Nachdenken im Urlaub

Urlaub in Slowenien. Während wir zwischen Portorož und Piran unterwegs waren und uns über Ereignisse in der Welt unterhielten, habe ich wieder an diese Schriftstelle aus dem Buch Mormon, 3. Nephi 24:14-18 gedacht, (siehe auch AT, Maleachi 3), eigene Bemerkungen in [ ]:

14 Ihr habt gesprochen: Es ist unnütz, Gott zu dienen, und was ist es für Gewinn, dass wir seine Verordnungen eingehalten haben und dass wir in Trauer gewandelt sind vor dem Herrn der Heerscharen?

[Ignoranz gegenüber dem offenbarten Wort Gottes wird heute als progressiv angesehen, ohne die langfristigen Folgen zu bedenken.]

15 Und nun nennen wir die Stolzen glücklich; ja, mit denen, die Übles tun, steht es wohl; ja, die Gott versuchen, sind sogar befreit.

[Beliebigkeit sorgt für die schnelle Befriedigung von Bedürfnissen, was zu komplexen gesellschaftlichen Problemen führt.]

16 Aber die den Herrn fürchteten, redeten oft miteinander, und der Herr hörte zu und vernahm; und vor ihm wurde ein Buch der Erinnerung geschrieben für die, die den Herrn fürchteten und die an seinen Namen dachten.

[Es wird immer wichtiger, sich über aktive Glaubenserfahrungen auszutauschen. Gottes Segnungen folgen Seinem Zeitplan, nicht unserem.]

17 Und sie werden mein sein, spricht der Herr der Heerscharen, an dem Tag, da ich meine Juwelen herrichten werde; und ich werde sie verschonen, wie ein Mann seinen eigenen Sohn verschont, der ihm dient.

[Wie wünschenswert es doch wäre, wenn Entscheidungen vermehrt mit dem Bewusstsein der Tragweite des Sühnopfers von Jesus Christus getroffen würden und daraus folgend die Erkenntnis vom unschätzbaren ewigen Wert jeder menschlichen Seele sowie der Bedeutung des Planes der Erlösung universell um sich greifen würde.]

18 Dann werdet ihr zurückkehren und den Unterschied sehen zwischen dem Rechtschaffenen und dem Schlechten, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

[Im 3. Nephi Kapitel 27 sagt Jesus auch, dass die, die bewusst gegen Gott handeln, eine Zeit lang Genugtuung verspüren mögen, aber dass sich die negativen Folgen letztlich nicht abwählen lassen.]

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