Moto-GP Sachsenring 2016

Ich bin persönlich nicht übermäßig an Motorsport interessiert, aber als Hohenstein-Ernstthaler geht natürlich die Faszination des Moto-GP auf dem Sachsenring nicht an mir vorüber. Als Kinder haben wir Agostini, Read, Braun und andere in unserer Straße schon am Motorenklang einen Kilometer entfernt erkannt. 🙂
Es ist zu hoffen, dass diese Veranstaltung auch in Zukunft hier stattfinden wird, denn sie gehört sowohl geschichtlich (nächstes Jahr 90 Jahre Sachsenring), kulturell und vor allem auch emotional auf den Sachsenring. Es wäre eine Torheit, wenn die Verantwortlichen auf allen Seiten, in Zukunft diese Tatsachen negieren würden. Da bin ich voll Lokalpatriot.

Die GP Woche im Juli verbreitet immer eine besondere Atmosphäre durch den Sport und die Besucher, die ein Vielfaches der Einwohnerzahl ausmachen. Ich habe es dieses Jahr größtenteils verpasst, bin erst gestern Abend von einer Dienstreise aus den USA zurück gekommen und muss morgen wieder weg nach Asien.
Es ist schwer vorstellbar, dass sich etwas, das den Sachsenring ausmacht, auf hingepflasterten Rennstrecken reproduzieren lässt. Es ist sicher nicht alles Gold was glänzt – Lärm bis tief in die Nacht, Volltrunkene, die nicht mehr wissen, was sie tun und was es sonst noch an Phänomenen gibt, die mit zivilisiertem Verhalten nicht viel zu tun haben – darauf können wir gut verzichten. Aber das macht die Atmosphäre nicht aus. Es sind die Fans, die sich so verhalten wie Fans und die sind in der überwältigenden Mehrheit.

Heute Abend sind wir nach dem Qualifying noch eine Runde die Goldbachstraße runter gegangen, alles voller Menschen, Live Bands, uvm., haben uns auf die schon leeren Tribünen gesetzt und einfach die Atmosphäre nach dem Trubel eingesaugt. Hier nur ein paar Schnappschüsse.

Goldbachstraße und Altmarkt waren dagegen gepackt mit Leuten.

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Mormon Tabernacle Choir in Berlin

Nach 25 Jahren hatten Esther und ich am Mittwoch wieder die Gelegenheit, den Tabernacle Chor in Deutschland zu erleben. Ich kann mich noch gut an das Konzert im Kulturpalast in Dresden 1991 erinnern. Es war ein unvergessliches Erlebnis.
Und so war es auch diesmal in der berühmten Berliner Philharmonie – ein großartiges Konzert. Die Auswahl und die Breite des Repertoires, die Akustik, die Qualität der Musik und ihre geistige Botschaft und nicht zuletzt die gesamte Atmosphäre im Saal – es war einfach toll und sehr bewegend. Die Fahrt nach Berlin mit Noemi und Dennis hat sich wirklich gelohnt. Balsam für die Seele.
Ich wünsche allen Konzertbesuchern in Nürnberg, Frankfurt, Wien, Zürich, Brüssel und Rotterdam eine wundervolle Zeit.

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Mormon Tabernacle Choir und Orchestra at Temple Square in der Berliner Philharmonie am 29.Juni 2016

Ein paar mehr Hintergrundinformationen gibt es in dieser Pressemitteilung:
http://www.presse-mormonen.de/artikel/mormon-tabernacle-choir-berlin-2016

 Link zum Beitrag von Klassikradio Berlin:

http://www.klassikradio.de/aktuelles/der-mormon-tabernacle-choir-in-berlin