 🙂 – seine Reminiszenz an alte Jugendzeiten zusammen mit der Band unseres Pfahles – die Spezialversion von City´s „Am Fenster“. Frank, wie lange hast du dafür geübt? 🙂

Vorher erlebten wir eine richtige Talenteshow – vor allem von den jungen Leuten unseres Pfahles. Das hat mich sehr gefreut – die vielen musikalischen Talente mit Prisca, Anahi, Pauline, Annika, Cosima, Cäcilia (die Jungs haben hier echt Nachholebedarf), Poetry Slam mit Liv und Samuel und natürlich Break Dance mit Finn und seinen Freunden. Ihr wart alle super.

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Stellvertretend für alle anderen hier ein kurzer Videoclip von Cäcilia Hoffmann (Gemeinde Zwickau) begleitet von Annika Vogel (Gemeinde Jena). Ganz tolle Stimme – mit 15 Jahren.

Sehr schön fand ich auch, dass der Eröffnungswalzer von unserem Pfahlorchester gespielt wurde.  Etwas später gab es einen kleinen aber feinen Flashmob. Den Anfang habe ich leider mit der Kamera verpasst. Der Ton ist zwischendurch manchmal nicht optimal. Ich denke, ich hatte irgendwie amateurhaft den Finger auf dem Mikrofon. 🙂 Aber es ist ein sehr schönes Lied.

Nicht zuletzt möchte ich mich auch besonders bei den Jungs von The Band of Brothers aus den Gemeinden Zwickau und Werdau und den Special Guests, die sie eingeladen haben, bedanken. Ihr werdet immer besser. Super !!!. Es hat großen Spaß gemacht, euch zuzuhören und sich zu eurer Musik zu bewegen. 🙂

Ein herzliches Dankeschön auch an alle, die weniger sichtbar waren und für die Dekoration gesorgt haben, für guten Ton, für die Betreuung der Kinder, für das Catering und vieles mehr. Ein besonderer Dank geht an Jörg Müller aus der Gemeinde Zwickau, der sich im Vorfeld um unzählige Dinge gekümmert hat.

Es war ein toller Abend. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.