Ostern und der Fürst des Friedens

Mit dem Palmsonntag beginnt die Osterwoche, die letzte Woche im irdischen Lebens von Jesus Christus, die vor fast 2000 Jahren in Jerusalem in seinem Sühnopfer und seiner Auferstehung kulminierte.

Zweifellos war dies das wichtigste Ereignis der Weltgeschichte, mit universeller Bedeutung für alle Menschen, egal ob sie glauben oder nicht.

Unter https://www.mormon.org/deu oder #FÜRSTdesFriedens in den sozialen Medien finden wir mehr über die Ereignisse dieser Woche und die Mission Jesu Christi.

Präsident Russell M. Nelson vom Kollegium der Zwölf Apostel hat letzte Woche zur Generalkonferenz eine bemerkenswerte Ansprache unter dem Titel „Wie wir die Macht Jesu Christi in unser Leben bringen“, die eine sehr gute Lektüre für die Osterwoche ist. Hier ist der Link.

https://www.lds.org/general-conference/2017/04/drawing-the-power-of-jesus-christ-into-our-lives?lang=deu

Ich möchte aus dem Beginn dieser Ansprache zitieren:

„… Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn sandte, um uns zu helfen. Und sein Sohn, Jesus Christus, gab sein Leben für uns hin. Das alles, damit wir göttliche Macht in Anspruch nehmen können – Macht, die ausreicht, um mit den Lasten, Hindernissen und Versuchungen unserer Zeit fertigzuwerden. Heute möchte ich darüber sprechen, wie wir die Macht unseres Herrn und Meisters Jesus Christus in unser Leben bringen können.

Zunächst einmal müssen wir uns Wissen über ihn aneignen. „Es ist unmöglich, dass man in Unwissenheit errettet werden kann.“ Je mehr wir über das Wirken und die Mission des Erretters wissen, je besser wir seine Lehre verstehen und das, was er für uns getan hat, desto deutlicher ist uns bewusst, dass er uns die Macht verleihen kann, die wir für unser Leben brauchen.

Anfang des Jahres habe ich die jungen Erwachsenen der Kirche aufgefordert, jede Woche einen Teil ihrer Zeit dem Studium aller Worte und Handlungen Jesu zu widmen, die in den heiligen Schriften der Kirche verzeichnet sind. Ich legte ihnen ans Herz, die Schriftstellen, die zu Jesus Christus im Schriftenführer angeführt werden, in den Mittelpunkt ihres persönlichen Studienplans zu stellen.

Ich sprach diese Aufforderung aus, weil ich sie bereits selbst angenommen hatte. Ich las und unterstrich jeden Vers über Jesus Christus, der im Topical Guide unter dem Haupteintrag und den 57 weiteren Stichwörtern zu diesem Begriff angeführt ist. Als ich diese spannende Übung abgeschlossen hatte, fragte mich meine Frau, wie mich das beeinflusst hatte. Ich sagte zu ihr: „Ich bin ein anderer Mensch.“

Ich spürte neue Hingabe an den Erretter, als ich im Buch Mormon erneut las, was er selbst über seine Mission auf der Erde verkündet hatte, nämlich:

„Ich [bin] in die Welt gekommen …, um den Willen meines Vaters zu tun, denn mein Vater hat mich gesandt.

Und mein Vater hat mich gesandt, damit ich auf das Kreuz emporgehoben würde.“

Wir als Heilige der Letzten Tage bezeichnen seine Mission als das Sühnopfer Jesu Christi, das die Auferstehung für alle Wirklichkeit werden ließ und ewiges Leben einem jeden ermöglicht, der von seinen Sünden umkehrt und die notwendigen Verordnungen und Bündnisse annimmt und sich daran hält. …“

Ich habe vor zwei Wochen begonnen, der Aufforderung von Präsident Nelson zu folgen. Bis jetzt war es eine sehr gute Erfahrung und einige Dinge sind mir viel klarer geworden. Ich hoffe, dass es mir helfen wird, ein besserer Mensch zu werden.

Ich bin sehr von dieser Schriftstelle im Buch Mormon, in 2. Nephi 2, Vers 8 und 9 beeindruckt:

„Wie wichtig ist es daher, dass all dies den Bewohnern der Erde verkündet wird, damit sie erkennen mögen, dass kein Fleisch in der Gegenwart Gottes wohnen kann außer durch die Verdienste und die Barmherzigkeit und Gnade des heiligen Messias, der sein Leben niederlegt gemäß dem Fleische und es wieder nimmt durch die Macht des Geistes, auf dass er die Auferstehung der Toten zustande bringe; denn er wird der erste sein, der aufersteht.
Darum ist er die Erstlingsgabe für Gott, so dass er für alle Menschenkinder Fürsprache einlegen wird; und wer an ihn glaubt, der wird errettet werden.“

Ich wünsche allen eine frohe Osterzeit.

3 Kommentare zu „Ostern und der Fürst des Friedens“

  1. Hallo,
    Jesus Christus ist für uns und für alle Menschen an das Kreuz gegangen. Das alle die an mich glauben nicht verloren gehen. Er ist am 3. Tage auferstanden. Seine Jünger wollten es anfangs nicht verstehen. Dieses Kreuz bedeutet Liebe, Hoffnung, Umkehr, Befreiung von Schuld und Sünde. Also lasst uns unseren Erlöser entgegen gehen.

Schreibe eine Antwort zu Thomas Hengst Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s