Priestertumssegen

Heute möchte ich von der Macht und Vollmacht des Priestertums Zeugnis geben. Es ist wegen besonderer Gefühle, die ich heute verspüren durfte, als ich Priestertumssegen gegeben habe.
Das Priestertum beinhaltet die Vollmacht, im Namen Gottes zu handeln und eben auch zu segnen.

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Es ist für mich wie ein mächtiger, tief verwurzelter Baum, der viele Dinge spendet.

In den letzten Jahren hatte ich die Gelegenheit, hunderte Segen zu geben. Es sind prägende Erfahrungen, von denen ein großer Teil der Welt nichts weiß oder ahnt.
Als ich 17 war, erhielt ich meinen Patriarchalischen Segen, eine besondere Form des Priestertumssegens mit einer ewigen Dimension. In dem Segen wurde mir gesagt, dass „ich die Kranken segnen können werde, damit sie ein Zeugnis empfangen und die Verzagten aufrichten …“ Dieser Teil hat sich in großem Maß erfüllt.

Priestertumssegen sind machtvoll, wenn Glaube vorhanden ist. Sie sind komplementär zu allem, was man selbst tun kann und auch sollte. Sie können Wunder bewirken sowie Trost und Rat erteilen. Ich habe oft auf besondere Weise den Heiligen Geist gespürt, wenn ich Priestertumssegen gespendet habe. Zum Glauben an diese Segen gehört auch, dass der Wille Gottes manchmal von unseren Wünschen abweichen kann. Es geht also viel mehr um die Kraft, mit Problemen umzugehen, als dass ein Problem auf wundersame Weise verschwindet. Das habe ich dieses Jahr selbst wieder erfahren, als meine Söhne mich vor und nach meiner Herzoperation gesegnet haben.

Vor zweieinhalb Wochen habe ich zusammen mit meinem Bruder einem lieben Menschen einen Krankensegen gegeben. Es war ein sehr emotionales Erlebnis. Manchmal kann man spüren, wie der Widersacher versucht, uns daran zu hindern, die Vollmacht des Priestertums anzuwenden. Den ganzen Tag ging es mir sehr schlecht. Ich hatte extreme Kopfschmerzen und war drauf und dran, den Termin abzusagen. Zum Glück habe ich mich aufgerappelt und die Aufgabe erfüllt. Als ich am Abend wieder zu Hause war, habe ich mich sehr gut gefühlt.

Auch heute hätte es gute Gründe gegeben, die Segen zu verschieben. Ich war am Morgen von einer 11-tägigen Dienstreise zurückgekommen, kam direkt aus Singapur, war vorher in Korea, Australien, Hongkong  und hatte vier von elf Nächten in Flugzeugen verbracht.
Wie gut, dass ich die Müdigkeit überwunden habe. Ich musste 250 km mit dem Auto fahren, aber wie selten zuvor habe ich den Einfluss des Heiligen Geistes gespürt, als ich die Segen gesprochen habe. Es waren nicht meine Worte. Ich weiß, dass unser Vater im Himmel uns liebt und Segnungen für uns bereit hält, wenn wir glauben und handeln.

Ich wünschte, dass alle, die das Priestertum tragen, davon mehr Gebrauch machen, um zu segnen.

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