Schlagwort-Archive: Pfahl Dresden

Danke

Herzlichen Dank an alle, die vergangenen Samstag und Sonntag an unserer Pfahlkonferenz mitgewirkt haben. Es ergäbe eine lange Liste, wenn ich jeden Namen hier nennen würde. Es war eine großartige Zeit mit einer Vielzahl sehr guter Botschaften. Ein großes Dankeschön an alle Sprecher in allen vier Versammlungen einschließlich der Jugendkonferenz. Ich war beeindruckt von der Vielfalt der Gedanken – alle zum gleichen Thema.
Die Musik, sowohl vom Chor als auch vom Orchester war wundervoll und hat uns alle sehr berührt. Ich denke, den Abschluss gestern in Böhlen mit dem Calvary (unter Begleitung der Streicher) und das Jerusalem wird niemand so schnell vergessen. Das war wirklich etwas besonderes.

Vielen Dank ebenfalls an alle, die die weniger sichtbaren Dinge tun, die aber ebenso wichtig sind, damit eine große Konferenz gelingen kann.
Da das Gemeindehaus in Leipzig dieses Jahr umgebaut wird, mussten wir am Samstag nach Dresden ausweichen. Wir sind dem Pfahl Dresden für die unbürokratische Hilfe dankbar und haben uns gefreut, dass viele den längeren Weg in Kauf genommen haben.

Das Thema der Konferenz, wie wir unseren Glauben authentischer leben können und sollten und wie wir damit die Zukunft der Kirche in unserer Umgebung gestalten, liegt uns seit einiger Zeit sehr am Herzen. Das Interesse, dass darüber gesprochen wird, war schon im Vorfeld groß und wir sehen am Feedback, das wir erhalten, wie wichtig das Thema ist.
Wir hoffen, dass die wichtigsten Aussagen verstanden wurden und, was noch viel wichtiger ist, dass sie positive Veränderungen bewirken.

Als Pfahlpräsidentschaft hatten wir das Gefühl, dass wir unseren Mitgliedern einen persönlichen Brief übergeben sollten – nicht einfach nur eine Email, von der höchstens drei Zeilen gelesen werden – sondern ein richtiger Brief im Umschlag. 🙂
Darin haben wir einige der Dinge adressiert, die uns wichtig sind:

Das Evangelium Jesu Christi ist nicht bloß eine Sammlung erwägenswerter Optionen, sondern es ist ganzheitlich und entfaltet seine kompletten Segnungen dann, wenn es in unserem Leben auch den entsprechenden Stellenwert einnimmt.

Gott erwartet nicht von uns Extremleistungen, die uns aus der Balance bringen. Er erwartet aber sehr wohl von uns, dass wir uns kontinuierlich und ganzheitlich bemühen, seine Lehren und Absichten besser zu verstehen und dabei vernünftige Prioritäten zu setzen.

Die Überwindung von Selbstbezogenheit und der Wunsch, anderen zu dienen, sind Schlüssel in diesem Prozess, der schrittweise zu mehr Verständnis, Dankbarkeit, Gewissheit, größere Ausgeglichenheit und Befriedigung sowie mehr Nächstenliebe führt.

Wir laden alle Mitglieder ein, genügend Selbstreflexion zu entwickeln, um an eigenen Schwächen zu arbeiten anstatt diese bei anderen zu kritisieren. Dabei helfen sie mit, sichtbare und unsichtbare Barrieren zwischen Menschen abzubauen.

Es wird immer wichtiger, zu verstehen, was das Festhalten an der eisernen Stange wirklich bedeutet.

screenshot-25

Wir laden auch alle ein, tatkräftig mitzuwirken.

Ich möchte hier noch einmal unseren Brief einfügen:

2017_04_Brief an die Mitglieder des Pfahles Leipzig

Die im Brief erwähnte Präsentation ist nicht neu. Ich habe sie bereits Anfang des Jahres erstellt und gepostet. Hier ist der Link:

https://thomashengst.com/2017/01/10/zum-neuen-jahr/

screenshot-27

Die Gemeinden Hohenstein-Ernstthal und Chemnitz

Am kommenden Sonntag, den 12.6.2016 werden Präsident Menzel vom Pfahl Dresden und ich über die Grenzen der Pfähle Dresden und Leipzig hinweg zwei Gemeinden reorganisieren.

Ein Teil der Gemeinde Chemnitz wird mit dem Zweig Hohenstein-Ernstthal zusammen geführt und der Zweig in eine Bischofsgemeinde umgewandelt. Beide Gemeinden werden fortan gemeinsam das Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Chemnitz, Stelzendorfer Straße 25 nutzen. Die Gemeinde Chemnitz verbleibt im Pfahl Dresden, die Gemeinde Hohenstein-Ernstthal im Pfahl Leipzig.

Beide Gemeinden haben eine lange Geschichte (Chemnitz fast 120 Jahre, Hohenstein-Ernstthal über 100 Jahre) und waren in der Vergangenheit oft eng miteinander verbunden.

Am kommenden Sonntag, den 12.6.2016 findet um 9:30 in Chemnitz ein Sondergottesdienst für beide Gemeinden statt, bei dem die Veränderungen vollzogen werden. 

Herzlich willkommen.

Hier einige Fotos vom Gemeindehaus in Chemnitz, einem der ersten Kirchengebäude, die noch während der DDR-Zeit errichtet werden durften.

20160608_190747

20160608_191504 (1)

20160608_191559